Archiv für das Tag Radrennen

MOL Cycling Cup 2012

Geschrieben von bikeblogger am 7. Dezember 2011 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Die Planung f√ľr den MOL Cycling Cup 2012 ist in vollem Gange. Im n√§chsten Jahr wird es ein paar √Ąnderungen gegen√ľber 2011 geben. So f√§llt z.B. das Einzelzeitfahren in Buckow terminbedingt aus, das Stra√üenrennen findet jedoch weiterhin statt.

Wie schon 2011 wird die Rennserie mit dem 4 km-Einzelzeitfahren anlässlich des Altlandsberger Sattelfestes begonnen. Nach eigener Erfahrung eine lohnende Veranstaltung!

Altlandsberg 2011 ¬© Britta M√ľnster

F√ľr die Teilnehmer weniger entscheidend, f√ľr den Veranstalter daf√ľr umso mehr: es wird einen neuen Hauptsponsor geben:

F√ľr die Saison 2012 haben wir neue Sponsoren gefunden die unsere Serien unterst√ľtzen und attraktive Preise f√ľr die Teilnehmer bieten.

Die Sponsoren und die neuen Preise werden wir im Dezember pr√§sentieren, dazu wird es auch einen Newsletter mit allen √Ąnderungen f√ľr die kommende Saison (geben). [via]

Die Website des Veranstalters erfuhr ebenfalls eine (dringend notwendige) √úberarbeitung. Die Navigation wurde vereinfacht, das Design moderner und weniger √ľberfrachtet. Gut so.

Der MOL Cup ist eine Rennserie, die alte wie junge Radsportler, Amateure wie Jedermänner anspricht. Die Rennradsaison 2012 verspricht spannend zu werden!

Der Artikel ist im Original in BikeBlogBerlin erschienen.

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Vätternrundan 17-18 juni 2011

Geschrieben von bikeblogger am 23. September 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Die V√§tternrunde – oder auf schwedisch: V√§tternrundan – geh√∂rt zu den Klassikern der Langstrecken-Radsportveranstaltungen und ist laut Veranstalter “die gr√∂√üte Volksradtour der Welt f√ľr Radsportler”. 300 km um einen der gr√∂√üten¬†schwedischen Seen (und gleichzeitig dem sechstgr√∂√üten See Europas), dem V√§tter, herum. Gestartet wird vom Abend bis zum Morgen.

Nachdem am 01.09.2010 die Anmeldung freigeschaltet wurde haben sich bereits 10.000 Radsportler angemeldet, 22.000 werden f√ľr die gro√üe Runde zugelassen. Zu¬† allen Veranstaltungen der V√§tternrunde (Tjejv√§ttern – 100 km nur f√ľr Frauen, Halvv√§ttern – 150 km und Miniv√§ttern f√ľr Kinder) werden ca. 32.000 Radsportler aus aller Welt erwartet.

Nach dem Start am Abend, in der Nacht oder am Morgen erwarten die Teilnehmer 300 km durch eine herrliche Landschaft in Mittelschweden.

Teilnehmen werden auch n√§chstes Jahr wieder einige “Pioniere” – Veteranen, die alle 44 V√§tternrunden seit 1966 absolviert haben. Wer gemeinsam mit diesen Veteranen bei der V√§tternrunde teilnehmen m√∂chte sollte sich schnell entscheiden: erfahrungsgem√§√ü sind die Startpl√§tze in kurzer Zeit ausgebucht.

Anmelden kann man sich auf der Website www.vatternrundan.se, die Infos und Anmeldeformular in schwedisch, englisch und deutsch bereithält.

Wichtig: die Anmeldegeb√ľhr kann nur √ľber Kreditkarte oder ein schwedisches Konto √ľberwiesen werden.

Vi ses? I Sverige 2011!

(Wir sehen uns? In Schweden 2011!)

© alle Fotos: Micke Fransson/Vätternrundan (Pressefotos)

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 30. Mai 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Tag 0: endlich Velothon!

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Nur leider durfte ich diesem Highlight nur aus der Zuschauerperspektive folgen. Die Ursache hierf√ľr hatte ich ja bereits beschrieben. Genug gejammert. Das Zuschauen lie√ü ich mir jedenfalls nicht nehmen. Und auch dabei packte mich das Fieber, das die Rennradler bef√§llt, wenn sie auf den Start warten.

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. 100 % Regenwahrscheinlichkeit.

8:00 Uhr. Die ersten kurzen Schauer waren bereits heruntergekommen. Das Wetter hielt sich jedoch.

Start der Kurzstrecke √ľber 60 km. “Meine” Strecke. Wer diese nicht ernst nimmt und denkt, er k√∂nne locker vorne mitrollen, wird schnell eines Besseren belehrt. Das merkte man schon am Start. Die Teilnehmer der vorderen Startreihen waren ebenso angespannt wie die der 120 km-Fahrer um 9:30 Uhr. Auch √ľber 60 km muss man konstant fahren, vielleicht sogar noch konstanter. “Schw√§cheln” wird mit gnadenlosem Abh√§ngen bestraft. Und sich bei solch einer kurzen Strecke heranzuk√§mpfen ist schwer.

Ich habe Hochachtung vor allen, die sich f√ľr diese Strecke angemeldet hatten. Vom engagierten Amateurfahrer bis hin zum Freizeitfahrer, der auf dem Tourenrad (oder Bonanzarad, Armeerad, …) dabei war.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

8:20 Uhr. Die Sonne zeigte sich! Gut, wenn man diesmal nicht auf den Wetterbericht gehört hat, und dennoch angetreten ist.

9:15 Uhr. Nahezu zeitgleich mit dem Start der 120 km-Runde am Brandenburger Tor wurden die Sieger des 60 km-Rennens im Ziel an der Straße des 17. Juni erwartet. Ob das eine kluge Entscheidung war, mag dahingestellt bleiben. Die Zuschauer mussten sich jedenfalls entscheiden, ob sie den Startern der langen Strecke oder den Siegern der kurzen Strecke zujubeln. Ich hätte beides gern getan.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

In der VIP-Reihe startete – wie auch schon im Jahr zuvor – das Team “Wir spenden Leben – Radsportler f√ľr die Knochenmarkspende“. Ziel ihrer Aktion ist es, f√ľr die lebenswichtige √úbertragung von Knochenmark Spender zu finden und Menschen dazu zu bewegen, sich f√ľr die Spende registrieren zu lassen. F√ľr viele an Blutkrebs erkrankte Patienten die letzte Hoffnung. Informationen zur Knochenmarkspende findet man unter dem o.g. Link.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Im B-Block wartete ein Teil meiner Trainingsgruppe, die als “amigos90″ angemeldet waren. Eigentlich war das Ziel einiger unserer Fahrer, unter die ersten 100 zu kommen. Bei manchen waren die Ziele sogar noch ehrgeiziger. Schlie√ülich sollte sich das lange Training im Winter und Fr√ľhjahr oder das Trainingslager auf “Malle” doch lohnen.

Da das Team leider aus Block B heraus starten musste war die Ausgangslage nat√ľrlich denkbar ung√ľnstig. Die Anmeldemodalit√§ten sind halt eine kleine Wissenschaft f√ľr sich. Dennoch war die Stimmung sichtlich gut.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Vielleicht wusste einer sogar, dass er die “100″ schaffen w√ľrde?

9:30 Uhr. Die Nationalhymne. Und endlich der Startschuss. Es ging los. Rund 120 km durch Berlin, das s√ľdliche Umland in Brandenburg, wieder hinein nach Berlin bis zum Ziel auf der Stra√üe des 17. Juni, unweit des Brandenburger Tores.

Angef√ľhrt wurde jeder Startblock von einer Gruppe Speedskater, die daf√ľr sorgten, dass die riskante Durchfahrt durch die schmalen Tor√∂ffnungen langsam und geordnet erfolgte.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Nach dem Start der 120 km-Gruppen konnten sich die Zuschauer dann entweder an den diversen Ständen (s. meinen Artikel vom Vortag) informieren, entspannen oder den Zieleinlauf der 60 km-Fahrerinnen und Fahrer verfolgen. Dabei unter anderem dieser junge Mann, der auf einem Rad von 1927 1924 teilnahm:

DSCF0266_klein2Leider hatte ich vergessen, mir seine Startnummer zu notieren, so dass ich nicht sagen kann, welche Platzierung er erreichte.

11:00 Uhr. Währenddessen waren auch die Fahrer meines Teams wohlbehalten im Ziel eingetroffen. Jeder mit einer persönlichen Bestleistung! Ich hätte gern die Teamwertung komplettiert, zumal ein weiteres Teammitglied ebenfalls bereits vor dem Start unfallbedingt ausgefallen war.

W√§hrend der folgenden “Man√∂verkritik” wurde einhellig festgestellt, dass dieses Erlebnis bei den Cyclassics in Hamburg seine Forsetzung finden sollte. Ob bzw. wie dies geschehen wird, wird an dieser Stelle dann noch berichtet werden.

Hier jedenfalls erst einmal das Teamfoto der gl√ľcklichen Finisher:

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

 

 

12:00 Uhr. Durch die Ansagen der Kommentatoren wurden die Zuschauer √ľber die Geschehnisse auf der Strecke auf dem Laufenden gehalten. Wir wussten daher bereits, dass es im Gegensatz zum Vorjahr keine geschlossene Gruppe mit einem Massensprint geben w√ľrde.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

12:06 Uhr. Noch vor der angek√ľndigten Zeit fuhr eine Dreiergruppe durch das Ziel. Schnitt: √ľber 45 km/h. Da beim Velothon keine Profis und Lizenzfahrer nur bedingt teilnahmeberechtigt sind ist dies eine beachtliche Leistung!

Im Laufe der nächsten Zeit kamen dann auch die Teammitglieder der amigos90 ins Ziel. Besonders herausragend dabei:

  • Mina (nach einem Sturz und einer Reifenpanne) auf einem hervorragenden 48. Platz der Frauenwertung
  • Oliver als 100. der M√§nner (beide nach Start aus dem B-Block!)
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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

12:45 Uhr. Der angek√ľndigte Regen setzte ein. Erst z√∂gerlich, dann als Dauerregen. Einige Tausend Radfahrer waren noch auf der Strecke und mussten sich auf den letzten Kilometern gegen den Wind und die N√§sse durchk√§mpfen. Ein Trost: immerhin hatten sie bereits mehr als drei Stunden ohne Regen hinter sich.

19:00 Uhr. Fazit: Der Velothon 2010 zeigte sich wie auch im letzten Jahr als gelungene Radsport-Veranstaltung und als Werbung f√ľr unseren sch√∂nen Sport. Ich werde meine Ziele 2011 wieder in Angriff nehmen, vielleicht dann gemeinsam mit 15.000 Startern und mehr Zuschauern? Was in Hamburg m√∂glich ist sollte doch auch in Berlin klappen!

19:30 Uhr: Ende des Velothon-Tagebuchs 2010. Fortsetzung geplant … 2011!

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Nachtrag: leider gab es mindestens einen ernsten Unfall: ein Streckenposten wurde laut Angabe der Berliner Morgenpost schwer verletzt, nachdem er von einem st√ľrzenden Radfahrer angefahren wurde. Ich hoffe, dass die Unfallfolgen weniger gravierend sind als berichtet und w√ľnsche dem Verletzten eine schnelle Genesung!

 

 

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 29. Mai 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Tag -1: Akkreditierung und Velothon-Messe.

Das Berliner Wetter zeigte sich (fast) von seiner sch√∂nsten Seite. Es war warm und die Stimmung fr√ľhlingshaft gut.

Hier ein paar Impressionen von der Messe:

Velothon-Messe © BikeBloggerBerlin

Welch ein Gedr√§nge…

KOCMO Crossbike © BikeBloggerBerlin

Cross ist doch was f√ľr Kinder, oder?

Velothon-Messe © BikeBloggerBerlin

Ete (Zabel) sehen oder doch lieber ‘n Bier?

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Was f√ľr Popos…

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Specialized Tarmac SL3 – Carbon seziert!

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Das Rad der Milchm√§nner…

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Morgen werden einige Tausend Radfahrer gl√ľcklich sein,
wenn sie dieses Tor sehen.

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Zuvor m√ľssen sie hier vorbei.

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Die Route vorher abzufahren ist eine gute Idee!

Ich w√ľnsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern morgen viel Erfolg – und wenig Regen!

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 16. März 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Tag ‚Äď75

Die Anmeldung f√ľr den Velothon ist jetzt eine Woche alt. Heute rechne ich meine Trainingskilometer nach. Das dauert nicht lange. Null. In Ziffern: 0 km. Eine stolze Bilanz liest sich anders. Aber ich habe eine Ausrede: der lange Winter. Schnee und Eis. Kein Mounty und kein Crosser, die mich bei diesen widrigen Umst√§nden sicher √ľber den glatten Untergrund h√§tten tragen k√∂nnen. Ausrede akzeptiert? Nat√ľrlich nicht. Ich war einfach faul. Und dazu stehe ich!
Außerdem: ja, ich gebe es zu. Ich habe ein wenig geschummelt. Bis auf eine kurze Phase im Februar bin ich den Winter durchgefahren. Mit dem Tourenrad zur Arbeit. Mit Spikes und warmen Sachen. Das sind am Tag 20 km. Das steht auf der Haben-Seite. Aber zur Haben-Seite gehört auch eine Soll-Seite. Da steht eine 2.
2 Kilo mehr als im letzten Sommer beim Velothon. Die m√ľssen runter. Nicht unbedingt Winterspeck, aber eindeutig zuviel.

75 Tage. H√∂rt sich nach viel an. Ob das reichen wird, sehen wir am 30. Mai. Heute wird das Rennrad f√ľr den Fr√ľhling fertig gemacht, Donnerstag geht es los. Die erste Runde. Ich werde davon berichten.

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