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Camsports Nano Helmkamera

von bbbaschtl, Kategorie Allgemein, Leben mit dem Rennrad am 12. März 2010

Ganz neu auf dem Markt der Helmkameras ist die ultraleichte und -kleine Videocam Camsports Nano, die ich vorletzte Woche mal ausprobieren konnte. Das Teil ist nur 68mm lang und 22g schwer und hat einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 736 x 480 Pixel bei 25 frames/sec. Fest eingebaut sind 4 GB Flash-Speicher und ein  angeblich 500 mal aufladbarer 260 mAh LI-Polymer Akku, der für 75 min Daueraufnahme reichen soll. Beim Öffnen der kompakten Verpackung kam folgendes zum Vorschein:

Camsports Nano Inhalt

  • Camsports Nano Videokamera,
  • Zweiter Abschlussdeckel für Unterwasseraufnahmen (<10m Tiefe),
  • USB-Anschlusskabel für PC und Ladegerät mit Netzstecker,
  • Plastiktrageriemen,
  • 2 Kletthalterungen (1x flach, 1x breit),
  • 3 Klettstreifen zum Aufkleben,
  • elastisches Klett-Kopfband,
  • Bedienungsanleitung auf englisch und französich.

Camsports Nano auf der Waage

Die Kamera lässt sich mit der breiten Kletthalterung am Helm (mit Schlitzen) befestigen oder mittels der flachen Kletthalterung am Kopfband oder den Klebeklettstreifen irgendwo am Rad. Sie hat an der Längsseite einen Ein-/Ausschaltknopf, einen kleine LED-Statusleuchte und einen Resetknopf. Am hinteren Ende befindet sich eine Schraubkappe, unter der eine Mini-USB-Buchse und das Mikrofon versteckt sind.  Beim Verbinden der Kamera mit dem PC wird sie (bei mir unter Windows 7, soll aber auch zu Win 98, ME, XP, Vista und Mac kompatibel sein) als Laufwerk erkannt und die Aufnahmen stehen als AVI-Dateien zur Verfügung.

Praxistest:

Positiv: Im Gegensatz zu meiner 176g schweren Oregon Scientific ATC 2000 spürt man die Camsports Nano auch nach längerer Fahrt am Helm nicht. Dank des geringen Gewichts wackelt sie auch nicht herum. Mittels Klettband und ggf. Tape/Kabelbinder lässt sie sich fast überall befestigen. Die Qualität der Aufnahmen erscheint mir besser als die der ATC 2000.

Negativ: Mit (langen) Handschuhen ist der Druckpunkt des Einschaltknopfes nicht zu spüren. Ein akustisches Signal wie bei der ATC 2000 gibt es ebenso wenig wie eine Akkustands- oder Restaufnahmezeitanzeige. Nach dem Drücken des Start-Knopfes dauert es einige Sekunden, bis die Aufnahme startet. Durch die Kletthalterungsmontage und fehlende Markierungen an der Kamera ist es nicht ganz einfach, sie horizontal exakt waagrecht auszurichten. Das größte Manko ist die offensichtliche Kälteempfindlichkeit der Kamera bzw. des Akkus trotz der angegebenen Betriebstemperatur von -20 bis +40 Grad. Während sie bei Zimmertemperatur einwandfrei funktionierte und mit einer Akkuladung 91min Video (3,24 GB) aufgezeichnet werden konnten, schaltete sie sich bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen im Freien immer wieder während der Aufnahme von selbst und nach ca. einer halben Stunde Aufnahmezeit endgültig aus. Ein Neustart war vorher in der Regel erst nach Drücken des Reset-Buttons möglich. Über dessen Funktion schweigt sich die Bedienungsanleitung leider aus. Wenigstens bleiben die gespeicherten Avi-Files auch nach einem Reset erhalten. Eine “blinde” Bedienung am Helm ist daher nicht praktikabel. Man muss die Statusleuchte sehen, um zu wissen, ob aufgenommen wird oder nicht.

Fazit: Die Kamera ist mit 139,- € VK vergleichsweise günstig, sensationell leicht und klein, aber bei niedrigen Temperaturen – sofern mein getestetes Exemplar nicht eine Macke hatte – eigentlich nicht zu gebrauchen.

(Test-Video im eigenen Blog)

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Ich will hier raus

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 10. März 2010

Seit Samstag herrschen im Allgäu absolut bikefeindliche Bedingungen: Schnee- und Eisglätte auf den Straßen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und ein eisiger Wind, der kräftig und offensichtlich direkt von Sibirien aus hierher bläst.

Auf der Rolle

Seit Samstag sitze ich deshalb mittlerweile den 5. Tag in Folge nur noch auf dem Tacx Satori Rollentrainer. Gut, ich kann in kurzen Hosen fahren, muss nicht frieren, hab kaum Wäsche und muss das Rad nicht putzen. Aber nach fast 15 Stunden auf der Stelle treten reicht es allmählich: Die Videos sind alle gesehen, die Zeitschriften sind alle gelesen, die Übertragungen von Paris-Nizza und Tirreno-Adriatico weden langweilig, das TV-Programm ist öde, das Mineralwasser geht zur Neige, ein Tinitus vom Surren des Rollentrainers droht und K2 fordert: “Papa, Du sollst jetzt aufhören”. Ich will wieder raus aus dem Keller, frische Luft atmen, die Sonne spüren und Vögel zwitschern hören. (Video im eigenen Blog)

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Cold as ice

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 5. März 2010

Mann-o-Meter war das kalt heute. Bei 0,9 Grad windgeschützt gemessener Außentemperatur  reichten 2 Unterhemden, ein Fleece-Pullover und die Windstopper-Jacke gerade so aus, um nicht auf dem Rad zu erfrieren. Zum Warmwerden fuhr ich erst mal die 200 Höhenmeter nach Buchenberg im Wiegetritt hoch. In der Abfahrt bekam ich dann vom Fahrtwind eine Gesichtsmaske aus Eiswürfeln verpasst, das Lächeln gefror und die Gesichtszüge blieben für die nächsten 3 Stunden unverändert.

Bei Greifenberg

Die Sonne kam zwar im Verlauf des Nachmittags immer mehr zum Vorschein, hatte gegen den eisigen Westwind aber überhaupt keinen Auftrag und so kreuzte ich auf der Suche nach windgeschützten Strässchen meist erfolglos zwischen Kempten, Immenstadt und Martinszell herum. Zwischendurch gabs noch ein paar Schneeflöckchen zu sehen.

Wenn es morgen auch so kalt ist, gehe ich auf die Rolle… 3:34h 91km 1.017hm 128bpm Garmin Connect Daten

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Dicke Schlappen

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 3. März 2010

Endlich kein Salzwasser mehr auf den Strassen: endlich mal wieder mit Rennrad draußen unterwegs. Vorher zog ich noch flugs neue Conti Grand Prix 4 Season Reifen mit der “Technologie aus der Hölle des Nordens” auf. Und da man es im Alter gern etwas komfortabler hat, in der 25 mm breiten Version. Mit 7 bar aufgeblasen rollen sie respektabel und die diversen leichten Frostschäden, Radwegauf- und abfahrten, Bahngleise etc. auf der Runde durchs Unterallgäu schlugen spürbar weniger durch als bei meinen Conti GP 4000 Sommerreifen. Über die Pannensicherheit lässt sich nach den ersten 111km natürlich noch nichts sagen, aber bis jetzt bin ich positiv überrascht. :-)

Conti 4Season auf der Waage

Der Wind blies heute wieder recht frisch und kräftig, aber es machte trotzdem großen Spaß statt mit dem GT Zaskar mal wieder mit dem über 4kg leichteren Rennrad zu fahren.

Lachen - was sonst

Auf dem Rückweg überholte mich vor Dietratried ein blaues Quad mit Versicherungskennzeichen. In einem Anfall geistiger Umnachtung, mit letzter Kraft und in der Erwartung einer nachfolgenden lockeren Windschattenfahrt kämpfte ich mich in der Abfahrt vor der Ortschaft an das Gefährt ran. Es fuhr zwar nur mit konstant 42km/h, aber durch den starken Seitenwind bot es irgendwie überhaupt keinen Windschutz. Aber nachdem ich schon mal dran war und der Fahrer ständig in seine Rückspiegel sah, versuchte ich mir die Anstrengung und den 170er Puls nicht anmerken zu lassen. Am Ortseingang  von Wolfertschwenden war dann aber Schluss: Um die 10%ige Steige nicht hochschieben zu müssen, lies ich abreissen…
4:04h 111km 929hm 135bpm Garmin Connect Daten

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Don't call me Hamster

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 25. Februar 2010

Als ich klein war, hatten wir einen Hamster. Der war hellbraun und hatte ein grünes Metallrad in seinem Käfig, in welchem er stundenlang rannte, ohne auch nur einen Meter von der Stelle zu kommen. Das fand ich damals ziemlich merkwürdig. Heute denke ich anders darüber…
Dank Nieselregen ging es am 05.02. gleich zweimal auf mein “Hamsterrad” (O-Ton Gattin) vom Typ Tacx Satori. 3:17h am Vormittag und 2:02h nachmittags.

Durchhalten war dank Video, TV und Musik sowie aufmunternder Kommentare der liebenswerten Twitter-Gemeinde gar nicht so schwer.
Der Hamster büchste übrigens eines Tages aus, kletterte den Wohnzimmervorhang hoch und stürzte dann leider von der Vorhangstange ab. Das Schicksal bleibt mir wohl erspart. Klettern ist nicht mein Ding…

(Video im eigenen Blog)

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Neu: User-Blogs bei RoadBIKE

von admin, Kategorie Allgemein am 23. Februar 2010

Jetzt aber schnell! Einfach losbloggen mit RoadBIKE.

Jetzt aber schnell! Einfach losbloggen mit RoadBIKE.

Liebe Nutzer und Leser von RoadBIKE,

herzlich willkommen beim neuen RoadBIKE User-Blog!

Hier können registrierte Nutzer als Teil der RoadBIKE-Community über alle Themen rund um ihre Leidenschaft fürs Rennrad bloggen – natürlich gratis. Sie nutzen dabei WordPress – eins der ausgefeiltesten Blog-Systeme.

Warum hier bloggen? Klar, Sie können auch zu einem der vielen Gratis-Blogger-Dienste gehen. Aber wo sind Ihre Leser? Hier. Bei uns. Bei RoadBIKE erzählen Sie Ihre Geschichten genau den Menschen, die Sie sich als Leser wünschen – passionierte Rennradfahrer.

Worüber soll ich schreiben? Über alles, was Sie rund um Ihr Leben mit dem Rennrad beschäftigt. Es gibt viele Themen vom Ärger über den schwergängigen Schalthebel über eine schöne Runde auf Ihrer Lieblingsstrecke bis zu Szene-Gerüchten und Urlaubsgeschichten. Und wie läuft’s mit Ihren guten Trainingsvorsätzen?

Wie werde ich Blogger? Ganz einfach!

  1. Zunächst müssen im RoadBIKE-Forum als Nutzer registriert sein. Hier geht’s zur Registrierung.
  2. Wenn das der Fall ist, können Sie mir eine E-Mail schreiben an: msteinheil (at) motorpresse.de. Dann schalte ich Sie als Blogger frei. Klar: Mit der Registrierung im Forum verpflichten Sie sich darauf, die Forums-Regeln einzuhalten – und die gelten auch hier im Blog (siehe unten).
  3. Wenn ich Sie freigeschaltet habe, gehen Sie einfach hier im Blog rechts oben auf  “Anmelden”. Dort gelangen Sie zur Anmeldung für die Autoren-Oberfläche, wo Sie Ihre Beiträge schreiben, speichern und veröffentlichen können.

Viel Spaß wünscht

Mario Steinheil

www.outdoorchannel.de

Redaktionsleiter

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