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Kurze Premiere

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 24. MĂ€rz 2010

15 Grad und Sonnenschein – da war zum ersten Mal in diesem Jahr kurze Hose angesagt. Nachdem mich noch eine leichte ErkĂ€ltung wegen Zugluft auf der Rolle (!) plagt, ging es ausgesprochen flach ĂŒber Ottobeueren Richtung Westerheim. Dort sorgte ein freilaufender SchĂ€ferhund fĂŒr einen erstmaligen Adrenalinausstoß. Dummerweise endete kurz danach der ausgeschilderte Radweg nach Memmingen in einem Feldweg. Auf dem RĂŒckweg konnte ich aber noch rechtzeitig abbiegen, bevor mir der Köter nochmal vors Rad lief.

2010-03-24b

Meine Freunde von der einheimischen Landbevölkerung waren auch wieder zuhauf mit bis zur Oberkante gefĂŒllten JauchefĂ€ssern unterwegs und brachten offensichtlich die gesammelten Ausscheidungen der letzten 5 Monate aus. Ein leeres Exemplar ĂŒberholte mich dann nach Ungerhausen und gab mir eine Viertelstunde mit Tempo 50 Windschatten bis nach Wolfertschwenden. Da ich vorher eh schon die entsprechende Duftmarke angenommen hatte, war das gar nicht so unangenehm wie es auf dem Video  (im eigenen Blog) aussieht. ;-)
3:49h 114km 744hm 133bpm Garmin Connect Daten

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im AllgĂ€u

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Training und Fitness am 24. MĂ€rz 2010

Tag -68: Wieder Nightride oder: Spinnen Radsportler eigentlich?

6:30 Aufstehen

10 km Radweg zur Arbeit

9:00 – 18:00 Arbeit

10 km Radweg nach Hause

18:45 Rennrad warten, waschen, Trinkflasche fĂŒllen etc.

10 km Anfahrt zum Nightride

20:00 es geht los… 6 NachtschwĂ€rmer, davon 2 Frauen (das ist doch mal eine akzeptable Frauenquote!) treffen sich in der City. Die Ixons erhellen die Nacht, los geht es. Mit einer fĂŒr den Abend ordentlichen Reisegeschwindigkeit von 30 km/h umrunden wir die Innenstadt. Tiergarten, Moabit, Charlottenburg, Halensee, Grunewald, Dahlem, Friedenau, Wilmersdorf, Schöneberg. Eine 30 km-Heimat-Runde fĂŒr den “alten Wessi”. Oder Sightseeing fĂŒr den “Ossi”?

Ein paar Ampeln weniger auf dem Weg wĂ€ren wĂŒnschenswert, sie behindern den Fluss, den “Ride” ein wenig.  Dennoch: Diese Route lĂ€sst den Mitfahrer die Stadt aus einer anderen Perspektive erleben. Mehr Genuss als Training.

21:30 Good Bye – und 10 km Heimweg.

22:00 Zuhause. Feierabend. Spinne ich eigentlich?

BikeBloggerBerlin
http://bikebloggerberlin.wordpress.com/

Die Route zum Nachfahren auf Bikemap.

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Die Vorbereitungen …

von Alche-Mist, Kategorie Allgemein am 22. MĂ€rz 2010

… sind fast abgeschlossen …

Irgendwie habe ich den Startschuss in die neue Saison verpasst – aber jetzt bin ich fast soweit.
- neue Padale sind montiert
- Laufradsatz kommt heute

… dann fehlt ja nur noch det Startschuss …

Leider habe zur Zeit eine 6-Tage-Arbeitswoche und nutze diese auch als Ausrede zum rumchillen an den Wochenenden. Aber nachdem sich nun doch die Sonne gelegentlich sehen lÀsst kribbelt es in den Waden.
Wenn ich hier lese dass die ersten schon aktiv gegen Drachen kÀmpfen kriege ich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Faulheit.
kann ja nur besser werden … ;-) )

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Training und Fitness am 20. MĂ€rz 2010

Tag -71: Laktatrunde – der Kampf gegen den Drachen bei Berlin

oder, wie ein Mitfahrer es ausdrĂŒckte: “i survived the laktatrunde and all i got was this lousy t-shirt”.

14 stolze Recken, darunter eine Maid, die tapfer dem bösen Drachen die Stirne bieten wollten, gesellten sich in Kampfesmontur zu Berlin-Neukölln anno domini 2010. Der Drache, dem gemeinen Volke auch bekannt unter dem fĂŒr Sterbliche fast nicht erklĂ€rlichen (und sicher heidnischen) Namen “Lakatrunde bei Regen” nahm die Herausforderung der tapferen Vierzehn hohnerfĂŒllt auf. Dem Berichterstatter stockt auch jetzt noch der Odem bei der Erinnerung ob dieser historischen Herausforderung.

10 Uhr 15. Die Recken waren bereit. Der Drache auch. Er ließ die Arena zu einem Wassertrog werden, durch den unsere Tapferen ihre Stahlrösser bewegen mussten.(Der geneigte Leser mag entschuldigen, dass der bescheidene Schreiberling keine Worte fĂŒr Rösser aus Kohle oder leichten Metallen finden konnte!)

Nach einer halben Stunde der erste Biss des Drachens: eines der Rösser zeigte sich huflahm. Gottlob war der Besitzer des Rosses ein begabter Hufschmied, so dass der Weg durch die Arena weiter befahren werden konnte. Aber unser Erzfeind verstand sein teuflisch Handwerk. Der Huf war nicht nur lahm, sondern so verwundet, dass unser unglĂŒcklicher Kampfesgenosse aufgeben und sein Ross zum heimischen Stall fĂŒhren musste.

Der Drache wusste, was er tat: durch diese schmĂ€hliche Tat waren die Recken in zwei Gruppen gespalten. In Legenden, die das Volk sich zuraunte, wurden diesen Gruppen spĂ€ter die geheimnisvollen Namen A- und B-Gruppe gegeben. Die A-Gruppe zeigte dem Drachen mit ungestĂŒmen Antritten ihren Mut, wĂ€hrend die B-Gruppe folgte und Bisse aus dem Hinterhalt abwehren wollte.

In der dem Volke wohlbekannten Stadt KaWe beschlossen zwei tapfere Reiter aus der B-Gruppe, zur A-Gruppe aufzuschließen, um deren trauriges Schicksal zu erkunden. Dieses gelang ihnen auch nach einem zermĂŒrbenden Ritt durch GrĂ€ben und ĂŒber HĂŒgel. Welch glĂŒcklicher Anblick: alle vorausgeeilten Reiter zeigten sich wohlauf. Schmutzig, nass, aber zufrieden.

Bis der Drache ein weiteres mal zustieß: ein weiteres Ross wurde getroffen. Und nach dem Beschlagen des Hufes gleich ein weiteres mal.

Gleiches geschah den Berichten zufolge auch der uns wohl bekannten B-Gruppe.

Auch diese unrĂŒhmlichen Attacken nutzten dem Untier nichts: der Drache musste mĂŒrrisch die vernichtende Niederlage eingestehend in seine Höhle zurĂŒckkehren, ohne an diesem Tage weiteres Unheil  ĂŒber das brave Volk bringen zu können. Alle DrachenzĂ€hmer erreichten dann schlussendlich Hof und Stall mit schmutzigen und festen Waden, aber wohlbehalten und mit einem zufriedenen LĂ€cheln auf den Lippen.

Leser seid also vor dem Orte KaWe gewarnt – und versorgt euch mit genug Eisen fĂŒr die Hufe eurer getreuen Tiere!

Wer nun denkt, dass Er oder Sie bei einem erneuten Kampf mit dem Drachen seinen Mut beweisen soll, mag in den Annalen der Rennradliste zu Berlin vernehmen, wann das scheußliche Tier ein weiteres mal herausgefordert werde.

Als Berichterstatter zu Hofe verneigt sich ehrfurchtsvoll

BikeBloggerBerlin
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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Jedermann-Rennen, Training und Fitness am 18. MĂ€rz 2010

Tag -73: Saisonstart!

Ich habe es ja bereits gestanden: bis auf den tĂ€glichen Arbeitsweg habe ich in diesem Jahr noch nicht viel sportliches zustande gebracht. Das musste sich Ă€ndern, und es hat sich geĂ€ndert. Eine AnkĂŒndigung in der Berliner Rennradgruppe: “Nightride am Donnerstagabend” lieferte mir genau die Motivation, die ich benötigte, um mein Rennrad wieder auf die Piste zu schicken.

FrĂŒhlingsanfang in Berlin, 13 kilometerhungrige Rennradler, wenig Verkehr, rote RĂŒckleuchten, sirrende Ketten. Rennradfahren kann auch in der Stadt Spaß machen! Angesagt war eine ruhige Abendrunde mit ca. 30 km LĂ€nge. Nicht viel, aber man möchte ja auch noch mal Feierabend haben. Und mit An- und Abreise kommen dann doch schnell 50 km zusammen.

Das Tempo war grĂ¶ĂŸtenteils – wie eingangs vereinbart – verhalten, so dass ein Mitfahrer irgendwann bemerkte, er brĂ€uchte noch einen Grund zum Duschen. Bis zum Ende der Gruppenfahrt wurde aber diszipliniert gefahren. Erst auf dem Heimweg Richtung Norden vergaßen wir alles, was im Lehrbuch und in unseren virtuellen TrainingsplĂ€nen stand: GA 1, höchstens mal GA2? Egal. Mit Tempo 40+ auf die SiegessĂ€ule zurasen, als Limit nur die maximale Herzfrequenz und ein paar Autofahrer, die leider mal genau das machten, was wir Radfahrer sonst so gerne sehen: “verkehrsberuhigt” Autofahren.

Ich weiß, meine Waden werden sich morgen frĂŒh rĂ€chen. Sie werden mir bei jeder Kurbelumdrehung auf dem Weg zur Arbeit mitteilen, dass ich unvernĂŒnftig bin und bestraft gehöre. Sollen sie. Was wissen die schon von Spaß? Ich freue mich jedenfalls auf die nĂ€chste Ausfahrt.

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Plong-Schnarr

von bbbaschtl, Kategorie Rennrad-Werkstatt, Training und Fitness am 18. MĂ€rz 2010

Radfahrer, die dieses GerĂ€usch noch nicht kennen, dĂŒrfen sich glĂŒcklich schĂ€tzen. Alle anderen wissen, was es bedeutet: Speichenbruch. Nach 30 km bei +8 Grad und stahlendem Sonnenschein trĂŒbte dieses GerĂ€usch heute mein FahrvergnĂŒgen. Zum zweiten Mal innerhalb von 11 Monaten riss am Easton Vista SL Hinterrad eine Speiche. Und wieder völlig unspektakulĂ€r: im Sitzen fahrend ohne Schlagloch ö. Ă€.. Also Speiche rauspfrimeln, Bremse öffnen und auf kĂŒrzestem Weg 45 min nach Hause eiern, Laufrad wechseln,  Neustart.

Bei MemhölzIn EttensbergNach Ettensberg

Ziel der Tour heute war Gunzesried, wo es etwas abzugeben galt. Nach Immenstadt nahm ich den direkten Weg ĂŒber Altmummen, Ettensberg und durfte ĂŒberrascht feststellen, dass die 15%ige Auffahrt im WaldstĂŒck stellenweise bis auf eine schmale Autoreifenspur noch schneebedeckt bzw. vereist war. Mit dem MTB wĂ€re ich hier zwar besser aufgehoben gewesen, aber mit vorsichtiger, traktionsbedachter Fahrweise war das das StĂŒck doch noch sturz- und schiebefrei passierbar.  4:17h 113km 1.193hm 128bpm Garmin Connect Daten

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im AllgĂ€u

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Kurzprogramm

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 17. MĂ€rz 2010

Was macht man, wenn man nur zwei Stunden Zeit zum Radfahren hat und zwischendurch schnell zu Hause sein können muss? Man fĂ€hrt den Hausberg rauf und runter. In meinem Fall ist das mit dem Rennrad die 4km lange Fahrstraße von Rothkreuz nach Buchenberg, der “Sonnenterasse des AllgĂ€us”.

Am Wendekreisel vor Buchenberg

Sechs Auf- und Abfahrten waren drin. Abgesehen von den  zwei 180-Grad-Kehren pro  Fahrt nicht besonders spannend, aber bei den lange vermissten Sonnenstrahlen und Plusgraden war heute fast jede Strecke recht. Und das Stirnrunzeln des FußgĂ€ngers, den ich zwangslĂ€ufig mehrfach passierte, war mir auch egal.  2:01h 51km 936hm 130bpm Garmin Connect Daten

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Jedermann-Rennen am 16. MĂ€rz 2010

Tag –75

Die Anmeldung fĂŒr den Velothon ist jetzt eine Woche alt. Heute rechne ich meine Trainingskilometer nach. Das dauert nicht lange. Null. In Ziffern: 0 km. Eine stolze Bilanz liest sich anders. Aber ich habe eine Ausrede: der lange Winter. Schnee und Eis. Kein Mounty und kein Crosser, die mich bei diesen widrigen UmstĂ€nden sicher ĂŒber den glatten Untergrund hĂ€tten tragen können. Ausrede akzeptiert? NatĂŒrlich nicht. Ich war einfach faul. Und dazu stehe ich!
Außerdem: ja, ich gebe es zu. Ich habe ein wenig geschummelt. Bis auf eine kurze Phase im Februar bin ich den Winter durchgefahren. Mit dem Tourenrad zur Arbeit. Mit Spikes und warmen Sachen. Das sind am Tag 20 km. Das steht auf der Haben-Seite. Aber zur Haben-Seite gehört auch eine Soll-Seite. Da steht eine 2.
2 Kilo mehr als im letzten Sommer beim Velothon. Die mĂŒssen runter. Nicht unbedingt Winterspeck, aber eindeutig zuviel.

75 Tage. Hört sich nach viel an. Ob das reichen wird, sehen wir am 30. Mai. Heute wird das Rennrad fĂŒr den FrĂŒhling fertig gemacht, Donnerstag geht es los. Die erste Runde. Ich werde davon berichten.

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Camsports Nano Helmkamera

von bbbaschtl, Kategorie Allgemein, Leben mit dem Rennrad am 12. MĂ€rz 2010

Ganz neu auf dem Markt der Helmkameras ist die ultraleichte und -kleine Videocam Camsports Nano, die ich vorletzte Woche mal ausprobieren konnte. Das Teil ist nur 68mm lang und 22g schwer und hat einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 736 x 480 Pixel bei 25 frames/sec. Fest eingebaut sind 4 GB Flash-Speicher und ein  angeblich 500 mal aufladbarer 260 mAh LI-Polymer Akku, der fĂŒr 75 min Daueraufnahme reichen soll. Beim Öffnen der kompakten Verpackung kam folgendes zum Vorschein:

Camsports Nano Inhalt

  • Camsports Nano Videokamera,
  • Zweiter Abschlussdeckel fĂŒr Unterwasseraufnahmen (<10m Tiefe),
  • USB-Anschlusskabel fĂŒr PC und LadegerĂ€t mit Netzstecker,
  • Plastiktrageriemen,
  • 2 Kletthalterungen (1x flach, 1x breit),
  • 3 Klettstreifen zum Aufkleben,
  • elastisches Klett-Kopfband,
  • Bedienungsanleitung auf englisch und französich.

Camsports Nano auf der Waage

Die Kamera lĂ€sst sich mit der breiten Kletthalterung am Helm (mit Schlitzen) befestigen oder mittels der flachen Kletthalterung am Kopfband oder den Klebeklettstreifen irgendwo am Rad. Sie hat an der LĂ€ngsseite einen Ein-/Ausschaltknopf, einen kleine LED-Statusleuchte und einen Resetknopf. Am hinteren Ende befindet sich eine Schraubkappe, unter der eine Mini-USB-Buchse und das Mikrofon versteckt sind.  Beim Verbinden der Kamera mit dem PC wird sie (bei mir unter Windows 7, soll aber auch zu Win 98, ME, XP, Vista und Mac kompatibel sein) als Laufwerk erkannt und die Aufnahmen stehen als AVI-Dateien zur VerfĂŒgung.

Praxistest:

Positiv: Im Gegensatz zu meiner 176g schweren Oregon Scientific ATC 2000 spĂŒrt man die Camsports Nano auch nach lĂ€ngerer Fahrt am Helm nicht. Dank des geringen Gewichts wackelt sie auch nicht herum. Mittels Klettband und ggf. Tape/Kabelbinder lĂ€sst sie sich fast ĂŒberall befestigen. Die QualitĂ€t der Aufnahmen erscheint mir besser als die der ATC 2000.

Negativ: Mit (langen) Handschuhen ist der Druckpunkt des Einschaltknopfes nicht zu spĂŒren. Ein akustisches Signal wie bei der ATC 2000 gibt es ebenso wenig wie eine Akkustands- oder Restaufnahmezeitanzeige. Nach dem DrĂŒcken des Start-Knopfes dauert es einige Sekunden, bis die Aufnahme startet. Durch die Kletthalterungsmontage und fehlende Markierungen an der Kamera ist es nicht ganz einfach, sie horizontal exakt waagrecht auszurichten. Das grĂ¶ĂŸte Manko ist die offensichtliche KĂ€lteempfindlichkeit der Kamera bzw. des Akkus trotz der angegebenen Betriebstemperatur von -20 bis +40 Grad. WĂ€hrend sie bei Zimmertemperatur einwandfrei funktionierte und mit einer Akkuladung 91min Video (3,24 GB) aufgezeichnet werden konnten, schaltete sie sich bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen im Freien immer wieder wĂ€hrend der Aufnahme von selbst und nach ca. einer halben Stunde Aufnahmezeit endgĂŒltig aus. Ein Neustart war vorher in der Regel erst nach DrĂŒcken des Reset-Buttons möglich. Über dessen Funktion schweigt sich die Bedienungsanleitung leider aus. Wenigstens bleiben die gespeicherten Avi-Files auch nach einem Reset erhalten. Eine “blinde” Bedienung am Helm ist daher nicht praktikabel. Man muss die Statusleuchte sehen, um zu wissen, ob aufgenommen wird oder nicht.

Fazit: Die Kamera ist mit 139,- € VK vergleichsweise gĂŒnstig, sensationell leicht und klein, aber bei niedrigen Temperaturen – sofern mein getestetes Exemplar nicht eine Macke hatte – eigentlich nicht zu gebrauchen.

(Test-Video im eigenen Blog)

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Ich will hier raus

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 10. MĂ€rz 2010

Seit Samstag herrschen im AllgĂ€u absolut bikefeindliche Bedingungen: Schnee- und EisglĂ€tte auf den Straßen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und ein eisiger Wind, der krĂ€ftig und offensichtlich direkt von Sibirien aus hierher blĂ€st.

Auf der Rolle

Seit Samstag sitze ich deshalb mittlerweile den 5. Tag in Folge nur noch auf dem Tacx Satori Rollentrainer. Gut, ich kann in kurzen Hosen fahren, muss nicht frieren, hab kaum WĂ€sche und muss das Rad nicht putzen. Aber nach fast 15 Stunden auf der Stelle treten reicht es allmĂ€hlich: Die Videos sind alle gesehen, die Zeitschriften sind alle gelesen, die Übertragungen von Paris-Nizza und Tirreno-Adriatico weden langweilig, das TV-Programm ist öde, das Mineralwasser geht zur Neige, ein Tinitus vom Surren des Rollentrainers droht und K2 fordert: “Papa, Du sollst jetzt aufhören”. Ich will wieder raus aus dem Keller, frische Luft atmen, die Sonne spĂŒren und Vögel zwitschern hören. (Video im eigenen Blog)

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