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Jetzt geht’s los. Das Training zur Velo Challenge

von Caveman1983, Kategorie Allgemein, Leben mit dem Rennrad am 16. April 2010

Nun geht endlich das Fahren au√üerhalb der Rolle los. Nachdem ich nun knapp 1.000km mit meinem Radon R-1 auf meinem Tacx I-Magic abgespult habe ging es gestern nun endlich drau√üen los. Es juckt ja schon tierisch in den Beinen. Allerdings habe ich schon die Krise gekriegt, da ich bei der ersten Ausfahrt im Hinterrad einen Plattfu√ü hatte und bei der zweiten Ausfahrt hat sich die oberste Gummischicht von eben diesem Hinterrad gel√∂st, nachdem ich auf Rollsplit zu scharf gebremst gebremst habe. Und ich dachte immer, dass ich mit Schwalbe Ultremo R – Reifen was ganz gutes habe. Jetzt vertrau ich zutiefst in meine neuen Conti GP4000S. Und die haben die erste richtige Ausfahrt bestens √ľberstanden.

Mit meinem Kumpel Tom traf ich mich am Hamburger Hauptbahnhof und wir fuhren √ľber Landungsbr√ľcken die Elbchaussee entlang bis nach Rissen und dort fuhren wir ein paar Runden. Unter anderem war da der garstige Waseberg dabei. Dieser Berg ist mit seinen 15% Steigung eine echte Herrausforderung (zumindest f√ľr mich). Zu meiner Schande muss ich aber eingestehen, dass ich zwischendurch absitzen musste, da meine Beine ihren Dienst verweigert haben und mein Puls bei 175 lag. Anschlie√üend sind wir noch eine weitere Runde den K√∂stererberg hochgefahren und dann die Elbchaussee wieder runter und zur√ľck zum Bahnhof.

Wer möchte kann sich ja die Strecke hier ansehen: bikemap.net

Das war der erste vorsichtige Ausritt um mich auf die Velo Challenge vorzubereiten. Leider kann ich am Velothon in Berlin nicht teilnehmen, da wir zu einer Hochzeit eingeladen sind. Sind hier noch mehr, die an der Velo Challenge teilnehmen?

Ich werde demn√§chst √∂fter √ľber meine Trainingsvorbereitung berichten.

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Training und Fitness am 11. April 2010

Tag – 49: Zwei sehr unterschiedliche Touren am Wochenende

Samstag nachmittag ergab sich die Gelegenheit, mal wieder mit O., einem Bekannten von der Rennradliste, die Pankower Feierabendrunde zu fahren. F√ľr mich eine sehr gut geeignete Tour, da Start und Ziel in der N√§he meines Wohnortes liegen. Leider war das Wetter nicht wirklich auf unserer Seite. Wolken, Regenschauer und heftige Windb√∂en machten aus der geplanten lockeren Runde eine kr√§ftezehrende Angelegenheit. So war es aufgrund meines noch nicht optimalen Trainingszustandes f√ľr mich g√ľnstig, einen Mitfahrer zu haben, der bereits deutlich mehr Trainingskilometer in den Beinen hatte und so auch einen gr√∂√üeren Anteil der F√ľhrungsarbeit im Wind √ľbernehmen konnte. Knapp 100 km, die es in sich, aber durch das abwechslungsreiche Wetter auch ihren Reiz hatten.

Sonntag fand dann endlich die lang angek√ľndigte¬† Einstiegsrunde 2010 statt. Mehr als 40 (!) Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer unterschiedlicher Leistungsstufen hatten sich √ľber die Rennradgruppe angemeldet. Start war am S-Bahnhof Grunewald. Ziel sollte der S-Bahnhof Neuk√∂lln sein. Also Start und Ziel in (f√ľr mich) bekanntem Terrain. Die Route hingegen war f√ľr mich neu. Zum ersten mal sollte ich Gelegenheit haben, die “Krone” und die “Ostkrone” in einer Tour zu befahren. Eine nette Idee.

Beweggrund f√ľr die Einstiegsrunde ist, dass Rennrad-Anf√§nger h√§ufig Scheu zeigen, sich bestehenden Gruppen anzuschlie√üen und durch das Mitfahren ihre Erfahrungen zu machen. Bei der Einstiegsrunde werden elementare Kenntnisse des Gruppenfahrens (Windschatten, Warnzeichen, Gefahren etc.) theoretisch wie auch praktisch vermittelt. Eine bewusst niedrig gew√§hlte Reisegeschwindigkeit sollte Anf√§ngern helfen, sich in der Gruppe ohne Stress einzugliedern und so die n√∂tige Sicherheit f√ľr sp√§tere Ausfahrten zu erwerben.

Zur Runde selber: Viele bekannte, aber auch viele unbekannte Gesichter, motivierte “Neulinge” wie auch “alte Hasen” fanden sich im Grunewald zusammen. Mit dieser gro√üen Anzahl hatte niemand gerechnet. Rennradfahren boomt!

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Rennradgruppe in Berlin-Grunewald

Nach kurzer theoretischer Einweisung machte sich der Tross auf in Richtung S√ľden. Es war ein imposanter Anblick, diese gro√üe Anzahl in Zweierreihen auf den Landstra√üen vor und hinter sich zu sehen.

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Der gem√ľtliche Charakter dieser Runde zeigte sich nicht zuletzt bei einer ausgiebigen Kaffee- und Kuchen-Pause in G√∂ben. Die Wirtsleute waren freundlich, aber nat√ľrlich durch den Einfall der “Meute” v√∂llig √ľberlastet. So dauerte die Pause etwas l√§nger als geplant.

Danach wieder in den Tritt zu kommen war schwierig, aber auch dies wurde gemeistert. Diszipliniert und extrem kameradschaftlich schaffte es die Gruppe bis nach Berlin, wo ein nicht querschie√üender Vierbeiner der Fahrt eines Mitradlers ein j√§hes Ende setzte. Gl√ľcklicherweise konnte er nach einiger Zeit weiterfahren, Mensch und Material waren nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass ein Notruf f√§llig gewesen w√§re.

Trotz dieses Unfalls und einer Reifenpanne war es eine gelungene 100 km-Runde, die sicher Einigen Lust auf weitere Ausfahrten gemacht haben wird!

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Training und Fitness am 7. April 2010

Tag -53: Zeit.

Manchmal leider ein Fremdwort f√ľr mich. Job, Familie, Haushalt. Und dann noch Lauftraining. Muss auch sein, wegen der 5×5 km-Staffel im Juni.

Eine l√§ngere Ausfahrt in der Woche ist nat√ľrlich drin. Intensives Training sieht aber anders aus. Da mich der Ehrgeiz gepackt hat, habe ich beschlossen, Neuland zu betreten. Richtig zu trainieren. Nicht nur mit den Jungs und M√§dels der Rennradliste oder der Rennradgruppe mitzubolzen und zu hoffen, dass Ende Mai meine Beine von selber wissen, was zu tun ist – und dass sie es schaffen werden.

Das Zauberwort hei√üt Intervalltraining. Ich glaube, seit meiner Schulzeit habe ich das nicht mehr getan. Daher hatte ich auch v√∂llig verdr√§ngt, dass das weh tut. Hinterher. Und dass sich Oberschenkel und Knie den Rest des Tages anf√ľhlen, als w√§ren sie doppelt so dick.

Aber ich bin mal gutgläubig. Glaube daran, dass die Experten Recht haben und mich das meinem Ziel näher bringen wird. In 54 Tagen werde ich es wissen. Bis dahin wird erstmal trainiert. Und berichtet.

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Regeneration am Oberjochpass

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 7. April 2010

Nach den intensiven Einheiten der letzten Tage war heute Nachmittag bei erneut stahlend blauem Himmel und 15 Grad warmem Sonnenschein lockeres Rollen angesagt. Und wie es der Zufall so wollte, gabelte ich nach ein paar Minuten RSC-Senior Wolfgang (im alten GAT-Trikot) vor seiner Haust√ľr auf, der zur dritten Ausfahrt heuer startete. Kurz √ľberredet begleitete er mich √ľber Immenstadt, Sonthofen bis zum Oberjoch (Deutschlands sch√∂nster Passtrasse) und sorgte daf√ľr, dass ich wirklich im Regenerationsbereich blieb.

Im Tannheimer Tal

Oben am Pass, wo ein Teil der Skilifte noch in Betrieb war, trennten sich dann unsere Wege. Er wollte direkt nach Hause und ich nahm noch einen Schlenker durchs Tannheimer Tal mit (Video im eigenen Blog). 4:09h 111km 1.355hm Sportics.net Aktivität

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Handgestoppt am Stoppomat

von bbbaschtl, Kategorie Jedermann-Rennen, Training und Fitness am 5. April 2010

Nach zwei Tagen V√∂llerei bei der Verwandtschaft am Bodensee tat sich heute Nachmittag gl√ľcklicherweise ein kleines Zeit- und Wetterfenster zum Radfahren auf. Die h√∂chste Erhebung im dortigen Hinterland ist der H√∂chsten, wo die erste permanente Zeitmessanlage “Stoppomat” installiert ist. Die Strecke bot sich als Zwischenziel an. Das gelbe Starth√§uschen hinter Urnau war nicht zu √ľbersehen. Um mich nicht zu blamieren, zog ich lieber keine Wertungskarte, sondern dr√ľckte im Vorbeifahren nur auf die LAP-Taste des Edge 705. Bis zum Zielh√§uschen beim Sendemast ging es dann auf 8,2km mit meist m√§√üiger Steigung zum Teil sogar flach dahin. Eigentlich kein richtiges Bergzeitfahren, das kleine Kettenblatt war nicht von N√∂ten. :-)

Stoppomat-Auffahrt zum Höchsten

Oben angekommen standen 23:35 min auf der Uhr. Gut, Streckenrekordhalter Jörg Ludewig war fast 7 1/2 Minuten schneller, aber nach einem Blick auf die Jahresbestenliste habe ich dann doch bereut, nur inoffiziell gefahren zu sein: Aktuell wäre es Platz 19. Zum Ausrollen ging es dann das Degenhausertal hinunter und noch kurz im Entwicklungsbereich an zwei nagelneuen CUBE Carbon-Rennern vorbei zum Schloß Heiligenberg hinauf. 2:58h 85km 978hm Sportics.net Aktivität

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Allgemein am 2. April 2010

Tag -58: Die Rennradliste rief und alle kamen!

Nat√ľrlich ist das √ľbertrieben. Aber 16 Rennradler bei noch nicht fr√ľhlingshaften Temperaturen ist ein guter Anfang. Eine Trainingsrunde √ľber 120 km war angesagt.

Berlin-Neuk√∂lln. Kalt, aber sonnig. P√ľnktlich fanden sich 16 Motivierte am bekannten Startplatz am S-Bahnhof ein. 13 Jungs, 3 M√§dels. Anf√§nger und alte Hasen. Ruhig wurde die Tour begonnen. Trittfrequenz, Grundlagenausdauer war angesagt. Kein Bei√üen bis zum Umfallen, kein Ausscheidungsrennen.

Das Wetter meinte es gut mit uns, kaum Wolken, gute Bedingungen. Fast alle hatten noch einmal ihre Wintersachen hervorgeholt, ein paar Unerschrockene trotzten den Temperaturen (um 8 ¬įC) mit kurzen Radhosen. Die w√§rmer Gekleideten bereuten es nicht.

Erstaunliche 44 km lang ging es diszipliniert und gesittet zu. Das angek√ľndigte Reisetempo von 32 km/h wurde penibel eingehalten.

Karfreitag_2010_2

© Phonka / rennradtraining.de

 

Erst ab km 45 gab es dann vereinzelte Tempoversch√§rfungen, die die Gruppe zeitweise auseinanderrissen. F√ľr die abgetrennte Gruppe hie√ü es dann doch “bei√üen”, die Vorausfahrenden mussten das Tempo reduzieren. Aber auch dies klappte. Nach kurzer Zeit war die (inzwischen recht gro√üe) L√ľcke wieder geschlossen.

Ungef√§hr bei Halbzeit der einzige “Berg” auf der Strecke: 95 m “hoch”, aber mit einer langgezogenen Steigung und einer sch√∂nen Abfahrt danach. Erneut wurde die Gruppe wieder gesammelt, um dann gemeinsam den einzigen Halt auf der Strecke anzusteuern. Tanken war angesagt.

Die Temperaturen waren inzwischen auf √ľber 10 ¬įC gestiegen, in der Sonne deutlich mehr. √Ąrmel wurden abgezippt, warme Sachen wurden, soweit m√∂glich, abgelegt. Das Tempo blieb auch nach der Pause etwas h√∂her, so dass wohl kaum jemand frieren musste.

Karfreitag_2010_1

© Phonka / rennradtraining.de

 

Die letzten Kilometer bis Berlin blieb die Gruppe dann zusammen, bis dann die Ostkrone ein paar Mutige dazu veranlasste, ein letztes “Rennen” zu fahren. Da die Strecke entlang der A113 bei diesem Wetter von Ausfl√ľglern, Radwanderern und Skatern √ľberf√ľllt ist, keine Angelegenheit f√ľr schwache Nerven. Diszipliniertes Fahren war daher angesagt. Unfall- und pannenfrei erreichten alle Teilnehmer dann Neuk√∂lln, um getrennt das Osterwochenende einzul√§uten.

Eine sch√∂ne Trainingstour auf einer empfehlenswerten Strecke. Der Fr√ľhling kann kommen!

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www.bikeblogger.de

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0,5l auf 100km

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 2. April 2010

Der Verbrauch kann sich sehen lassen, auch wenn der Motor nach dem teuren Cellagon T.GO verlangt. 4 Grad plus heute morgen lie√üen keine Schweissausbr√ľche erwarten und deshalb musten 0,75l des leckeren Safts f√ľr eine Allg√§urunde √ľber Memmingen – Leutkirch – Isny – Immenstadt reichen. Zu Hause nach 150km war die Flasche fast leer – perfekt. Gut, unterwegs gab es noch zwei Riegel, aber insgesamt gesehen doch eine dem (Karfrei-)Tag¬† angemessen sparsame Verpflegung.

Zaumbergauffahrt von Missen

Nicht nur die Sonne schien angenehm, auch der Wind blies nicht so stark wie die letzten Tage und motorisierte Verkehrsteilnehmer gab es kaum zu sehen, daf√ľr umso mehr Rennradfahrer. Allerdings waren die meisten wohl zum ersten mal heuer unterwegs: zum Mitfahren war niemand dabei. Selbst mein angebotener Windschatten wurde nicht angenommen (!). Egal, Spass hat es trotzdem gemacht. :-) 4:49h 150km 1.215hm Sportics.net Aktivit√§t

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75 Prozent Steigung

von bbbaschtl, Kategorie Training und Fitness am 31. März 2010

Sonne, Regen, Wind Рheute war alles geboten. Um mal einen stärkeren Trainingsreiz zu setzen, ging es 5 mal  bei böhigem Gegenwind die 15%ige Auffahrt von Wirlings nach Buchenberg hoch, macht 75% Steigung. :-)

15% Steigung in Wirlings

Zu Beginn der 5. Auffahrt veranlasste mich ein heftiger Graupelschauer zu einer 180 Grad Kurs√§nderung. Nach einer kleinen Schleife √ľber Waltenhofen kam wieder die Sonne zum Vorschein und der Spuk war vorbei. Die Freude √ľber das gelungene Ausweichman√∂ver w√§hrte jedoch nur kurz. Nach der 5. Auffahrt fing es in Buchenberg kr√§ftig zu regnen an und auf den wenigen Kilometern nach Hause wurde ich gut nass. Kaum abgestiegen schien dann wieder die Sonne… 2:31h 62km 1.210hm Sportics.net Aktivit√§t

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Mein Velothon-Tagebuch

von bikeblogger, Kategorie Training und Fitness am 26. März 2010

Tag -65: Vorgezogenes Laktatrunden-Surrogat oder: Kette rechts!

Ich muss es einsehen:¬† ich schaffe es einfach nicht, ein ordentliches Training zu absolvieren. Die “Laktatrunde” stellt sich nat√ľrlich bewusst gegen die etablierten Regeln der modernen Trainingslehre.¬† Doch ab und zu wird im Vorfeld abgesprochen, doch mal vern√ľnftig zu fahren. So auch diesmal. “Trittfrequenztraining” war angesagt. Leider war unser Trittfrequenztrainer verhindert. Aber auch ohne ihn wurde vorab besprochen, nicht zu sehr zu “heizen”. Was das bedeutet, wissen Kenner dieser S√ľdberliner Traditionsveranstaltung genau…

Schon auf der Neuk√∂llner Krone (auch als Ostkrone bekannt) ging es ans Warmfahren.¬† 34, 36, 38… Da deutete es sich schon an. Ich h√§tte auch noch aussteigen und “ordentlich” trainieren k√∂nnen. Aber man will ja nicht die anderen im Stich lassen. Zugegeben: Spa√ü macht es auch.

Eine 5-k√∂pfige Gruppe fand sich im Verlauf der Krone zur A-Gruppe zusammen und gab das Tempo vor. Eine recht gut harmonierende Truppe, die das Windschattenfahren gut beherrschte. Nat√ľrlich gab es unterschiedliche Leistungsstufen, was gerade zu Beginn der Saison beinahe selbstverst√§ndlich ist. Dies wurde dadurch ausgeglichen, dass mehr oder weniger lange im Wind gefahren wurde.

Es ist ein tolles Gef√ľhl, wenn ein Team so f√§hrt, dass auch Geschwindigkeiten um oder √ľber 40 km/h ohne gro√üen Kraftaufwand √ľber l√§ngere Strecken gehalten werden k√∂nnen. Wenn es einfach “rollt”. Selbst, wenn es nicht vern√ľnftig ist (ich glaube, etwas √§hnliches hatte ich in einem √§lteren Beitrag schon angedeutet).
Mein Trainingsr√ľckstand wurde dann sp√§testens nach 2/3 der Strecke deutlich: Nach dem Fahren im Wind bei einer leichten Steigung und 36 km/h lie√ü ich mich zur√ľckfallen, um einen anderen in den Wind zu schicken. Dieser ging dann richtig ab: mit 40+ zog er den Treck √ľber den Asphalt. Schnell wurde aus dem Windschatten vor mir ein gro√ües Nichts, das ich √ľberwinden musste, um mithalten zu k√∂nnen. Kurz bevor ich “platt” war, kam ich noch heran. Fuhr mit, ohne mich dabei wirklich erholen zu k√∂nnen. Erholung fand ich gl√ľcklicherweise etwas sp√§ter, als das Tempo zwar weiterhin hoch war, daf√ľr aber konstanter gehalten wurde.

Ich nehme mir jetzt vor, vern√ľnftiger zu fahren. Bis zur n√§chsten Laktatrunde!

BikeBloggerBerlin
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P.S.: Mehr zum philosophischen und trainingswissenschaftlichen Hintergrund der Laktatrunde findet man unter diesem Link.

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Geht doch …

von Alche-Mist, Kategorie Allgemein am 25. März 2010

Seit gestern fehre ich wieder mit dem Bike zur Arbeit – sind genau 25 Km …
Da die Strecke teilweise durch W√§lder f√ľhrt fahre ich jedoch noch mit dem Mounti. Auf dem Asphalt liegt noch jede Menge Dreck der leider noch mit der n√∂tigen Feuchte versorgt wird um einen genialen Schmierfilm zu erzeugen ;-)
Nach den ersten Kilometern hatte mich das alte Fieber wieder – nur leichte Sitzbeschwerden machen sich bemerkbar.
Hab’ ich davon wenn man den ganzen Winter bis auf ein paar Spinningstunden keinen Sattel sieht. getsren Abend noch meine neuen Speedplay am Rennrad montiert und dann hoffentlich bald “kilometerfressen”

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