Archiv für die Kategorie Leben mit dem Rennrad

rennradblog.ch

Geschrieben von bbbaschtl am 8. Mai 2010 | Abgelegt unter Leben mit dem Rennrad

Heute erreichte mich ein Päckchen von Blogger-Kollege Christof aus der Schweiz. Inhalt: ein schickes “Tour de Suisse” T-Shirt aus seiner Freizeitkollektion.

rennradblog.ch T-Shirt

Die Eidgenossen können nicht nur auf eine lange Tradition erfolgreicher Strassen-, Cross- und Mountainbike-Fahrer zurückblicken. Dort gibt es auch eine sehr aktive und liebenswerte “Velo”-Blogger-Szene. Einer davon ist Christof mit seinem rennradblog.ch. Er berichtet u. a. über Training, Touren und Material, und porträtiert Rennradfahrer und “ihren Berg”. Außerdem veranstaltet er regelmäßig kleine Gewinnspiele, z. b. das monatliche “Ritzelraten”. Zu gewinnen gab es im April ein schickes “Tour de Suisse” T-Shirt aus seiner Freizeitkollektion…
Ein weiterer Grund, um seinen Blog regelmäßig zu besuchen. In diesem Monat verlost er übrigens ein Saxo Bank Landesmeistertrikot von Fabian Cancellara.

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 24. April 2010 | Abgelegt unter Leben mit dem Rennrad, Training und Fitness

Tag -36: Es könnte wirklich viel besser laufen ODER Auch die Clavikula macht nicht alles mit …

Den dummen Unfall letzte Woche hatte ich schnell verdaut. Montag saß ich schon wieder auf dem Rad, um eine verkürzte Pankower Nordrunde unter die Räder zu nehmen. Diesmal tatsächlich GA1. Das rechte Knie schmerzte noch etwas, blieb aber ansonsten friedlich. So hatte ich eine angenehme Nachtfahrt, die Basis für weitere Trainingseinheiten sein sollte.

Mittwoch gab es schauerliches Wetter. Glücklicherweise riss die Wolkendecke nachmittags kurz auf, Gelegenheit für eine weitere Stunde Intervalltraining, das mein Körper jetzt nicht mehr mit dicken Beinen am nächsten Tag bestrafte. Leider wurde diese Trainingseinheit durch eine Reifenpanne unterbrochen.

Für das Wochenende waren drei unterschiedliche Trainingsreize von GA-Training über Training im Entwicklungsbereich bis zum Kompensationstraining am Sonntag (inklusive Kanufahren am Wannsee) geplant.  Aber natürlich lief es anders als geplant. Am frühen Freitag abend stand erneut die verkürzte Nordrunde  auf dem Programm. Herrliches Wetter, keine Wolken, Temperaturen um 10 °C. Schon bei Wartenberg war ich nicht mehr allein. O. hatte unabhängig von mir beschlossen, diesen Abend auf dem Rad zu verbringen. Dies traf sich gut, so konnten wir uns über die aktuellsten Geschehnisse in der Szene austauschen (das Wort “Klatsch” möchte ich diesbezüglich nicht hören!) und mussten die km nicht stur allein runterschrubben.

Nach Sonnenuntergang wurde  es bald empfindlich kalt, so dass wir hinter Bernau froh waren, heimische “Witterung” aufzunehmen. Geschwindigkeit und Puls stiegen an, bis hinter Zepernick ein tiefes Schlagloch meinem Vorwärtsdrang ein jähes Ende setzte. Kopf, Schultern und rechte Körperhälfte mussten als Anker herhalten. Das Wort mit “Sch…” kam mir über die Lippen. O., der nur ein Krachen hinter sich gehört hatte war schnell zur Stelle, eine nachfolgende Autofahrerin stoppte und half mir von der Straße. Genau passend kamen zwei nette junge Mitarbeiter der “Rennleitung in Grün” und übernahmen die Kontaktaufnahme mit der Notrettung. Sie blieben dann sogar solange, bis meine Freundin das Rad abholen kam! O. konnte so nach Hause fahren, ohne sich der Gefahr einer Unterkühlung aussetzen zu müssen.

Kurz und gut schlecht: Die rechte Clavikula (= Schlüsselbein) hatte sich entschlossen, diese Behandlung übel zu nehmen, sie war schlichtweg gebrochen.

Clavicula-mark-klein

Abschürfungen und Hüft- und Rippenprellung fallen da schon nicht mehr so ins Gewicht. Zum Glück waren Kopf (durch den Helm) und Gesicht nicht verletzt worden. Meine Freundin durfte mich nach der Untersuchung in der Bernauer Rettungsstelle dann mit nach Hause nehmen. Montag wird ein Chirurg entscheiden, wie es weiter gehen wird – mit mir, der Clavikula und meinen sportlichen Ambitionen 2010.

Es hätte diese Woche wirklich besser laufen können – aber auch viel schlimmer!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Helfern bedanken!

BikeBlogger
www.bikeblogger.de

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Jetzt geht’s los. Das Training zur Velo Challenge

Geschrieben von Caveman1983 am 16. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Leben mit dem Rennrad

Nun geht endlich das Fahren außerhalb der Rolle los. Nachdem ich nun knapp 1.000km mit meinem Radon R-1 auf meinem Tacx I-Magic abgespult habe ging es gestern nun endlich draußen los. Es juckt ja schon tierisch in den Beinen. Allerdings habe ich schon die Krise gekriegt, da ich bei der ersten Ausfahrt im Hinterrad einen Plattfuß hatte und bei der zweiten Ausfahrt hat sich die oberste Gummischicht von eben diesem Hinterrad gelöst, nachdem ich auf Rollsplit zu scharf gebremst gebremst habe. Und ich dachte immer, dass ich mit Schwalbe Ultremo R – Reifen was ganz gutes habe. Jetzt vertrau ich zutiefst in meine neuen Conti GP4000S. Und die haben die erste richtige Ausfahrt bestens überstanden.

Mit meinem Kumpel Tom traf ich mich am Hamburger Hauptbahnhof und wir fuhren über Landungsbrücken die Elbchaussee entlang bis nach Rissen und dort fuhren wir ein paar Runden. Unter anderem war da der garstige Waseberg dabei. Dieser Berg ist mit seinen 15% Steigung eine echte Herrausforderung (zumindest für mich). Zu meiner Schande muss ich aber eingestehen, dass ich zwischendurch absitzen musste, da meine Beine ihren Dienst verweigert haben und mein Puls bei 175 lag. Anschließend sind wir noch eine weitere Runde den Köstererberg hochgefahren und dann die Elbchaussee wieder runter und zurück zum Bahnhof.

Wer möchte kann sich ja die Strecke hier ansehen: bikemap.net

Das war der erste vorsichtige Ausritt um mich auf die Velo Challenge vorzubereiten. Leider kann ich am Velothon in Berlin nicht teilnehmen, da wir zu einer Hochzeit eingeladen sind. Sind hier noch mehr, die an der Velo Challenge teilnehmen?

Ich werde demnächst öfter über meine Trainingsvorbereitung berichten.

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Camsports Nano Helmkamera

Geschrieben von bbbaschtl am 12. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Leben mit dem Rennrad

Ganz neu auf dem Markt der Helmkameras ist die ultraleichte und -kleine Videocam Camsports Nano, die ich vorletzte Woche mal ausprobieren konnte. Das Teil ist nur 68mm lang und 22g schwer und hat einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 736 x 480 Pixel bei 25 frames/sec. Fest eingebaut sind 4 GB Flash-Speicher und ein  angeblich 500 mal aufladbarer 260 mAh LI-Polymer Akku, der für 75 min Daueraufnahme reichen soll. Beim Öffnen der kompakten Verpackung kam folgendes zum Vorschein:

Camsports Nano Inhalt

  • Camsports Nano Videokamera,
  • Zweiter Abschlussdeckel für Unterwasseraufnahmen (<10m Tiefe),
  • USB-Anschlusskabel für PC und Ladegerät mit Netzstecker,
  • Plastiktrageriemen,
  • 2 Kletthalterungen (1x flach, 1x breit),
  • 3 Klettstreifen zum Aufkleben,
  • elastisches Klett-Kopfband,
  • Bedienungsanleitung auf englisch und französich.

Camsports Nano auf der Waage

Die Kamera lässt sich mit der breiten Kletthalterung am Helm (mit Schlitzen) befestigen oder mittels der flachen Kletthalterung am Kopfband oder den Klebeklettstreifen irgendwo am Rad. Sie hat an der Längsseite einen Ein-/Ausschaltknopf, einen kleine LED-Statusleuchte und einen Resetknopf. Am hinteren Ende befindet sich eine Schraubkappe, unter der eine Mini-USB-Buchse und das Mikrofon versteckt sind.  Beim Verbinden der Kamera mit dem PC wird sie (bei mir unter Windows 7, soll aber auch zu Win 98, ME, XP, Vista und Mac kompatibel sein) als Laufwerk erkannt und die Aufnahmen stehen als AVI-Dateien zur Verfügung.

Praxistest:

Positiv: Im Gegensatz zu meiner 176g schweren Oregon Scientific ATC 2000 spürt man die Camsports Nano auch nach längerer Fahrt am Helm nicht. Dank des geringen Gewichts wackelt sie auch nicht herum. Mittels Klettband und ggf. Tape/Kabelbinder lässt sie sich fast überall befestigen. Die Qualität der Aufnahmen erscheint mir besser als die der ATC 2000.

Negativ: Mit (langen) Handschuhen ist der Druckpunkt des Einschaltknopfes nicht zu spüren. Ein akustisches Signal wie bei der ATC 2000 gibt es ebenso wenig wie eine Akkustands- oder Restaufnahmezeitanzeige. Nach dem Drücken des Start-Knopfes dauert es einige Sekunden, bis die Aufnahme startet. Durch die Kletthalterungsmontage und fehlende Markierungen an der Kamera ist es nicht ganz einfach, sie horizontal exakt waagrecht auszurichten. Das größte Manko ist die offensichtliche Kälteempfindlichkeit der Kamera bzw. des Akkus trotz der angegebenen Betriebstemperatur von -20 bis +40 Grad. Während sie bei Zimmertemperatur einwandfrei funktionierte und mit einer Akkuladung 91min Video (3,24 GB) aufgezeichnet werden konnten, schaltete sie sich bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen im Freien immer wieder während der Aufnahme von selbst und nach ca. einer halben Stunde Aufnahmezeit endgültig aus. Ein Neustart war vorher in der Regel erst nach Drücken des Reset-Buttons möglich. Über dessen Funktion schweigt sich die Bedienungsanleitung leider aus. Wenigstens bleiben die gespeicherten Avi-Files auch nach einem Reset erhalten. Eine “blinde” Bedienung am Helm ist daher nicht praktikabel. Man muss die Statusleuchte sehen, um zu wissen, ob aufgenommen wird oder nicht.

Fazit: Die Kamera ist mit 139,- € VK vergleichsweise günstig, sensationell leicht und klein, aber bei niedrigen Temperaturen – sofern mein getestetes Exemplar nicht eine Macke hatte – eigentlich nicht zu gebrauchen.

(Test-Video im eigenen Blog)

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