Archiv für die Kategorie Jedermann-Rennen

Deutsche Meisterschaft Cyclocross 2012 in Kleinmachnow

Geschrieben von bikeblogger am 8. Januar 2012 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen, Profi-Szene

Der erste Tag

Der erste Tag der Deutschen Meisterschaft Cyclocross 2012 ist vorüber. Spannende Wettkämpfe bei “echtem” Crosswetter begeisterten die zahlreichen Zuschauer.

Sturz bei der Abfahrt (Jedermänner) © BikeBlogBerlin

Leider sind die Ergebnisse der Jedermänner noch nicht verfügbar.

Siegerehrung der Jedermänner © BikeBlogBerlin

Masters

Bei den Masters verabschiedete sich Jens Schwedler von seinen Fans mit einem überzeugenden Start-Ziel-Sieg. Er beendete in Kleinmachnow seine beeindruckende Karriere (u.a. 2x Weltmeister in der Masters-Klasse 2009 und 2010).

Jens Schwedler auf dem Weg zum Titel © BikeBlogBerlin

Zweiter wurde Timo Berner, der diesen Platz quasi gepachtet zu haben scheint. So wurde er schon 1993 (neben weiteren zweiten Plätzen) Zweiter der Cyclocross-Weltmeisterschaft.

Mit Startnummer 2 zum 2. Platz © BikeBlogBerlin

Siegerehrung der Masters © BikeBlogBerlin

Detaillierte Ergebnislisten aller Rennen sind auf www.rad-net.de zu finden.

Prominenz

Sicher wird auch am Sonntag Prominenz am Start und unter den Zuschauern vertreten sein.

Otto Ziege, Mr. Sechs-Tage von Berlin © BikeBlogBerlin

Mike Kluge, Profi-Cross-Weltmeister 1992 © BikeBlogBerlin

Mit Mike Kluge hatte ich ein sehr angenehmes Gespräch. Mehr von und über Mike kann man auf www.mike-kluge.de oder in seinem Blog erfahren.

Wie geht’s weiter?

Auch für Sonntag gilt: Man sieht sich in Kleinmachnow!

Wann? Sonntag, 08.01.2012 ab 10:30 Uhr

Wo? Kleinmachnower Stadtwald “Kiebitzberge”, 14532 Kleinmachnow

Was? DM Radcross

Zeitplan

Wettbewerbe 08.01.2012

Rennen 5 Junioren U 19 (40 Minuten)
10.30 Uhr Start
11.25 Siegerehrung

Rennen 6 Schüler U 15 (20 Minuten)
11.50 Uhr Start
12.25 Uhr Siegerehrung

Rennen 7 Frauen (40 Minuten)
13.00 Uhr Start
13.55 Uhr Siegerehrung

Rennen 8 Männer Elite (60 Minuten)
14.30 Uhr Start
15.45 Uhr Siegerehrung

Der Artikel ist im Original auf BikeBlogBerlin erschienen.

 

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MOL Cycling Cup 2012

Geschrieben von bikeblogger am 7. Dezember 2011 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Die Planung für den MOL Cycling Cup 2012 ist in vollem Gange. Im nächsten Jahr wird es ein paar Änderungen gegenüber 2011 geben. So fällt z.B. das Einzelzeitfahren in Buckow terminbedingt aus, das Straßenrennen findet jedoch weiterhin statt.

Wie schon 2011 wird die Rennserie mit dem 4 km-Einzelzeitfahren anlässlich des Altlandsberger Sattelfestes begonnen. Nach eigener Erfahrung eine lohnende Veranstaltung!

Altlandsberg 2011 © Britta Münster

Für die Teilnehmer weniger entscheidend, für den Veranstalter dafür umso mehr: es wird einen neuen Hauptsponsor geben:

Für die Saison 2012 haben wir neue Sponsoren gefunden die unsere Serien unterstützen und attraktive Preise für die Teilnehmer bieten.

Die Sponsoren und die neuen Preise werden wir im Dezember präsentieren, dazu wird es auch einen Newsletter mit allen Änderungen für die kommende Saison (geben). [via]

Die Website des Veranstalters erfuhr ebenfalls eine (dringend notwendige) Überarbeitung. Die Navigation wurde vereinfacht, das Design moderner und weniger überfrachtet. Gut so.

Der MOL Cup ist eine Rennserie, die alte wie junge Radsportler, Amateure wie Jedermänner anspricht. Die Rennradsaison 2012 verspricht spannend zu werden!

Der Artikel ist im Original in BikeBlogBerlin erschienen.

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Rennradsaison 2011: ein traumhafter Abschluss

Geschrieben von bikeblogger am 18. Oktober 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Jedermann-Rennen

Der Herbst 2011 meint es mit uns Rennradfahrern unzweifelhaft besser als sein lahmer Kollege, der Sommer 2011. Bei herrlichem Wetter waren am Wochenende vom 15./16. Oktober wohl nahezu alle, die ein Rennrad besitzen, „on the road“.

Hamburg-Berlin

So Manchen trieb es nur zum Spazierenfahren nach draußen, mit Einkehr in einem gemütlichen Café. Andere wollten es nochmal wissen: am Samstag quälten sich mehr 270 Starter bei „Hamburg-Berlin“. 275km (ca. 500 hm) und – wie wohl jedes Jahr – erschwerte Bedingungen: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt am Start, feuchte Straßen, Gegenwind auf der Strecke.

 

© Georg Lutz / GABA

 

Rund 200 der gestarteten Teilnehmer erreichten Berlin.

Lesenswerte Berichte aus Berliner Sicht lieferten hierzu Georg, Oliver und mit etwas Verspätung auch Alexander und der Hofschreiberling des ehrenwerten Eisenschweinkaders ab. Weitere Berichte verlinke ich gern an dieser Stelle!

 

© Georg Lutz / GABA

 

Rügen-Challenge

Am vergangenen Sonntag fand im Norden unseres Landes, genauer gesagt auf Rügen, eines der letzten Jedermannrennen des Jahres statt: die 2. Rügen-Challenge. Auf zwei Strecken mit einer Länge von 54 km und 107 km mit Start und Ziel in Sellin konnten sich Hobbyradsportler noch einmal miteinander messen. Wer Rügen nicht kennt: dies ist kein ganz einfaches Rennen, die Strecke ist hügelig und wird durch den mitunter starken Wind von der See her zusätzlich erschwert. Leider ist die Strecke nicht komplett autofrei: wer mehr als 30 Minuten hinter dem Führenden zurückliegt, muss im normalen Verkehr auf zum Teil schmalen Straßen fahren.

RTF „Jenseits der Havel“

Etwas kleiner, dafür nicht weniger ambitioniert, ging es bei der letzten RTF dieses Jahres im Havelland zu: Von Spandau aus ging es auf drei Schleifen mit 44, 74 oder 112 km hinaus ins „Grüne“. Auch hierzu gibt es in Georgs Blog einen lesenswerten Bericht.

Testtour mit Storck Bikes

Wer nicht ganz so schnell fahren wollte, hatte die Möglichkeit, sich bei Storck Bicycle anzumelden und die Rennräder der aktuellen oder der Vorjahres-Serien zu testen. Auf den Modellen Absolutist, Scenero, Scenario oder Fenomalist ging es vom Storck Store am Potsdamer Platz hinaus zum Grunewald bis zur Glienicker Brücke.

 

Glienicker Brücke © BikeBlogBerlin

 

Da ich nach meiner erfolgreichen Teilnahme bei den Hamburger Cyclassics eigentlich schon meine Rennradsaison beendet und mich nur noch auf Laufveranstaltungen vorbereitet hatte war mein Trainingszustand nicht wirklich optimal. Dennoch war das gewählte Tempo für mich lockeres GA-Training.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch die Havelchaussee mit, deren Anstieg zum Grunewaldturm für mich wegen der noch nicht ganz auskurierten Erkältung doch nicht ganz unanstrengend war. Glücklicherweise hatte niemand aus der Gruppe Ambitionen, eine Bergwertung durchzuführen – ob ich mich hierbei zurückgehalten hätte, möchte ich nicht beschwören. Bei strahlendem Sonnenschein und fast 15 °C kehrten wir zum Storck Store zurück, wo wir die Räder wechselten und noch mit Kuchen bewirtet wurden.

 

back in town © BikeBlogBerlin

 

Für die nächste Saison sind die regelmäßigen Touren, die von Storck veranstaltet werden gute Gelegenheiten, hochwertige Rennräder auszuprobieren und vielleicht das Traumrad für die Saison 2012 zu finden. Schade, dass diese ausgiebigen Testmöglichkeiten nicht von mehr Firmen geboten werden. Hierbei kann man tatsächlich feststellen, ob ein Rad „passt“. Die üblichen 10 Minuten-mal-um-den-Block-Testfahrten reichen hierfür jedenfalls nicht aus.

Einen Film über diese Saisonabschlusstour wird nach Verfügbarkeit auf BikeBlogBerlin nachgereicht!

 

Der Originalartikel ist unter diesem Link nachzulesen. Dort sind auch noch weitere Fotos zu sehen.

Alle Bilder: © Georg Lutz bzw. BikeBloggerBerlin

BikeBlogBerlin

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Wir spenden Leben rockten die Cyclassics!

Geschrieben von bikeblogger am 8. September 2011 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Sonntag, 21. August 2011: Das Team Wir spenden Leben am Start der Vattenfall Cyclassics 2011.

Thorsten Schröder / Marc Bator (Tagesschau) © Upsolut/Hochzwei

 

Mit insgesamt 14 Starterinnen und Startern starteten wir auf allen Strecken und in allen Kategorien (55/100/155 km, sowie alle VIP-Wertungen)!

Einen guten Eindruck von der Startphase vermittelt dieser Film (das WsL-Team ist ab  ca. 02:48 zu sehen):

Die Anreise

Schon Freitag hatten Britta und ich ein Hotel in Harburg bezogen. Samstag stand die Akkreditierung und anschließend der Besuch auf der Cyclassics-Messe auf dem Programm. Unter Anderem hatte ich mich für die Standbetreuung unseres Teams einteilen lassen. Unser Dank gilt dem ADFC Hamburg für die freundliche Überlassung eines Teils des ADFC-Standes!

v.l.n.r.: Kurt Bodewig, Andrea, Pooky, Jörg

Nach einem leckeren, aber besucherbedingt sehr lauten Team-Abendessen im La Prego mussten abends noch die Räder und die Bekleidung für das Rennen vorbereitete werden. Laufräder einbauen, aufpumpen, letzter Funktionscheck. Dies besonders, da ich gerade eine neue Kette montiert hatte und diese noch nicht testen konnte. Gegen 00:30 Uhr war alles bereit – und wir todmüde. Nicht einmal mehr fünf Stunden Schlaf lagen vor uns.

Der Start

Dennoch war es kein Problem, kurz vor Sieben bei der Kleiderabgabe zu sein. Ein paar Minuten später kamen wir am Start der 100/155 km-Strecke in Startblock C an. Allerdings war vom Team weit und breit noch nichts zu sehen. Britta verabschiedete sich, sie musste eine halbe Stunde später in ihrem Startblock sein.

Nach und nach trafen unsere Mitstreiter ein. Der Start stand kurz bevor. Das Einklicken hunderter Schuhe gab uns das Signal. Ein paar Sekunden später ging es los. Ein paar hundert Meter “neutralisiert”, da noch ohne Zeitmessung, forcierten wir gleich hinter dem Start das Tempo. Harry hatte sich eine klare Vorgabe gesetzt: 40er Schnitt. Da ich in den letzten drei Wochen zu wenig trainiert hatte stand für mich nur das Durchhalten auf dem Programm. Ich hatte also keinen Druck, was mir gut tat. Auf dem Weg zur Hufelandbrücke ging das Tempo auf über 40 km/h hoch. Noch recht angenehm, aber mit kalten Muskeln nur bedingt steigerbar. Mein Tacho entschied sich währenddessen, vorläufig zu pausieren. Ich hatte also keinen Anhaltspunkt mehr über Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke.

Dann die – von Vielen gefürchtete – Brücke. Ich hatte natürlich Respekt, da ich sie noch nicht einmal vom Sehen kannte. Als wir uns der Brücke näherten verlor ich diesen schnell. Ein Anstieg, klar, aber nichts, was man nicht auch anderswo finden könnte. Für meinen Geschmack zu langsam ging es mit 30 km/h hinauf. Harry hatte sich schon vorgearbeitet, was mir nicht gelang. Da ich nicht wusste, was ich heute würde leisten können, hielt ich mich bewusst etwas zurück.

Auf dem Weg nach Harburg merkte ich, dass es “lief”. Auch Geschwindigkeiten von 45-46 km/h ließen mich unbeeindruckt. Die Frage, ob ich die Strecke schaffen würde, wurde nebensächlich.

Flotte Fahrt nach Süden

Mein größtes Handicap war jetzt hauptsächlich das Peloton: in einer Gruppe von mehreren Hundert Fahrern lässt es sich zwar gut rollen, viele Möglichkeiten, das Tempo bewusst zu variieren, bieten sich jedoch nicht. Die Gruppe fuhr wie ein Block: flott, aber starr und undurchdringlich. Nur auf Abfahrten und nach Kurven bot sich für mich die Möglichkeit, Plätze gut zu machen, da die Mitfahrer es hier eher gemächlich angehen ließen. Es bildete sich zufällig so etwas wie eine Berliner Gruppe: hier ein Fahrer vom ESK, dort einer im Berlintrikot, zwischendurch mehrere Fahrer des Teams Helle Mitte Berlin.

Mein Tacho spielte jetzt auch wieder mit – nach einer 8 Kilometer-Pause. Bei km 50 war ich so weit an die Spitzengruppe des Blocks herangekommen, dass ich auch Harry wieder sehen konnte. Einige km später konnte ich dann endlich aufschließen. An Tempo machen war weiterhin nicht zu denken. Harry hatte eine Zeit lang vorne mitgearbeitet, war jedoch immer wieder von der Gruppe eingefangen und abgebremst worden. Also beließen wir es beim Mitrollen.

Block B

Pooky, Frank © Upsolut/Hochzwei

Auf dem “Rück”-Weg nach Hamburg kam dann das Feld von Block B in Sicht. Für uns war klar, dass wir sie “stellen” mussten. Es dauerte auch nicht mehr lange, bis wir sie erreichten. Was ich nicht bedacht hatte: die von uns eingeholten Fahrer waren deutlich langsamer unterwegs als wir, was zu einem unharmonischen Block führte, der eine fast schon kritische Größe erreicht hatte. Mehrere Unfälle, die zum Teil direkt vor oder neben mir passierten, waren die Folge. Auf den nächsten Kilometern war Sicherheit daher für mich höchstes Gebot. Dann wieder in Hamburg – für mich (auch wegen der Tachoprobleme) unerwartet. Harry hatte ich aus den Augen verloren. Ich fürchtete, dass er in einen der Unfälle verwickelt worden sein könnte. Die Feldertrennung: die 100er fuhren zum Ziel, die 155er auf die Strecke der 55er, die inzwischen zum größten Teil im Ziel waren.

 

Die “kleine” Schleife: Fahrt im Wind und Belgischer Kreisel

Plötzlich wurde aus dem Block mit einem traumhaften Windschatten eine dünne Kette einzelner Fahrer oder kleiner Grüppchen, die sich auf den Weg zur kleinen Schleife begaben. Um das Tempo zu halten musste jetzt gearbeitet werden. Plötzlich sah ich auf der rechten Seite “unser” Trikot: Thorsten Schröder stand am Rand und hielt einen Plausch. Zeit wollte ich nicht verlieren, also brüllte ich nur “Thorsten, komm mit!”.

50 Meter vor mir fuhr eine kleinere Gruppe. Ohne Windschatten zu fahren war nicht mein Ziel, also musste ich da ran. Ich beschleunigte, fuhr mit einem Irrsinnstempo die Lücke zu. Dann hatte ich sie. Harry war auch wieder da. Ihm war also doch nichts passiert. Bald kam auch Thorsten. Die Gruppe wurde größer, die Kraftanstrengung beim Zufahren der Lücke hatte sich also gelohnt. Dieses Gefühl sollte mich aber trügen: bald schon ging das Tempo wieder auf 35 km/h herunter. Für mich ging das gar nicht. Ich fuhr wie ein aufgezogenes Uhrwerk. Ich übernahm die Führung und gab Stoff. Über 45 km/h – ich wollte die langsame Gruppe loswerden oder einzelne schnelle Fahrer mitziehen. Bremser konnte ich jetzt nicht mehr gebrauchen. Mein rechter Oberschenkel meldete sich, blieb aber weitgehend unauffällig.

© own work basierend auf dem Bild kreisel.gif von Benutzer: Head aus de.wikipedia.org

Ich bin jetzt allerdings nicht so vermessen, dass ich behaupten würde, lange Zeit im Wind bei solcher Geschwindigkeit fahren zu können. Ich fuhr, bis ich sicher war, dass hinter mir nur noch schnelle Fahrer sein konnten und ließ mich dann zurückfallen. Schnell kam ein Belgischer Kreisel bei einem Tempo von knapp über 40 km/h zustande. Da wir gegen den beständigen, wenn auch nicht starken Westwind fahren mussten, war dies die einzige Möglichkeit, schnell voranzukommen. Für mich ideal – was ich hier lernen durfte. Den Kreisel hatte ich nämlich nur aus Büchern gekannt!

Über einige Kilometer funktionierte dies, bis weniger disziplinierte Fahrer den Kreisel sprengten.  Dennoch waren wir inzwischen genug Fahrer, um auch so ein angenehmes Tempo fahren zu können.

Bergwertung und Einbruch

© first foto factory

Ich hatte mein zwei Flaschen Apfelschorle aufgebraucht – Pausen kamen nicht in Frage. Im Trikot steckte noch eine Flasche, dummerweise nur mit Wasser. Meine Gels gingen auch zur Neige. Bananen hatte ich noch, diese empfand ich bei den gefahrenen Geschwindigkeiten jedoch als problematisch. Meine Muskeln wurden zunehmend härter, sowohl die Waden wie auch meine Oberschenkel. Dann kam der Kösterberg – und mit ihm die Bergwertung. An sich ist der Kösterberg nicht problematisch, die 15 % Steigung haben eine überschaubare Länge, so dass man ihn – einigermaßen trainiert – leicht überwinden kann. Nach 130 km mit krampfenden Muskeln sieht dies jedoch anders aus. Ich fahre kleine Berge gern schnell hoch, so ging ich auch den Kösterberg an. Die Bergwertung, die hier stattfand, motivierte mich zusätzlich. Die meiste Zeit fuhr ich im Sitzen, dann wollte ich es wissen – und stand auf. Wiegetritt. Und sofort Krämpfe! Damit war die Bergwertung für mich gelaufen. Ich musste Harry und einige Andere ziehen lassen. Dennoch nahm er mir nur 3 Sekunden ab – er legte es aber auch nicht darauf an, da wir noch nicht am Ziel waren.

 

Das Ziel

Auf dem Weg hinunter in Richtung Hamburg konnte ich mich wieder ein wenig erholen, aß eine Banane, trank die Wasserflasche fast aus. Nur war dies natürlich viel zu spät. Ständig kurz vor dem Krampf stehend fuhr ich weiter, sah zu, dass ich Windschatten fand. Als der einmal nicht da war, fiel mein Tempo bis auf 25 km/h ab. Die Hügel hinter dem Kösterberg ließen es nicht zu, dass ich wieder zu Kräften kam. Ich quälte mich also in Richtung Altona, fuhr über die Reeperbahn, sah das Schild “noch 3 km” – und gab noch einmal Gas – soweit es mit diesen Muskeln möglich war. In der Kaiser-Wilhem-Straße trafen wir dann auf die Finisher der 100km-Strecke. Dadurch wurde die Straße enger, an wirklich schnelles Fahren war kaum noch zu denken. Der letzte Kilometer, jetzt hieß es nur noch durchhalten. Die Zuschauer standen dicht an dicht, machten einen Riesenlärm – so wurde man förmlich ins Ziel getragen. Ob da jemand stand, den ich kannte? Ich sah Niemanden. War einfach nur glücklich. Riss die Arme hoch. Kurz nur, ich wollte jetzt nicht stürzen.

Also wieder an den Lenker, zum Jubeln musste der rechte Arm reichen.

© Britta Münster / BikeBlogBerlin

Die Ziellinie. Dann ausrollen. Transponder abgeben. Nicht umfallen – einfacher gesagt als getan. Meine Beine zitterten.

Hinter der Transponderabgabe stand Harry. Er war natürlich schon etwas länger da, ca. 1 1/2 Minuten vor mir kam er ins Ziel.  Wir holten unsere Taschen, Getränke, Bananen. Ich erreichte langsam wieder so etwas wie einen Normalzustand. Telefon: Britta und Nicole waren auch gut ins Ziel gekommen. Toll!

Wir trafen uns am Stand, erzählten uns unsere “Abenteuer” – obwohl die meisten die kürzeren Strecken gefahren waren war die Menge der Erlebnisse und Eindrücke durchaus vergleichbar. Dann die Info aus dem Internet: Harry und ich hatten die 40 km/h-Marke geknackt! Wir haben die Hansestadt gerockt!

v.l.n.r.: Britta, Nicole, Ralph © BikeBlogBerlin

Was aber wichtiger war: Alle waren ohne größere Blessuren ins Ziel gekommen, nur Jörg hatte einen (zum Glück leichten) Unfall, der ihn nicht am Weiterfahren hinderte.

 

Die Teamergebnisse im Überblick (nach Zieleinlauf sortiert):

Platz Pl.AK Name Ankunft Fahrzeit km/h ∅ Wertung
21 6 » Bodewig, Kurt 09:38:42 01:54:42 29.82 55 km VIP
697 225 » Strobel, Nicole 10:26:45 01:54:28 29.88 55 km
818 317 » Münster, Britta 10:29:16 01:56:58 29.24 55 km
1459 23 » Schlepphorst, Werner 10:37:33 02:41:14 38.18 100 km
1935 880 » Hartmann, Thomas 10:40:13 02:43:54 37.56 100 km
3016 1371 » Fuhrmann, Andreas 10:45:22 02:49:05 36.41 100 km
DSQ DSQ » Wittmann, Ralph 10:55:29 DSQ 34.26 100 km
18 9 » Cheung, Po Keung 11:07:30 03:15:23 31.51 100 km VIP
7126 1203 » Obeloer, Frank 11:07:30 03:11:12 32.20 100 km
2 1 » Schulz, Andrea 11:07:30 03:15:23 31.51 100 km VIP
254 115 » Demant, Harald 11:49:47 03:54:00 40.31 155 km
322 139 » Stenzel, Andreas 11:51:25 03:55:39 40.03 155 km
8 5 » Schröder, Thorsten 11:53:09 04:04:07 38.64 155 km VIP
1028 332 » Wittmann, Jörg 12:09:57 04:14:12 37.11 155 km

Ralph wurde wegen der unsinnigen Regelung, dass man als gemeldeter “155er” nicht nach 100 km ins Ziel fahren darf, disqualifiziert.

Ein tolles Rennwochenende liegt hinter uns. Die Fotos werden nach und nach gesichtet, bearbeitet und ausgetauscht. Die Normalität hat uns wieder. Aber diese Erfahrung ist – und bleibt – im Kopf!

P.S.: 1. möglicherweise habe ich einige Ereignisse chronologisch nicht ganz exakt wiedergegeben. Die Konzentration auf das Fahren hat viele andere Eindrücke verdrängt. 2. weitere Fotos des Teams und der Cyclassics auf den Fotoseiten in BikeBlogBerlin

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Wir spenden Leben bei den Cyclassics 2011

Geschrieben von bikeblogger am 17. August 2011 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Der Countdown läuft! Am kommenden Sonntag (21.08.2011) startet das Team Wir spenden Leben bei den Vattenfall Cyclassics in Hamburg mit insgesamt 15 Fahrern. Wieder wird das Team von Prominenten verstärkt:

 

© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

 

Hier die Startaufstellung des Teams:

55 km:

  • Kurt Bodewig
  • Britta Münster
  • Nicole Strobel

 

100 km:

  • Po Keung Cheung
  • Andreas Fuhrmann
  • Thomas Hartmann
  • Frank Obeloer
  • Werner Schlepphorst
  • Andrea Schulz
  • Ingo Zamperoni

 

155 km:

  • Harald Demant
  • Thorsten Schröder
  • Andreas Stenzel
  • Jörg Wittmann
  • Ralph Wittmann

 

Mehr Informationen über Wir spenden Leben gibt es auf der WsL-Website.

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Mein Vätternrunden-Tagebuch: Geschafft!

Geschrieben von bikeblogger am 25. Juni 2011 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Um es vorwegzunehmen: Die Vätternrunde war ein Erlebnis, an das ich noch lange gerne zurückdenken werde.

Motala

Nach einer etwas missglückten Anreise (wir hatten die Karte vergessen) erreichten wir Motala etwas später als geplant. Dadurch konnten wir Georg, Erik und Christoph leider nicht mehr treffen. Sie waren bereits auf dem Weg zurück zu ihrem Hotel in Ödeshög.

Uns erwartete eine entspannte Stadt, die sich vollständig auf den Radsport eingestellt hatte. In vielen Schaufenstern sah man Fahrräder oder Dekorationen, die auf das Radfahren Bezug nahmen. Überall wiesen Schilder auf die Veranstaltung hin, Parkplätze waren für die Besucher ausgewiesen, die zu Zehntausenden erwartet wurden. Die Stimmung im Start- und Zielbereich war noch entspannt, bis zum Start sollten noch einige Stunden vergehen. Zeit genug für uns, die Akkreditierung vorzunehmen, etwas Essen zu gehen und das Areal zu erkunden. Wie zu erwarten setzte dann der Regen ein.

Schlaf und Vorbereitung

Gegen 18 Uhr war es für mich an der Zeit, ins Bett zu gehen. Allerdings darf man das Wort “Bett” nicht zu wörtlich nehmen.

Kuscheln mit dem Bike

 

Nach knapp drei Stunden erholsamer Ruhe wurde ich von Britta, der Sonne und zwei spielenden Kindern geweckt. Britta und die Sonne hätten mir ja gereicht. Jetzt galt es, mich für den großen Moment vorzubereiten. Ein letzter Blick auf den Wetterbericht: perfekt, es war wie angekündigt kein Regen mehr zu erwarten. Es sollte aber kalt werden, das hatte ich einkalkuliert. Also “lang/lang”: warme Jacke und lange Hosen, Neoprenüberschuhe und Fingerhandschuhe. Für den kommenden Morgen und die steigenden Temperaturen hatte ich vorgesorgt: überflüssige Kleidung sollte man an den Depots unterwegs abgeben können.

Start

Rechtzeitig vor dem Startsignal standen wir im Startbereich. 300 km lagen vor mir. Anders als bei anderen Veranstaltungen war ich recht entspannt. Bis zu dem Moment, an dem Britta mich nach meinem Transponder (der Chip, den man für die Zeitmessung am Körper trägt) fragte. Ein Griff in die Jackentasche: nicht da. Verd….t! Zurück zum Auto – mit dem Rennrad war das ja kein Problem. Dort lag er auch nicht. Aber natürlich fand er sich in der anderen Jackentasche an. Sprint zurück zum Start (macht man den nicht erst im Ziel?). 2 Minuten vor dem Signal!

Kurze Orientierung: an wen konnte ich mich halten? Ich kannte natürlich Niemanden. 22:42 Uhr: das Signal. 60 Radfahrer setzten sich in Bewegung. Direkt neben mir einer der “Veteranen”: Tommy Edvinsson, er nahm jetzt schon zum 30ten mal teil! Von Motorrädern eskortiert ging es durch die Menge applaudierender Zuschauer.

Dann war die Strecke frei: das Rennen konnte beginnen.

Startnr 5817

 

On the Road again

Schnell wurde klar, dass die Mehrzahl der Teilnehmer das Motto der Veranstaltung ernst nahm:

“Die VÄTTERNRUNDAN ist die größte Amateurfahrradtour der Welt.”
[via]

Folglich bewegten wir uns mit max. 25 km/h aus der Stadt heraus. Für meinen Geschmack  zu langsam, so dass ich mich dazu entschloss, das Tempo zu forcieren. Bald hatte ich einige “Verfolger”, so dass ich nach einigen Kilometern die Führungsarbeit abgeben konnte. Die Gruppe, die sich durch meinen Vorstoß gebildet hatte, bestand vorwiegend aus einem schwedischen Radsportclub und einigen einzelnen Fahrern. Leider war der Radsportclub kein eingespieltes Team: weder wurden Handzeichen gegeben noch gab es eine einheitliche Geschwindigkeit. Nach und nach “verloren” wir dann auch die langsameren Fahrer, allerdings gesellten sich uns einige weitere Fahrer hinzu. Dennoch blieb die Gruppe inhomogen. Es lief nicht rund, unsere Reisegeschwindigkeit wechselte weiterhin je nach führendem Fahrer. Irgendwoher kamen zwei Ungarn, von denen sich nur einer an der Führungsarbeit beteiligte. Sein Kompagnon entschuldigte sich später bei mir, dass das Tempo für ihn eigentlich zu hoch sei.

Inzwischen war aus der Dämmerung, in der wir gestartet waren, Nacht geworden. Ein endloses Band roter Fahrradrücklichter lag vor uns. Das erste “Depåt” hatten wir ausgelassen, das zweite nach 80 km steuerten wir jedoch um 1 Uhr morgens an. Es gab Bananen, “sportdryck”, “blåbärsoppa”, Wasser, etwas gesüßte Brötchen (“bulle”) und saure Gurken! Eine interessante Kombination, die ich nicht gänzlich auskosten wollte.

Am Ende der Rast konnte ich leider nur noch die beiden Ungarn ausfindig machen, so dass wir uns als Dreiergruppe auf den weiteren Weg machten. Da nur zwei von uns führten war dies leider weniger effizient. 220 km. Bald dann die erste Panne: bei einem der Ungarn sprang die Kette an einem Hügel ab. Da er dies nicht gleich in den Griff bekam, schickten mich die beiden allein weiter. Unglücklicherweise hatte ich zuvor meine Lampe verstellt, um ihm Licht für die Reparatur zu geben – kurz darauf verabschiedete sie sich mit einem Wackelkontakt. Die Not-Reparatur gelang – mithilfe zweier Kabelbinder. Zumindest hatte ich dadurch Licht bis zum Morgengrauen. Genug, um weiterfahren zu können. Als die Lampe gegen 3:30 Uhr dann endgültig ausging, war es schon hell genug, um auch ohne Scheinwerfer fahren zu können. Die Fahrt in die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang hinein erzeugte ein unbeschreibliches Gefühl in mir. Die Kälte der Nacht ließ langsam nach.

Wie ich es schon vom Velothon kannte: ich überholte viele Mitfahrer, wurde selber aber nicht eingeholt. Keine Chance also, sich einer schnellen Gruppe anzuschließen. Inzwischen war ich einige Zeit lang allein unterwegs gewesen, bis ich eine Gruppe einholte, die ein einigermaßen ordentliches Tempo fuhr. Um nicht ständig allein fahren zu müssen schloss ich mich diesen Fahrern an. Wie sich später herausstellte eine schwedische Trainingsgruppe. Leider zeigte sich auch hier, dass viele Freizeitfahrer unterwegs waren: die Gruppe fuhr nur schnell, wenn bestimmte Gruppenmitglieder, mich eingeschlossen, die Führung übernahmen. Dennoch blieb ich dabei. Nach der Rast bei km 177 in Hjo kurz vor 5 Uhr morgens, wo es das “Mittagessen” gab (Lasagne, Cornflakes etc.), fuhr ich gemeinsam mit meinen schwedischen Mitstreitern los. 123 km noch. Ob es am reichhaltigen Essen lag oder an der Müdigkeit meiner Mitfahrer kann ich nicht sagen, auf jeden Fall kamen wir nach dieser Pause in den ersten Minuten nicht über 28 km/h hinaus. Als wir von einer schnelleren Gruppe überholt wurden, war für mich die Episode mit “meinen” Schweden vorbei. Mit der schnelleren Gruppe ging es in den Morgen hinaus. Währenddessen gingen Georg, Erik und Christoph an den Start (Georgs Bericht kann man natürlich in seinem Blog nachlesen).

Nach einiger Zeit konnte ich heraushören, dass ein Teil dieser Gruppe Deutsche waren. Obwohl auch diese Gruppe nicht wirklich gut harmonierte, blieb ich mit dem harten Kern von ihnen (drei Fahrer) kurz vor dem Ziel zusammen.

Im Ziel

Die letzten 40 km lagen vor uns. Wie ich von der Herfahrt und aus Berichten vergangener Vätternrunden wusste, das anstrengendste Teilstück, da hier viele Anstiege zu bewältigen waren – mit 260 km in den Beinen. Entsprechend respektvoll begannen wir diese Etappe. Überschuhe, Handschuhe und Jacke hatte ich abgegeben. Es war fast schon warm.

Wir verabredeten, ruhig zu fahren. Ganz schafften wir es natürlich nicht. Die Hügel auf dem Weg nach Motala schmerzten dann auch tatsächlich.

Noch ca. 15 km. Wir fuhren weiterhin an anderen Gruppen und Fahrern vorbei, ohne dass uns schnellere Gruppen einholten. Als wir eine große Gruppe erreichten, hörte ich einen meiner deutschen Mitfahrer sagen “eigentlich können wir hier auch mitrollen”. Das war aber nicht mein Ziel. Ich wollte meinen Schnitt halten, der bedenklich in Richtung 30 km/h (Pausen nicht mitgerechnet) zusammengeschmolzen war. Nach den ersten 80 km hatte ich schließlich fast 33 km/h auf dem Tacho.

Also wieder ein Abschied ohne Worte – ich behielt einfach das Tempo bei und legte später noch etwas zu. Kurz vor Motala wurde ich dann doch noch von einer Gruppe eingeholt. Ideal, um meinen Schnitt zu halten. Mit 35 – 40 km/h ging es in Richtung Ziel. Einer aus der Gruppe fuhr uns davon, die anderen drosselten ihr Tempo. Also kein “Fotofinish”. Schade. Ich folgte dem Vorausfahrenden, nahm die letzte Kurve fast zu schnell, so dass ich mit fast 50 km/h auf das Ziel zusteuerte. Ein unglaubliches Gefühl! Im Ziel nur noch die Arme hochreißen – ich hatte MEINE Vätternrundan geschafft!

Geschafft! (nicht zu lesen: Schriftzug "Ich spende Leben - www.wir-spenden-leben.de")

 

Mein Fazit?

- 3.000 km Vorbereitung hatten sich gelohnt.
- Das neue Bike tat, was es sollte.
- Der Carbon-Testsattel von A:xus erwies sich als Glücksgriff. Auf den ersten Testkilometern in Schweden war ich noch unsicher, ob ich es mit dem neuen Sattel wagen sollte. Ich tat es, und war sehr zufrieden. Die üblichen Sitzbeschwerden blieben aus. Der einzige Wermutstropfen: die etwas harte Sattelkante drückte am Ende der 300 km an meinen doch eher breiten Oberschenkeln. Dies wirkte sich aber nur negativ aus, wenn ich hinten auf dem Sattel saß. Da ich in der Regel etwas nach vorne rutsche, war dies zu vernachlässigen.
- Die Kleidung hatte ich richtig ausgewählt, warm genug für die Kälte der Nacht und mit der Möglichkeit, diese teilweise abzulegen um im warmen Morgen ins Ziel zu fahren.
- Verpflegung: ich hatte zu viel mitgenommen. Eigene Verpflegung ist eigentlich nur zwischendurch nötig – ein paar Energiesnacks hätten völlig ausgereicht. Auch reichen zwei Getränkeflaschen. Mehr ist nur nötig, wenn man auf einige der zahlreichen Stopps verzichten möchte. Die Verpflegung vom Veranstalter ist insgesamt vielfältig und ausreichend, wenn ich auch wegen überschwänglicher Berichte über vergangene Runden (geschmacklich) mehr erwartet hatte.
- Die Veranstaltung ist rundum professionell. Wenn tatsächlich 2012 die Vätternrunde ohne Autoverkehr durchgeführt werden kann wäre dies das noch fehlende i-Tüpfelchen!

Wirklich geschafft!

 

Vielen Dank an Britta für das hervorragende Coaching, das Erinnern an den Transponder und die tollen Fotos!

Wird es eine Fortsetzung geben? Wir werden sehen …

Der Originalartikel ist unter diesem Link nachzulesen.

Alle Bilder: © Britta Münster / BikeBloggerBerlin

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Vätternrundan 17-18 juni 2011

Geschrieben von bikeblogger am 23. September 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Die Vätternrunde – oder auf schwedisch: Vätternrundan – gehört zu den Klassikern der Langstrecken-Radsportveranstaltungen und ist laut Veranstalter “die größte Volksradtour der Welt für Radsportler”. 300 km um einen der größten schwedischen Seen (und gleichzeitig dem sechstgrößten See Europas), dem Vätter, herum. Gestartet wird vom Abend bis zum Morgen.

Nachdem am 01.09.2010 die Anmeldung freigeschaltet wurde haben sich bereits 10.000 Radsportler angemeldet, 22.000 werden für die große Runde zugelassen. Zu  allen Veranstaltungen der Vätternrunde (Tjejvättern – 100 km nur für Frauen, Halvvättern – 150 km und Minivättern für Kinder) werden ca. 32.000 Radsportler aus aller Welt erwartet.

Nach dem Start am Abend, in der Nacht oder am Morgen erwarten die Teilnehmer 300 km durch eine herrliche Landschaft in Mittelschweden.

Teilnehmen werden auch nächstes Jahr wieder einige “Pioniere” – Veteranen, die alle 44 Vätternrunden seit 1966 absolviert haben. Wer gemeinsam mit diesen Veteranen bei der Vätternrunde teilnehmen möchte sollte sich schnell entscheiden: erfahrungsgemäß sind die Startplätze in kurzer Zeit ausgebucht.

Anmelden kann man sich auf der Website www.vatternrundan.se, die Infos und Anmeldeformular in schwedisch, englisch und deutsch bereithält.

Wichtig: die Anmeldegebühr kann nur über Kreditkarte oder ein schwedisches Konto überwiesen werden.

Vi ses? I Sverige 2011!

(Wir sehen uns? In Schweden 2011!)

© alle Fotos: Micke Fransson/Vätternrundan (Pressefotos)

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Meine ersten Vattenfall Cyclassics!

Geschrieben von Caveman1983 am 10. September 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Jedermann-Rennen

Mein Schwiegervater konnte leider nicht teilnehmen da er sich bei einer Trainingsfahrt 4 Tage vor den Cyclassics das Schlüsselbein gebrochen hat und so musste er die Übertragung des ProfiRennens vom Krankenhausbett ertragen. Ich glaube, ihm tat es ganz schön weh, nicht mitfahren zu können, mal abgesehen von seinem Schlüsselbeinbruch, der mit Sicherheit auch ziemlich wehtut.

Bei der Anmeldung war noch alles gut!

Tom und Andi (2 Kumpels) waren wieder mit dabei, allerdings starteten die beiden einen Block vor mir (Q), ich selbst war in “R”. Für die Cyclassics hatten wir auch gesagt, dass jeder für sich fährt und ordentlich Gas gibt. Man trainiert das Ganze Jahr eigentlich nur für dieses Ereignis.

Wenn man dann mit jemanden zusammen fährt hat man doch immer 2 verschiedene Gefühle:

1. Ich könnte ja viel schneller

2. Ich halte den/die Anderen nur auf.

Startzeit für mich war ca. 9:10 Uhr. Da sind vor uns aber schon etliche auf die Strecke gegangen. In den letzten Beiden Blöcken waren aber immerhin noch 2.000 Fahrer. Das ist schon nen mulmiges Gefühl, wenn man mit 1.000 Mann zusammen losfährt. In Hannover waren es ja insgesamt nur 1.600…

Vor'm Start war ich ganz schön aufgeregt!

Wie dem auch sei, konnte ich schon vom Start weg Boden gutmachen. Ich wollte das Ganze erstmal ruhig angehen lassen und habe mir eine Zielzeit von 3:30 Stunden gesetzt.

Als es dann endlich auf freier Strecke zur Sache ging, fuhren wir wieder ein Tempo jenseits von Gut und Böse: 40-45km/h. Da wird einem schon anders, wenn man hinter den anderen Fahrer klebt. Der SuperStrecke entlang kam ich nach ca. ner halben Stunde nach Harburg.

Da ich dort ja jede Kurve kannte, ist es ein Adrenalin-ausschüttendes Mega-Gefühl. Man tritt dann gleich nochmal mehr in die Pedale. Bei uns vor der Haustür warteten die Paparazzi Anja (meine liebe Frau) und Birgit (meine Schwiegermutter), die mich brav fotografiert haben. Anschließend ging es ins Harburger Umland auf meine Strecke, wo ich jeden Hügel und jedes Schlagloch kannte, denn die Strecke fahr ich gerne als Training und für die Cyclassics guckt man sich die Beschaffenheit der Straße nochmal ganz genau an.

Das Querstück kurz vor Buchholz fuhr sich nicht so schön, weil da noch ziemlich viele Winterschäden waren. In Buchholz selber war dann auch die Verpflegungsstation, aber das Wetter war nicht heiß sondern angenehme 20Grad und bewölkt, von daher war eine meiner Flaschen noch voll und in der zweiten war noch genug drin und so bin ich dann durchgefahren. Kurz dahinter sprach mich dann nen Leidensgenosse an und meinte, dass wir jetzt ja das Schlimmste hinter uns haben. Da musste ich ihn erstmal enttäuschen, denn die Harburger Berge kamen noch und zu guter Letzt die Köhlbrandbrücke. Letzterer war fies zu fahren, da in einiger Entfernung immer wieder die beiden Trägerpfeiler zu sehen waren. Du färhst dann weiter und siehst nur die Straße und etwas Wald und zwischen durch gucken immer diese dämlichen Pfeiler aus den Bäumen hervor. Und dann kam der Aufstieg. War sehr schön zu fahren, aber verdammt anstrengend. Bei einigen Fahrern fiel da unterwegs die Technik aus und der ein oder andere musste hochschieben, weil es nicht mehr ging. Einer hat es auch ziemlich übertrieben, denn oben angekommen, hat er sich über’s Gelände übergeben. An der Brücke selber waren auch irgendwelche Umweltaktivisten, die in den Seilen rumkletterten. Deswegen gibt es auch keine Fotos von dort. Die Polizei hatte alles abgesperrt.

Die Fahrt ging weiter. In den Harburger Bergen bin ich mit 60 km/h runtergeballert und bei der Köhlbrandbrücke reichte es leider nur für 50 km/h… Die Anstiege waren vorbei, ab jetzt ging es nur eben gerade aus. Es reicht dann aber auch. So langsam schliefen mir immer mal wieder die Finger ein, die Füße wollten auch nicht mehr so richtig und die Beine … ja die Beine waren leer. Das alles ist aber vergessen, wenn man am Hauptbahnhof vorbei, den Ballindamm und Jungfernstieg entlang, über dem Gänsemarkt und Rathaus wieder auf die Mönckebergstraße durchs Ziel fährt. Die Zuschauer rundherum feuern Dich tierisch an und Du kriegst nen Adrenalinkick und trittst nochmal richtig rein. Da vergisst Du, alles was irgendwie wehtut und schmerzt und ballerst mit dem Fahrrad mit weiteren 30 – 40 Mann über die Straßen mit 45 Sachen und nen Puls, der irgendwo bei 180 liegt! WAHNSINN!!!

Kurz vor dem Ziel standen dann auch wieder Anja und Birgit, die ich nicht gesehen habe, aber meine Eltern, habe ich entdeckt. Die standen kanpp vor dem heiß ersehnten Zielbogen und schwangen die Rasseln und ich war endlich durch mit allem. Und meine Zeit? Tja, das Ziel von 3:30 Std habe ich völlig verfehlt. Ich habe eine Zeit von 3:00:37 rausgefahren.

Die Zieleinfahrt!

Der Oberhammer!

Die Termine für nächstes Jahr stehen auch schon. Da gehts in Berlin, Hannover und natürlich wieder in Hamburg zu Sache!!!

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 30. Mai 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Tag 0: endlich Velothon!

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Nur leider durfte ich diesem Highlight nur aus der Zuschauerperspektive folgen. Die Ursache hierfür hatte ich ja bereits beschrieben. Genug gejammert. Das Zuschauen ließ ich mir jedenfalls nicht nehmen. Und auch dabei packte mich das Fieber, das die Rennradler befällt, wenn sie auf den Start warten.

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. 100 % Regenwahrscheinlichkeit.

8:00 Uhr. Die ersten kurzen Schauer waren bereits heruntergekommen. Das Wetter hielt sich jedoch.

Start der Kurzstrecke über 60 km. “Meine” Strecke. Wer diese nicht ernst nimmt und denkt, er könne locker vorne mitrollen, wird schnell eines Besseren belehrt. Das merkte man schon am Start. Die Teilnehmer der vorderen Startreihen waren ebenso angespannt wie die der 120 km-Fahrer um 9:30 Uhr. Auch über 60 km muss man konstant fahren, vielleicht sogar noch konstanter. “Schwächeln” wird mit gnadenlosem Abhängen bestraft. Und sich bei solch einer kurzen Strecke heranzukämpfen ist schwer.

Ich habe Hochachtung vor allen, die sich für diese Strecke angemeldet hatten. Vom engagierten Amateurfahrer bis hin zum Freizeitfahrer, der auf dem Tourenrad (oder Bonanzarad, Armeerad, …) dabei war.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

8:20 Uhr. Die Sonne zeigte sich! Gut, wenn man diesmal nicht auf den Wetterbericht gehört hat, und dennoch angetreten ist.

9:15 Uhr. Nahezu zeitgleich mit dem Start der 120 km-Runde am Brandenburger Tor wurden die Sieger des 60 km-Rennens im Ziel an der Straße des 17. Juni erwartet. Ob das eine kluge Entscheidung war, mag dahingestellt bleiben. Die Zuschauer mussten sich jedenfalls entscheiden, ob sie den Startern der langen Strecke oder den Siegern der kurzen Strecke zujubeln. Ich hätte beides gern getan.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

In der VIP-Reihe startete – wie auch schon im Jahr zuvor – das Team “Wir spenden Leben – Radsportler für die Knochenmarkspende“. Ziel ihrer Aktion ist es, für die lebenswichtige Übertragung von Knochenmark Spender zu finden und Menschen dazu zu bewegen, sich für die Spende registrieren zu lassen. Für viele an Blutkrebs erkrankte Patienten die letzte Hoffnung. Informationen zur Knochenmarkspende findet man unter dem o.g. Link.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Im B-Block wartete ein Teil meiner Trainingsgruppe, die als “amigos90″ angemeldet waren. Eigentlich war das Ziel einiger unserer Fahrer, unter die ersten 100 zu kommen. Bei manchen waren die Ziele sogar noch ehrgeiziger. Schließlich sollte sich das lange Training im Winter und Frühjahr oder das Trainingslager auf “Malle” doch lohnen.

Da das Team leider aus Block B heraus starten musste war die Ausgangslage natürlich denkbar ungünstig. Die Anmeldemodalitäten sind halt eine kleine Wissenschaft für sich. Dennoch war die Stimmung sichtlich gut.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Vielleicht wusste einer sogar, dass er die “100″ schaffen würde?

9:30 Uhr. Die Nationalhymne. Und endlich der Startschuss. Es ging los. Rund 120 km durch Berlin, das südliche Umland in Brandenburg, wieder hinein nach Berlin bis zum Ziel auf der Straße des 17. Juni, unweit des Brandenburger Tores.

Angeführt wurde jeder Startblock von einer Gruppe Speedskater, die dafür sorgten, dass die riskante Durchfahrt durch die schmalen Toröffnungen langsam und geordnet erfolgte.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

Nach dem Start der 120 km-Gruppen konnten sich die Zuschauer dann entweder an den diversen Ständen (s. meinen Artikel vom Vortag) informieren, entspannen oder den Zieleinlauf der 60 km-Fahrerinnen und Fahrer verfolgen. Dabei unter anderem dieser junge Mann, der auf einem Rad von 1927 1924 teilnahm:

DSCF0266_klein2Leider hatte ich vergessen, mir seine Startnummer zu notieren, so dass ich nicht sagen kann, welche Platzierung er erreichte.

11:00 Uhr. Währenddessen waren auch die Fahrer meines Teams wohlbehalten im Ziel eingetroffen. Jeder mit einer persönlichen Bestleistung! Ich hätte gern die Teamwertung komplettiert, zumal ein weiteres Teammitglied ebenfalls bereits vor dem Start unfallbedingt ausgefallen war.

Während der folgenden “Manöverkritik” wurde einhellig festgestellt, dass dieses Erlebnis bei den Cyclassics in Hamburg seine Forsetzung finden sollte. Ob bzw. wie dies geschehen wird, wird an dieser Stelle dann noch berichtet werden.

Hier jedenfalls erst einmal das Teamfoto der glücklichen Finisher:

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

 

 

12:00 Uhr. Durch die Ansagen der Kommentatoren wurden die Zuschauer über die Geschehnisse auf der Strecke auf dem Laufenden gehalten. Wir wussten daher bereits, dass es im Gegensatz zum Vorjahr keine geschlossene Gruppe mit einem Massensprint geben würde.

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© Andreas Stenzel / BikeBlogBerlin

12:06 Uhr. Noch vor der angekündigten Zeit fuhr eine Dreiergruppe durch das Ziel. Schnitt: über 45 km/h. Da beim Velothon keine Profis und Lizenzfahrer nur bedingt teilnahmeberechtigt sind ist dies eine beachtliche Leistung!

Im Laufe der nächsten Zeit kamen dann auch die Teammitglieder der amigos90 ins Ziel. Besonders herausragend dabei:

  • Mina (nach einem Sturz und einer Reifenpanne) auf einem hervorragenden 48. Platz der Frauenwertung
  • Oliver als 100. der Männer (beide nach Start aus dem B-Block!)
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12:45 Uhr. Der angekündigte Regen setzte ein. Erst zögerlich, dann als Dauerregen. Einige Tausend Radfahrer waren noch auf der Strecke und mussten sich auf den letzten Kilometern gegen den Wind und die Nässe durchkämpfen. Ein Trost: immerhin hatten sie bereits mehr als drei Stunden ohne Regen hinter sich.

19:00 Uhr. Fazit: Der Velothon 2010 zeigte sich wie auch im letzten Jahr als gelungene Radsport-Veranstaltung und als Werbung für unseren schönen Sport. Ich werde meine Ziele 2011 wieder in Angriff nehmen, vielleicht dann gemeinsam mit 15.000 Startern und mehr Zuschauern? Was in Hamburg möglich ist sollte doch auch in Berlin klappen!

19:30 Uhr: Ende des Velothon-Tagebuchs 2010. Fortsetzung geplant … 2011!

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Nachtrag: leider gab es mindestens einen ernsten Unfall: ein Streckenposten wurde laut Angabe der Berliner Morgenpost schwer verletzt, nachdem er von einem stürzenden Radfahrer angefahren wurde. Ich hoffe, dass die Unfallfolgen weniger gravierend sind als berichtet und wünsche dem Verletzten eine schnelle Genesung!

 

 

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 29. Mai 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen

Tag -1: Akkreditierung und Velothon-Messe.

Das Berliner Wetter zeigte sich (fast) von seiner schönsten Seite. Es war warm und die Stimmung frühlingshaft gut.

Hier ein paar Impressionen von der Messe:

Velothon-Messe © BikeBloggerBerlin

Welch ein Gedränge…

KOCMO Crossbike © BikeBloggerBerlin

Cross ist doch was für Kinder, oder?

Velothon-Messe © BikeBloggerBerlin

Ete (Zabel) sehen oder doch lieber ‘n Bier?

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Was für Popos…

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Specialized Tarmac SL3 – Carbon seziert!

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Das Rad der Milchmänner…

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Morgen werden einige Tausend Radfahrer glücklich sein,
wenn sie dieses Tor sehen.

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Zuvor müssen sie hier vorbei.

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Die Route vorher abzufahren ist eine gute Idee!

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern morgen viel Erfolg – und wenig Regen!

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