Archiv für die Kategorie Allgemein

Rennradsaison 2011: ein traumhafter Abschluss

Geschrieben von bikeblogger am 18. Oktober 2011 | Abgelegt unter Allgemein, Jedermann-Rennen

Der Herbst 2011 meint es mit uns Rennradfahrern unzweifelhaft besser als sein lahmer Kollege, der Sommer 2011. Bei herrlichem Wetter waren am Wochenende vom 15./16. Oktober wohl nahezu alle, die ein Rennrad besitzen, „on the road“.

Hamburg-Berlin

So Manchen trieb es nur zum Spazierenfahren nach draußen, mit Einkehr in einem gemütlichen Café. Andere wollten es nochmal wissen: am Samstag quälten sich mehr 270 Starter bei „Hamburg-Berlin“. 275km (ca. 500 hm) und – wie wohl jedes Jahr – erschwerte Bedingungen: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt am Start, feuchte Straßen, Gegenwind auf der Strecke.

 

© Georg Lutz / GABA

 

Rund 200 der gestarteten Teilnehmer erreichten Berlin.

Lesenswerte Berichte aus Berliner Sicht lieferten hierzu Georg, Oliver und mit etwas Verspätung auch Alexander und der Hofschreiberling des ehrenwerten Eisenschweinkaders ab. Weitere Berichte verlinke ich gern an dieser Stelle!

 

© Georg Lutz / GABA

 

Rügen-Challenge

Am vergangenen Sonntag fand im Norden unseres Landes, genauer gesagt auf Rügen, eines der letzten Jedermannrennen des Jahres statt: die 2. Rügen-Challenge. Auf zwei Strecken mit einer Länge von 54 km und 107 km mit Start und Ziel in Sellin konnten sich Hobbyradsportler noch einmal miteinander messen. Wer Rügen nicht kennt: dies ist kein ganz einfaches Rennen, die Strecke ist hügelig und wird durch den mitunter starken Wind von der See her zusätzlich erschwert. Leider ist die Strecke nicht komplett autofrei: wer mehr als 30 Minuten hinter dem Führenden zurückliegt, muss im normalen Verkehr auf zum Teil schmalen Straßen fahren.

RTF „Jenseits der Havel“

Etwas kleiner, dafür nicht weniger ambitioniert, ging es bei der letzten RTF dieses Jahres im Havelland zu: Von Spandau aus ging es auf drei Schleifen mit 44, 74 oder 112 km hinaus ins „Grüne“. Auch hierzu gibt es in Georgs Blog einen lesenswerten Bericht.

Testtour mit Storck Bikes

Wer nicht ganz so schnell fahren wollte, hatte die Möglichkeit, sich bei Storck Bicycle anzumelden und die Rennräder der aktuellen oder der Vorjahres-Serien zu testen. Auf den Modellen Absolutist, Scenero, Scenario oder Fenomalist ging es vom Storck Store am Potsdamer Platz hinaus zum Grunewald bis zur Glienicker Brücke.

 

Glienicker Brücke © BikeBlogBerlin

 

Da ich nach meiner erfolgreichen Teilnahme bei den Hamburger Cyclassics eigentlich schon meine Rennradsaison beendet und mich nur noch auf Laufveranstaltungen vorbereitet hatte war mein Trainingszustand nicht wirklich optimal. Dennoch war das gewählte Tempo für mich lockeres GA-Training.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch die Havelchaussee mit, deren Anstieg zum Grunewaldturm für mich wegen der noch nicht ganz auskurierten Erkältung doch nicht ganz unanstrengend war. Glücklicherweise hatte niemand aus der Gruppe Ambitionen, eine Bergwertung durchzuführen – ob ich mich hierbei zurückgehalten hätte, möchte ich nicht beschwören. Bei strahlendem Sonnenschein und fast 15 °C kehrten wir zum Storck Store zurück, wo wir die Räder wechselten und noch mit Kuchen bewirtet wurden.

 

back in town © BikeBlogBerlin

 

Für die nächste Saison sind die regelmäßigen Touren, die von Storck veranstaltet werden gute Gelegenheiten, hochwertige Rennräder auszuprobieren und vielleicht das Traumrad für die Saison 2012 zu finden. Schade, dass diese ausgiebigen Testmöglichkeiten nicht von mehr Firmen geboten werden. Hierbei kann man tatsächlich feststellen, ob ein Rad „passt“. Die üblichen 10 Minuten-mal-um-den-Block-Testfahrten reichen hierfür jedenfalls nicht aus.

Einen Film über diese Saisonabschlusstour wird nach Verfügbarkeit auf BikeBlogBerlin nachgereicht!

 

Der Originalartikel ist unter diesem Link nachzulesen. Dort sind auch noch weitere Fotos zu sehen.

Alle Bilder: © Georg Lutz bzw. BikeBloggerBerlin

BikeBlogBerlin

Tags: , , , , | Keine Kommentare »

Meine ersten Vattenfall Cyclassics!

Geschrieben von Caveman1983 am 10. September 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Jedermann-Rennen

Mein Schwiegervater konnte leider nicht teilnehmen da er sich bei einer Trainingsfahrt 4 Tage vor den Cyclassics das Schlüsselbein gebrochen hat und so musste er die Übertragung des ProfiRennens vom Krankenhausbett ertragen. Ich glaube, ihm tat es ganz schön weh, nicht mitfahren zu können, mal abgesehen von seinem Schlüsselbeinbruch, der mit Sicherheit auch ziemlich wehtut.

Bei der Anmeldung war noch alles gut!

Tom und Andi (2 Kumpels) waren wieder mit dabei, allerdings starteten die beiden einen Block vor mir (Q), ich selbst war in “R”. Für die Cyclassics hatten wir auch gesagt, dass jeder für sich fährt und ordentlich Gas gibt. Man trainiert das Ganze Jahr eigentlich nur für dieses Ereignis.

Wenn man dann mit jemanden zusammen fährt hat man doch immer 2 verschiedene Gefühle:

1. Ich könnte ja viel schneller

2. Ich halte den/die Anderen nur auf.

Startzeit für mich war ca. 9:10 Uhr. Da sind vor uns aber schon etliche auf die Strecke gegangen. In den letzten Beiden Blöcken waren aber immerhin noch 2.000 Fahrer. Das ist schon nen mulmiges Gefühl, wenn man mit 1.000 Mann zusammen losfährt. In Hannover waren es ja insgesamt nur 1.600…

Vor'm Start war ich ganz schön aufgeregt!

Wie dem auch sei, konnte ich schon vom Start weg Boden gutmachen. Ich wollte das Ganze erstmal ruhig angehen lassen und habe mir eine Zielzeit von 3:30 Stunden gesetzt.

Als es dann endlich auf freier Strecke zur Sache ging, fuhren wir wieder ein Tempo jenseits von Gut und Böse: 40-45km/h. Da wird einem schon anders, wenn man hinter den anderen Fahrer klebt. Der SuperStrecke entlang kam ich nach ca. ner halben Stunde nach Harburg.

Da ich dort ja jede Kurve kannte, ist es ein Adrenalin-ausschüttendes Mega-Gefühl. Man tritt dann gleich nochmal mehr in die Pedale. Bei uns vor der Haustür warteten die Paparazzi Anja (meine liebe Frau) und Birgit (meine Schwiegermutter), die mich brav fotografiert haben. Anschließend ging es ins Harburger Umland auf meine Strecke, wo ich jeden Hügel und jedes Schlagloch kannte, denn die Strecke fahr ich gerne als Training und für die Cyclassics guckt man sich die Beschaffenheit der Straße nochmal ganz genau an.

Das Querstück kurz vor Buchholz fuhr sich nicht so schön, weil da noch ziemlich viele Winterschäden waren. In Buchholz selber war dann auch die Verpflegungsstation, aber das Wetter war nicht heiß sondern angenehme 20Grad und bewölkt, von daher war eine meiner Flaschen noch voll und in der zweiten war noch genug drin und so bin ich dann durchgefahren. Kurz dahinter sprach mich dann nen Leidensgenosse an und meinte, dass wir jetzt ja das Schlimmste hinter uns haben. Da musste ich ihn erstmal enttäuschen, denn die Harburger Berge kamen noch und zu guter Letzt die Köhlbrandbrücke. Letzterer war fies zu fahren, da in einiger Entfernung immer wieder die beiden Trägerpfeiler zu sehen waren. Du färhst dann weiter und siehst nur die Straße und etwas Wald und zwischen durch gucken immer diese dämlichen Pfeiler aus den Bäumen hervor. Und dann kam der Aufstieg. War sehr schön zu fahren, aber verdammt anstrengend. Bei einigen Fahrern fiel da unterwegs die Technik aus und der ein oder andere musste hochschieben, weil es nicht mehr ging. Einer hat es auch ziemlich übertrieben, denn oben angekommen, hat er sich über’s Gelände übergeben. An der Brücke selber waren auch irgendwelche Umweltaktivisten, die in den Seilen rumkletterten. Deswegen gibt es auch keine Fotos von dort. Die Polizei hatte alles abgesperrt.

Die Fahrt ging weiter. In den Harburger Bergen bin ich mit 60 km/h runtergeballert und bei der Köhlbrandbrücke reichte es leider nur für 50 km/h… Die Anstiege waren vorbei, ab jetzt ging es nur eben gerade aus. Es reicht dann aber auch. So langsam schliefen mir immer mal wieder die Finger ein, die Füße wollten auch nicht mehr so richtig und die Beine … ja die Beine waren leer. Das alles ist aber vergessen, wenn man am Hauptbahnhof vorbei, den Ballindamm und Jungfernstieg entlang, über dem Gänsemarkt und Rathaus wieder auf die Mönckebergstraße durchs Ziel fährt. Die Zuschauer rundherum feuern Dich tierisch an und Du kriegst nen Adrenalinkick und trittst nochmal richtig rein. Da vergisst Du, alles was irgendwie wehtut und schmerzt und ballerst mit dem Fahrrad mit weiteren 30 – 40 Mann über die Straßen mit 45 Sachen und nen Puls, der irgendwo bei 180 liegt! WAHNSINN!!!

Kurz vor dem Ziel standen dann auch wieder Anja und Birgit, die ich nicht gesehen habe, aber meine Eltern, habe ich entdeckt. Die standen kanpp vor dem heiß ersehnten Zielbogen und schwangen die Rasseln und ich war endlich durch mit allem. Und meine Zeit? Tja, das Ziel von 3:30 Std habe ich völlig verfehlt. Ich habe eine Zeit von 3:00:37 rausgefahren.

Die Zieleinfahrt!

Der Oberhammer!

Die Termine für nächstes Jahr stehen auch schon. Da gehts in Berlin, Hannover und natürlich wieder in Hamburg zu Sache!!!

| Keine Kommentare »

Jetzt geht’s los. Das Training zur Velo Challenge

Geschrieben von Caveman1983 am 16. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Leben mit dem Rennrad

Nun geht endlich das Fahren außerhalb der Rolle los. Nachdem ich nun knapp 1.000km mit meinem Radon R-1 auf meinem Tacx I-Magic abgespult habe ging es gestern nun endlich draußen los. Es juckt ja schon tierisch in den Beinen. Allerdings habe ich schon die Krise gekriegt, da ich bei der ersten Ausfahrt im Hinterrad einen Plattfuß hatte und bei der zweiten Ausfahrt hat sich die oberste Gummischicht von eben diesem Hinterrad gelöst, nachdem ich auf Rollsplit zu scharf gebremst gebremst habe. Und ich dachte immer, dass ich mit Schwalbe Ultremo R – Reifen was ganz gutes habe. Jetzt vertrau ich zutiefst in meine neuen Conti GP4000S. Und die haben die erste richtige Ausfahrt bestens überstanden.

Mit meinem Kumpel Tom traf ich mich am Hamburger Hauptbahnhof und wir fuhren über Landungsbrücken die Elbchaussee entlang bis nach Rissen und dort fuhren wir ein paar Runden. Unter anderem war da der garstige Waseberg dabei. Dieser Berg ist mit seinen 15% Steigung eine echte Herrausforderung (zumindest für mich). Zu meiner Schande muss ich aber eingestehen, dass ich zwischendurch absitzen musste, da meine Beine ihren Dienst verweigert haben und mein Puls bei 175 lag. Anschließend sind wir noch eine weitere Runde den Köstererberg hochgefahren und dann die Elbchaussee wieder runter und zurück zum Bahnhof.

Wer möchte kann sich ja die Strecke hier ansehen: bikemap.net

Das war der erste vorsichtige Ausritt um mich auf die Velo Challenge vorzubereiten. Leider kann ich am Velothon in Berlin nicht teilnehmen, da wir zu einer Hochzeit eingeladen sind. Sind hier noch mehr, die an der Velo Challenge teilnehmen?

Ich werde demnächst öfter über meine Trainingsvorbereitung berichten.

| Keine Kommentare »

Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 2. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Tag -58: Die Rennradliste rief und alle kamen!

Natürlich ist das übertrieben. Aber 16 Rennradler bei noch nicht frühlingshaften Temperaturen ist ein guter Anfang. Eine Trainingsrunde über 120 km war angesagt.

Berlin-Neukölln. Kalt, aber sonnig. Pünktlich fanden sich 16 Motivierte am bekannten Startplatz am S-Bahnhof ein. 13 Jungs, 3 Mädels. Anfänger und alte Hasen. Ruhig wurde die Tour begonnen. Trittfrequenz, Grundlagenausdauer war angesagt. Kein Beißen bis zum Umfallen, kein Ausscheidungsrennen.

Das Wetter meinte es gut mit uns, kaum Wolken, gute Bedingungen. Fast alle hatten noch einmal ihre Wintersachen hervorgeholt, ein paar Unerschrockene trotzten den Temperaturen (um 8 °C) mit kurzen Radhosen. Die wärmer Gekleideten bereuten es nicht.

Erstaunliche 44 km lang ging es diszipliniert und gesittet zu. Das angekündigte Reisetempo von 32 km/h wurde penibel eingehalten.

Karfreitag_2010_2

© Phonka / rennradtraining.de

 

Erst ab km 45 gab es dann vereinzelte Tempoverschärfungen, die die Gruppe zeitweise auseinanderrissen. Für die abgetrennte Gruppe hieß es dann doch “beißen”, die Vorausfahrenden mussten das Tempo reduzieren. Aber auch dies klappte. Nach kurzer Zeit war die (inzwischen recht große) Lücke wieder geschlossen.

Ungefähr bei Halbzeit der einzige “Berg” auf der Strecke: 95 m “hoch”, aber mit einer langgezogenen Steigung und einer schönen Abfahrt danach. Erneut wurde die Gruppe wieder gesammelt, um dann gemeinsam den einzigen Halt auf der Strecke anzusteuern. Tanken war angesagt.

Die Temperaturen waren inzwischen auf über 10 °C gestiegen, in der Sonne deutlich mehr. Ärmel wurden abgezippt, warme Sachen wurden, soweit möglich, abgelegt. Das Tempo blieb auch nach der Pause etwas höher, so dass wohl kaum jemand frieren musste.

Karfreitag_2010_1

© Phonka / rennradtraining.de

 

Die letzten Kilometer bis Berlin blieb die Gruppe dann zusammen, bis dann die Ostkrone ein paar Mutige dazu veranlasste, ein letztes “Rennen” zu fahren. Da die Strecke entlang der A113 bei diesem Wetter von Ausflüglern, Radwanderern und Skatern überfüllt ist, keine Angelegenheit für schwache Nerven. Diszipliniertes Fahren war daher angesagt. Unfall- und pannenfrei erreichten alle Teilnehmer dann Neukölln, um getrennt das Osterwochenende einzuläuten.

Eine schöne Trainingstour auf einer empfehlenswerten Strecke. Der Frühling kann kommen!

BikeBlogger
www.bikeblogger.de

Tags: , | 1 Kommentar »

Geht doch …

Geschrieben von Alche-Mist am 25. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Seit gestern fehre ich wieder mit dem Bike zur Arbeit – sind genau 25 Km …
Da die Strecke teilweise durch Wälder führt fahre ich jedoch noch mit dem Mounti. Auf dem Asphalt liegt noch jede Menge Dreck der leider noch mit der nötigen Feuchte versorgt wird um einen genialen Schmierfilm zu erzeugen ;-)
Nach den ersten Kilometern hatte mich das alte Fieber wieder – nur leichte Sitzbeschwerden machen sich bemerkbar.
Hab’ ich davon wenn man den ganzen Winter bis auf ein paar Spinningstunden keinen Sattel sieht. getsren Abend noch meine neuen Speedplay am Rennrad montiert und dann hoffentlich bald “kilometerfressen”

Tags: , | Keine Kommentare »

Die Vorbereitungen …

Geschrieben von Alche-Mist am 22. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein

… sind fast abgeschlossen …

Irgendwie habe ich den Startschuss in die neue Saison verpasst – aber jetzt bin ich fast soweit.
- neue Padale sind montiert
- Laufradsatz kommt heute

… dann fehlt ja nur noch det Startschuss …

Leider habe zur Zeit eine 6-Tage-Arbeitswoche und nutze diese auch als Ausrede zum rumchillen an den Wochenenden. Aber nachdem sich nun doch die Sonne gelegentlich sehen lässt kribbelt es in den Waden.
Wenn ich hier lese dass die ersten schon aktiv gegen Drachen kämpfen kriege ich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Faulheit.
kann ja nur besser werden … ;-) )

| 1 Kommentar »

Camsports Nano Helmkamera

Geschrieben von bbbaschtl am 12. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Leben mit dem Rennrad

Ganz neu auf dem Markt der Helmkameras ist die ultraleichte und -kleine Videocam Camsports Nano, die ich vorletzte Woche mal ausprobieren konnte. Das Teil ist nur 68mm lang und 22g schwer und hat einen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 736 x 480 Pixel bei 25 frames/sec. Fest eingebaut sind 4 GB Flash-Speicher und ein  angeblich 500 mal aufladbarer 260 mAh LI-Polymer Akku, der für 75 min Daueraufnahme reichen soll. Beim Öffnen der kompakten Verpackung kam folgendes zum Vorschein:

Camsports Nano Inhalt

  • Camsports Nano Videokamera,
  • Zweiter Abschlussdeckel für Unterwasseraufnahmen (<10m Tiefe),
  • USB-Anschlusskabel für PC und Ladegerät mit Netzstecker,
  • Plastiktrageriemen,
  • 2 Kletthalterungen (1x flach, 1x breit),
  • 3 Klettstreifen zum Aufkleben,
  • elastisches Klett-Kopfband,
  • Bedienungsanleitung auf englisch und französich.

Camsports Nano auf der Waage

Die Kamera lässt sich mit der breiten Kletthalterung am Helm (mit Schlitzen) befestigen oder mittels der flachen Kletthalterung am Kopfband oder den Klebeklettstreifen irgendwo am Rad. Sie hat an der Längsseite einen Ein-/Ausschaltknopf, einen kleine LED-Statusleuchte und einen Resetknopf. Am hinteren Ende befindet sich eine Schraubkappe, unter der eine Mini-USB-Buchse und das Mikrofon versteckt sind.  Beim Verbinden der Kamera mit dem PC wird sie (bei mir unter Windows 7, soll aber auch zu Win 98, ME, XP, Vista und Mac kompatibel sein) als Laufwerk erkannt und die Aufnahmen stehen als AVI-Dateien zur Verfügung.

Praxistest:

Positiv: Im Gegensatz zu meiner 176g schweren Oregon Scientific ATC 2000 spürt man die Camsports Nano auch nach längerer Fahrt am Helm nicht. Dank des geringen Gewichts wackelt sie auch nicht herum. Mittels Klettband und ggf. Tape/Kabelbinder lässt sie sich fast überall befestigen. Die Qualität der Aufnahmen erscheint mir besser als die der ATC 2000.

Negativ: Mit (langen) Handschuhen ist der Druckpunkt des Einschaltknopfes nicht zu spüren. Ein akustisches Signal wie bei der ATC 2000 gibt es ebenso wenig wie eine Akkustands- oder Restaufnahmezeitanzeige. Nach dem Drücken des Start-Knopfes dauert es einige Sekunden, bis die Aufnahme startet. Durch die Kletthalterungsmontage und fehlende Markierungen an der Kamera ist es nicht ganz einfach, sie horizontal exakt waagrecht auszurichten. Das größte Manko ist die offensichtliche Kälteempfindlichkeit der Kamera bzw. des Akkus trotz der angegebenen Betriebstemperatur von -20 bis +40 Grad. Während sie bei Zimmertemperatur einwandfrei funktionierte und mit einer Akkuladung 91min Video (3,24 GB) aufgezeichnet werden konnten, schaltete sie sich bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen im Freien immer wieder während der Aufnahme von selbst und nach ca. einer halben Stunde Aufnahmezeit endgültig aus. Ein Neustart war vorher in der Regel erst nach Drücken des Reset-Buttons möglich. Über dessen Funktion schweigt sich die Bedienungsanleitung leider aus. Wenigstens bleiben die gespeicherten Avi-Files auch nach einem Reset erhalten. Eine “blinde” Bedienung am Helm ist daher nicht praktikabel. Man muss die Statusleuchte sehen, um zu wissen, ob aufgenommen wird oder nicht.

Fazit: Die Kamera ist mit 139,- € VK vergleichsweise günstig, sensationell leicht und klein, aber bei niedrigen Temperaturen – sofern mein getestetes Exemplar nicht eine Macke hatte – eigentlich nicht zu gebrauchen.

(Test-Video im eigenen Blog)

Tags: , | Keine Kommentare »

Neu: User-Blogs bei RoadBIKE

Geschrieben von admin am 23. Februar 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Jetzt aber schnell! Einfach losbloggen mit RoadBIKE.

Jetzt aber schnell! Einfach losbloggen mit RoadBIKE.

Liebe Nutzer und Leser von RoadBIKE,

herzlich willkommen beim neuen RoadBIKE User-Blog!

Hier können registrierte Nutzer als Teil der RoadBIKE-Community über alle Themen rund um ihre Leidenschaft fürs Rennrad bloggen – natürlich gratis. Sie nutzen dabei WordPress – eins der ausgefeiltesten Blog-Systeme.

Warum hier bloggen? Klar, Sie können auch zu einem der vielen Gratis-Blogger-Dienste gehen. Aber wo sind Ihre Leser? Hier. Bei uns. Bei RoadBIKE erzählen Sie Ihre Geschichten genau den Menschen, die Sie sich als Leser wünschen – passionierte Rennradfahrer.

Worüber soll ich schreiben? Über alles, was Sie rund um Ihr Leben mit dem Rennrad beschäftigt. Es gibt viele Themen vom Ärger über den schwergängigen Schalthebel über eine schöne Runde auf Ihrer Lieblingsstrecke bis zu Szene-Gerüchten und Urlaubsgeschichten. Und wie läuft’s mit Ihren guten Trainingsvorsätzen?

Wie werde ich Blogger? Ganz einfach!

  1. Zunächst müssen im RoadBIKE-Forum als Nutzer registriert sein. Hier geht’s zur Registrierung.
  2. Wenn das der Fall ist, können Sie mir eine E-Mail schreiben an: msteinheil (at) motorpresse.de. Dann schalte ich Sie als Blogger frei. Klar: Mit der Registrierung im Forum verpflichten Sie sich darauf, die Forums-Regeln einzuhalten – und die gelten auch hier im Blog (siehe unten).
  3. Wenn ich Sie freigeschaltet habe, gehen Sie einfach hier im Blog rechts oben auf  “Anmelden”. Dort gelangen Sie zur Anmeldung für die Autoren-Oberfläche, wo Sie Ihre Beiträge schreiben, speichern und veröffentlichen können.

Viel Spaß wünscht

Mario Steinheil

www.outdoorchannel.de

Redaktionsleiter

Den ganzen Beitrag lesen »

| 1 Kommentar »

Top-Themen im outdoorCHANNEL

Test

outdoor Editors Choice 2014 - Ausrüstung
Foto: Hersteller

Die Lieblingsprodukte der outdoor-Redaktion

Über 500 Teile werden in unseren Tests jedes Jahr geprüft. Nur die besten erhalten den Editors... mehr ...

Nike Fußballschuhe

Nike Mercurial Superfly IV Cristiano Ronaldo CR7
Foto: Nike

Nike Mercurial Superfly IV: das ist Ronaldos neuer Schuh

Nike Mercurial Superfly IV - das ist der neue Superschuh von Cristiona Ronaldo! Wie auch beim neuen... mehr ...

Tribüne

EA SPORTS Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014
Foto: EA Sports

Welches Ritual hast Du vor dem Spiel? Mitmachen lohnt sich!

Habt Ihr auch Rituale, die Ihr vor jedem Spiel macht? Erst den linken Schuh, dann den rechten? Erz... mehr ...

Tribüne

Foto: Imago

Ronaldos schönster Volltreffer: Freundin Irina Shayk

Cristiano Ronaldos schönster Volltreffer! ZEUGWART zeigt Euch tolle Bilder von Irina Shayk, der... mehr ...

outdoorCHANNEL

Richtig schmutzig: Die wildesten Bilder des BraveheartBattle 2014

Mehr als einen Halbmarathon laufen, im Schlamm robben, durchs Feuer gehen, klettern, hangeln,... mehr ...

Startseite

Waldschäden
Foto: Bernhard Glatthaar

Hässlich! Waldschäden durch Forst - mehr als 50 Bilder der MB-User

Von wegen böse Biker: unsere User haben ganz viele Waldschäden fotografiert, die durch schwere... mehr ...

Vertical Life

Stonenudes © Dean Fidelman

Stonenudes - Kalenderbilder 2014

Aktfotografie oder Kletterbilder? Beides! Hier zeigen wir die Bilder aus dem Stonenudes-Kalender 2014. mehr ...

outdoorCHANNEL

Päärchen hat Sex auf Tisch

10 Gründe, mehr Sex zu haben

Sex ist nicht nur schön, sondern auch noch gesund! Was Sex alles kann und wie er Ihre Gesundheit f... mehr ...

outdoorCHANNEL

Bikini Mode von Victoria's Secret
Foto: Russel James | Victoria's Secret

Fotostrecke: Victoria's Secret - die Bikini-Kollektion 2013

Noch friert's bei uns Stein und Bein - drum hier ein kleiner Ausblick auf den Sommer ... mehr ...

Camp & Equipment

Ausrüstung: Outdoor-Gadgets
Foto: Hersteller

Was mit muss: Die 20 besten Outdoor-Gadgets

Oft sind es die kleinen Sachen, die Großes bewirken. Hier sind 20 Dinge, die Ihnen das Outdoor-Leben... mehr ...

outdoorCHANNEL

Fashion on Climbing Wall - Fashion: Janet Lee Kim - Photos: George Evan Andreadis

Fotostrecke: Mode-Shooting an der Kletterwand

Catwalk senkrecht: in New York ging ein Foto-Shooting nicht über die Bühne sondern die Kletterwand... mehr ...

Leute

Sasha DiGiulian
Foto: Reinhard Fichtinger

Stern am Kletterhimmel: Sasha DiGiulian (Bilder)

Die Erfolge der Sasha DiGiulian lassen sich so langsam nicht mehr an den Fingern abzählen. Deshalb:... mehr ...

MountainBIKE RoadBIKE ElektroBIKE outdoor klettern Cavallo AnglerNetz taucher.net planetSNOW active life Zeugwart