Monatsarchiv für April 2010

Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 24. April 2010 | Abgelegt unter Leben mit dem Rennrad, Training und Fitness

Tag -36: Es könnte wirklich viel besser laufen ODER Auch die Clavikula macht nicht alles mit …

Den dummen Unfall letzte Woche hatte ich schnell verdaut. Montag saß ich schon wieder auf dem Rad, um eine verkürzte Pankower Nordrunde unter die Räder zu nehmen. Diesmal tatsächlich GA1. Das rechte Knie schmerzte noch etwas, blieb aber ansonsten friedlich. So hatte ich eine angenehme Nachtfahrt, die Basis für weitere Trainingseinheiten sein sollte.

Mittwoch gab es schauerliches Wetter. Glücklicherweise riss die Wolkendecke nachmittags kurz auf, Gelegenheit für eine weitere Stunde Intervalltraining, das mein Körper jetzt nicht mehr mit dicken Beinen am nächsten Tag bestrafte. Leider wurde diese Trainingseinheit durch eine Reifenpanne unterbrochen.

Für das Wochenende waren drei unterschiedliche Trainingsreize von GA-Training über Training im Entwicklungsbereich bis zum Kompensationstraining am Sonntag (inklusive Kanufahren am Wannsee) geplant.  Aber natürlich lief es anders als geplant. Am frühen Freitag abend stand erneut die verkürzte Nordrunde  auf dem Programm. Herrliches Wetter, keine Wolken, Temperaturen um 10 °C. Schon bei Wartenberg war ich nicht mehr allein. O. hatte unabhängig von mir beschlossen, diesen Abend auf dem Rad zu verbringen. Dies traf sich gut, so konnten wir uns über die aktuellsten Geschehnisse in der Szene austauschen (das Wort “Klatsch” möchte ich diesbezüglich nicht hören!) und mussten die km nicht stur allein runterschrubben.

Nach Sonnenuntergang wurde  es bald empfindlich kalt, so dass wir hinter Bernau froh waren, heimische “Witterung” aufzunehmen. Geschwindigkeit und Puls stiegen an, bis hinter Zepernick ein tiefes Schlagloch meinem Vorwärtsdrang ein jähes Ende setzte. Kopf, Schultern und rechte Körperhälfte mussten als Anker herhalten. Das Wort mit “Sch…” kam mir über die Lippen. O., der nur ein Krachen hinter sich gehört hatte war schnell zur Stelle, eine nachfolgende Autofahrerin stoppte und half mir von der Straße. Genau passend kamen zwei nette junge Mitarbeiter der “Rennleitung in Grün” und übernahmen die Kontaktaufnahme mit der Notrettung. Sie blieben dann sogar solange, bis meine Freundin das Rad abholen kam! O. konnte so nach Hause fahren, ohne sich der Gefahr einer Unterkühlung aussetzen zu müssen.

Kurz und gut schlecht: Die rechte Clavikula (= Schlüsselbein) hatte sich entschlossen, diese Behandlung übel zu nehmen, sie war schlichtweg gebrochen.

Clavicula-mark-klein

Abschürfungen und Hüft- und Rippenprellung fallen da schon nicht mehr so ins Gewicht. Zum Glück waren Kopf (durch den Helm) und Gesicht nicht verletzt worden. Meine Freundin durfte mich nach der Untersuchung in der Bernauer Rettungsstelle dann mit nach Hause nehmen. Montag wird ein Chirurg entscheiden, wie es weiter gehen wird – mit mir, der Clavikula und meinen sportlichen Ambitionen 2010.

Es hätte diese Woche wirklich besser laufen können – aber auch viel schlimmer!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Helfern bedanken!

BikeBlogger
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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 17. April 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Tag -43: Es könnte besser laufen.

Diese Woche war ein Beispiel dafür, wie Training nicht sein sollte. Wenig Zeit, viel Arbeit und daher wenig Lust, die knappe Freizeit schwitzend zu verbringen. So sieht die etwas magere Bilanz dieser Woche aus: 5 km Lauftraining, 1,5 h Intervalltraining, ein (selbstverschuldeter und daher vermeidbarer) Unfall, 88 km Rennradausfahrt. Dann kommen noch ca. 100 km Fahrt zur Arbeit hinzu.

Das Intervalltraining (in völliger Dunkelheit nach 21 Uhr) war jedoch ein kleiner Motivationsschub. Einerseits das Gefühl, trotz zu viel Arbeit abends noch den inneren Schweinehund besiegt zu haben, andererseits die besondere Stimmung, die mich auf einer abgelegenen und unbeleuchteten Seitenstraße am Stadtrand umfing: dies zusammen machte diese kurze Trainingseinheit zu meinem Wochen-Highlight.

Freitag dann das Wochen-Down: eine absolute Dummheit. Fahren mit einer Hand, Ablenkung, versehentliches Ziehen der V-Break am Vorderrad meines Tourenrades. Eine Lehrstunde in Physik: Blockieren des Vorderrades, das dazu führte, dass sich mein Schwerpunkt nach vorne verlagerte, so dass ich die Bremshand als Stütze benötigte – und die Bremse nicht lockern konnte. Kurz und gut: ich stieg über den Lenker ab, bekam unsanften Kontakt meines Knies mit dem Straßenbelag und verklemmte mich dazu noch im (ein wenig zusammengefalteten) Fahrrad.  Dass dieses “Wheelie” auf dem Vorderrad mit dem schweren Tourenrad (inklusive gefüllter Radtasche) bei geringer Geschwindigkeit möglich war lässt mich nun doch über die Bissigkeit von V-Brakes nachdenken.

Dickes Knie hin oder her – die nächste Trainingseinheit stand Samstag an. Die Pankower Feierabendrunde, diesmal allein. GA1, max. GA2 hatte ich mir vorgenommen. Auf den ersten Kilometern konnte ich dies auch einigermaßen einhalten. Puls nahezu konstant unter 150, Sonnenschein, es lief gut. Zu gut. Ich hätte mir trotz des schönen Wetters den Wetterbericht und die vorherrschende Windrichtung ansehen sollen: Da die Route nahezu konstant in West-Ost-Richtung (und auf dem Rückweg in Ost-West-Richtung) verlief hatte ich während der ersten 40 km Rückenwind und danach Gegenwind. Nicht stark, aber spürbar. Und wenn man wie ich dann nicht umschalten kann und eben nicht nach Puls fährt ist man schnell aus dem GA2-Bereich heraus und verpulvert Energie, anstatt den Körper wirklich zu trainieren. Ich muss dringend lernen, auch mal langsam zu fahren!

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Jetzt geht’s los. Das Training zur Velo Challenge

Geschrieben von Caveman1983 am 16. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Leben mit dem Rennrad

Nun geht endlich das Fahren außerhalb der Rolle los. Nachdem ich nun knapp 1.000km mit meinem Radon R-1 auf meinem Tacx I-Magic abgespult habe ging es gestern nun endlich draußen los. Es juckt ja schon tierisch in den Beinen. Allerdings habe ich schon die Krise gekriegt, da ich bei der ersten Ausfahrt im Hinterrad einen Plattfuß hatte und bei der zweiten Ausfahrt hat sich die oberste Gummischicht von eben diesem Hinterrad gelöst, nachdem ich auf Rollsplit zu scharf gebremst gebremst habe. Und ich dachte immer, dass ich mit Schwalbe Ultremo R – Reifen was ganz gutes habe. Jetzt vertrau ich zutiefst in meine neuen Conti GP4000S. Und die haben die erste richtige Ausfahrt bestens überstanden.

Mit meinem Kumpel Tom traf ich mich am Hamburger Hauptbahnhof und wir fuhren über Landungsbrücken die Elbchaussee entlang bis nach Rissen und dort fuhren wir ein paar Runden. Unter anderem war da der garstige Waseberg dabei. Dieser Berg ist mit seinen 15% Steigung eine echte Herrausforderung (zumindest für mich). Zu meiner Schande muss ich aber eingestehen, dass ich zwischendurch absitzen musste, da meine Beine ihren Dienst verweigert haben und mein Puls bei 175 lag. Anschließend sind wir noch eine weitere Runde den Köstererberg hochgefahren und dann die Elbchaussee wieder runter und zurück zum Bahnhof.

Wer möchte kann sich ja die Strecke hier ansehen: bikemap.net

Das war der erste vorsichtige Ausritt um mich auf die Velo Challenge vorzubereiten. Leider kann ich am Velothon in Berlin nicht teilnehmen, da wir zu einer Hochzeit eingeladen sind. Sind hier noch mehr, die an der Velo Challenge teilnehmen?

Ich werde demnächst öfter über meine Trainingsvorbereitung berichten.

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 11. April 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Tag – 49: Zwei sehr unterschiedliche Touren am Wochenende

Samstag nachmittag ergab sich die Gelegenheit, mal wieder mit O., einem Bekannten von der Rennradliste, die Pankower Feierabendrunde zu fahren. Für mich eine sehr gut geeignete Tour, da Start und Ziel in der Nähe meines Wohnortes liegen. Leider war das Wetter nicht wirklich auf unserer Seite. Wolken, Regenschauer und heftige Windböen machten aus der geplanten lockeren Runde eine kräftezehrende Angelegenheit. So war es aufgrund meines noch nicht optimalen Trainingszustandes für mich günstig, einen Mitfahrer zu haben, der bereits deutlich mehr Trainingskilometer in den Beinen hatte und so auch einen größeren Anteil der Führungsarbeit im Wind übernehmen konnte. Knapp 100 km, die es in sich, aber durch das abwechslungsreiche Wetter auch ihren Reiz hatten.

Sonntag fand dann endlich die lang angekündigte  Einstiegsrunde 2010 statt. Mehr als 40 (!) Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer unterschiedlicher Leistungsstufen hatten sich über die Rennradgruppe angemeldet. Start war am S-Bahnhof Grunewald. Ziel sollte der S-Bahnhof Neukölln sein. Also Start und Ziel in (für mich) bekanntem Terrain. Die Route hingegen war für mich neu. Zum ersten mal sollte ich Gelegenheit haben, die “Krone” und die “Ostkrone” in einer Tour zu befahren. Eine nette Idee.

Beweggrund für die Einstiegsrunde ist, dass Rennrad-Anfänger häufig Scheu zeigen, sich bestehenden Gruppen anzuschließen und durch das Mitfahren ihre Erfahrungen zu machen. Bei der Einstiegsrunde werden elementare Kenntnisse des Gruppenfahrens (Windschatten, Warnzeichen, Gefahren etc.) theoretisch wie auch praktisch vermittelt. Eine bewusst niedrig gewählte Reisegeschwindigkeit sollte Anfängern helfen, sich in der Gruppe ohne Stress einzugliedern und so die nötige Sicherheit für spätere Ausfahrten zu erwerben.

Zur Runde selber: Viele bekannte, aber auch viele unbekannte Gesichter, motivierte “Neulinge” wie auch “alte Hasen” fanden sich im Grunewald zusammen. Mit dieser großen Anzahl hatte niemand gerechnet. Rennradfahren boomt!

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Rennradgruppe in Berlin-Grunewald

Nach kurzer theoretischer Einweisung machte sich der Tross auf in Richtung Süden. Es war ein imposanter Anblick, diese große Anzahl in Zweierreihen auf den Landstraßen vor und hinter sich zu sehen.

MeuteinAktion_klein

Der gemütliche Charakter dieser Runde zeigte sich nicht zuletzt bei einer ausgiebigen Kaffee- und Kuchen-Pause in Göben. Die Wirtsleute waren freundlich, aber natürlich durch den Einfall der “Meute” völlig überlastet. So dauerte die Pause etwas länger als geplant.

Danach wieder in den Tritt zu kommen war schwierig, aber auch dies wurde gemeistert. Diszipliniert und extrem kameradschaftlich schaffte es die Gruppe bis nach Berlin, wo ein nicht querschießender Vierbeiner der Fahrt eines Mitradlers ein jähes Ende setzte. Glücklicherweise konnte er nach einiger Zeit weiterfahren, Mensch und Material waren nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass ein Notruf fällig gewesen wäre.

Trotz dieses Unfalls und einer Reifenpanne war es eine gelungene 100 km-Runde, die sicher Einigen Lust auf weitere Ausfahrten gemacht haben wird!

BikeBlogger
http://bikebloggerberlin.wordpress.com/

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 7. April 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Tag -53: Zeit.

Manchmal leider ein Fremdwort für mich. Job, Familie, Haushalt. Und dann noch Lauftraining. Muss auch sein, wegen der 5×5 km-Staffel im Juni.

Eine längere Ausfahrt in der Woche ist natürlich drin. Intensives Training sieht aber anders aus. Da mich der Ehrgeiz gepackt hat, habe ich beschlossen, Neuland zu betreten. Richtig zu trainieren. Nicht nur mit den Jungs und Mädels der Rennradliste oder der Rennradgruppe mitzubolzen und zu hoffen, dass Ende Mai meine Beine von selber wissen, was zu tun ist – und dass sie es schaffen werden.

Das Zauberwort heißt Intervalltraining. Ich glaube, seit meiner Schulzeit habe ich das nicht mehr getan. Daher hatte ich auch völlig verdrängt, dass das weh tut. Hinterher. Und dass sich Oberschenkel und Knie den Rest des Tages anfühlen, als wären sie doppelt so dick.

Aber ich bin mal gutgläubig. Glaube daran, dass die Experten Recht haben und mich das meinem Ziel näher bringen wird. In 54 Tagen werde ich es wissen. Bis dahin wird erstmal trainiert. Und berichtet.

BikeBlogger
http://bikebloggerberlin.wordpress.com/

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Regeneration am Oberjochpass

Geschrieben von bbbaschtl am 7. April 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Nach den intensiven Einheiten der letzten Tage war heute Nachmittag bei erneut stahlend blauem Himmel und 15 Grad warmem Sonnenschein lockeres Rollen angesagt. Und wie es der Zufall so wollte, gabelte ich nach ein paar Minuten RSC-Senior Wolfgang (im alten GAT-Trikot) vor seiner Haustür auf, der zur dritten Ausfahrt heuer startete. Kurz überredet begleitete er mich über Immenstadt, Sonthofen bis zum Oberjoch (Deutschlands schönster Passtrasse) und sorgte dafür, dass ich wirklich im Regenerationsbereich blieb.

Im Tannheimer Tal

Oben am Pass, wo ein Teil der Skilifte noch in Betrieb war, trennten sich dann unsere Wege. Er wollte direkt nach Hause und ich nahm noch einen Schlenker durchs Tannheimer Tal mit (Video im eigenen Blog). 4:09h 111km 1.355hm Sportics.net Aktivität

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Handgestoppt am Stoppomat

Geschrieben von bbbaschtl am 5. April 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen, Training und Fitness

Nach zwei Tagen Völlerei bei der Verwandtschaft am Bodensee tat sich heute Nachmittag glücklicherweise ein kleines Zeit- und Wetterfenster zum Radfahren auf. Die höchste Erhebung im dortigen Hinterland ist der Höchsten, wo die erste permanente Zeitmessanlage “Stoppomat” installiert ist. Die Strecke bot sich als Zwischenziel an. Das gelbe Starthäuschen hinter Urnau war nicht zu übersehen. Um mich nicht zu blamieren, zog ich lieber keine Wertungskarte, sondern drückte im Vorbeifahren nur auf die LAP-Taste des Edge 705. Bis zum Zielhäuschen beim Sendemast ging es dann auf 8,2km mit meist mäßiger Steigung zum Teil sogar flach dahin. Eigentlich kein richtiges Bergzeitfahren, das kleine Kettenblatt war nicht von Nöten. :-)

Stoppomat-Auffahrt zum Höchsten

Oben angekommen standen 23:35 min auf der Uhr. Gut, Streckenrekordhalter Jörg Ludewig war fast 7 1/2 Minuten schneller, aber nach einem Blick auf die Jahresbestenliste habe ich dann doch bereut, nur inoffiziell gefahren zu sein: Aktuell wäre es Platz 19. Zum Ausrollen ging es dann das Degenhausertal hinunter und noch kurz im Entwicklungsbereich an zwei nagelneuen CUBE Carbon-Rennern vorbei zum Schloß Heiligenberg hinauf. 2:58h 85km 978hm Sportics.net Aktivität

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 2. April 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Tag -58: Die Rennradliste rief und alle kamen!

Natürlich ist das übertrieben. Aber 16 Rennradler bei noch nicht frühlingshaften Temperaturen ist ein guter Anfang. Eine Trainingsrunde über 120 km war angesagt.

Berlin-Neukölln. Kalt, aber sonnig. Pünktlich fanden sich 16 Motivierte am bekannten Startplatz am S-Bahnhof ein. 13 Jungs, 3 Mädels. Anfänger und alte Hasen. Ruhig wurde die Tour begonnen. Trittfrequenz, Grundlagenausdauer war angesagt. Kein Beißen bis zum Umfallen, kein Ausscheidungsrennen.

Das Wetter meinte es gut mit uns, kaum Wolken, gute Bedingungen. Fast alle hatten noch einmal ihre Wintersachen hervorgeholt, ein paar Unerschrockene trotzten den Temperaturen (um 8 °C) mit kurzen Radhosen. Die wärmer Gekleideten bereuten es nicht.

Erstaunliche 44 km lang ging es diszipliniert und gesittet zu. Das angekündigte Reisetempo von 32 km/h wurde penibel eingehalten.

Karfreitag_2010_2

© Phonka / rennradtraining.de

 

Erst ab km 45 gab es dann vereinzelte Tempoverschärfungen, die die Gruppe zeitweise auseinanderrissen. Für die abgetrennte Gruppe hieß es dann doch “beißen”, die Vorausfahrenden mussten das Tempo reduzieren. Aber auch dies klappte. Nach kurzer Zeit war die (inzwischen recht große) Lücke wieder geschlossen.

Ungefähr bei Halbzeit der einzige “Berg” auf der Strecke: 95 m “hoch”, aber mit einer langgezogenen Steigung und einer schönen Abfahrt danach. Erneut wurde die Gruppe wieder gesammelt, um dann gemeinsam den einzigen Halt auf der Strecke anzusteuern. Tanken war angesagt.

Die Temperaturen waren inzwischen auf über 10 °C gestiegen, in der Sonne deutlich mehr. Ärmel wurden abgezippt, warme Sachen wurden, soweit möglich, abgelegt. Das Tempo blieb auch nach der Pause etwas höher, so dass wohl kaum jemand frieren musste.

Karfreitag_2010_1

© Phonka / rennradtraining.de

 

Die letzten Kilometer bis Berlin blieb die Gruppe dann zusammen, bis dann die Ostkrone ein paar Mutige dazu veranlasste, ein letztes “Rennen” zu fahren. Da die Strecke entlang der A113 bei diesem Wetter von Ausflüglern, Radwanderern und Skatern überfüllt ist, keine Angelegenheit für schwache Nerven. Diszipliniertes Fahren war daher angesagt. Unfall- und pannenfrei erreichten alle Teilnehmer dann Neukölln, um getrennt das Osterwochenende einzuläuten.

Eine schöne Trainingstour auf einer empfehlenswerten Strecke. Der Frühling kann kommen!

BikeBlogger
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0,5l auf 100km

Geschrieben von bbbaschtl am 2. April 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Der Verbrauch kann sich sehen lassen, auch wenn der Motor nach dem teuren Cellagon T.GO verlangt. 4 Grad plus heute morgen ließen keine Schweissausbrüche erwarten und deshalb musten 0,75l des leckeren Safts für eine Allgäurunde über Memmingen – Leutkirch – Isny – Immenstadt reichen. Zu Hause nach 150km war die Flasche fast leer – perfekt. Gut, unterwegs gab es noch zwei Riegel, aber insgesamt gesehen doch eine dem (Karfrei-)Tag  angemessen sparsame Verpflegung.

Zaumbergauffahrt von Missen

Nicht nur die Sonne schien angenehm, auch der Wind blies nicht so stark wie die letzten Tage und motorisierte Verkehrsteilnehmer gab es kaum zu sehen, dafür umso mehr Rennradfahrer. Allerdings waren die meisten wohl zum ersten mal heuer unterwegs: zum Mitfahren war niemand dabei. Selbst mein angebotener Windschatten wurde nicht angenommen (!). Egal, Spass hat es trotzdem gemacht. :-) 4:49h 150km 1.215hm Sportics.net Aktivität

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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