Monatsarchiv für März 2010

75 Prozent Steigung

Geschrieben von bbbaschtl am 31. März 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Sonne, Regen, Wind – heute war alles geboten. Um mal einen stärkeren Trainingsreiz zu setzen, ging es 5 mal  bei böhigem Gegenwind die 15%ige Auffahrt von Wirlings nach Buchenberg hoch, macht 75% Steigung. :-)

15% Steigung in Wirlings

Zu Beginn der 5. Auffahrt veranlasste mich ein heftiger Graupelschauer zu einer 180 Grad Kursänderung. Nach einer kleinen Schleife über Waltenhofen kam wieder die Sonne zum Vorschein und der Spuk war vorbei. Die Freude über das gelungene Ausweichmanöver währte jedoch nur kurz. Nach der 5. Auffahrt fing es in Buchenberg kräftig zu regnen an und auf den wenigen Kilometern nach Hause wurde ich gut nass. Kaum abgestiegen schien dann wieder die Sonne… 2:31h 62km 1.210hm Sportics.net Aktivität

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 26. März 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Tag -65: Vorgezogenes Laktatrunden-Surrogat oder: Kette rechts!

Ich muss es einsehen:  ich schaffe es einfach nicht, ein ordentliches Training zu absolvieren. Die “Laktatrunde” stellt sich natürlich bewusst gegen die etablierten Regeln der modernen Trainingslehre.  Doch ab und zu wird im Vorfeld abgesprochen, doch mal vernünftig zu fahren. So auch diesmal. “Trittfrequenztraining” war angesagt. Leider war unser Trittfrequenztrainer verhindert. Aber auch ohne ihn wurde vorab besprochen, nicht zu sehr zu “heizen”. Was das bedeutet, wissen Kenner dieser Südberliner Traditionsveranstaltung genau…

Schon auf der Neuköllner Krone (auch als Ostkrone bekannt) ging es ans Warmfahren.  34, 36, 38… Da deutete es sich schon an. Ich hätte auch noch aussteigen und “ordentlich” trainieren können. Aber man will ja nicht die anderen im Stich lassen. Zugegeben: Spaß macht es auch.

Eine 5-köpfige Gruppe fand sich im Verlauf der Krone zur A-Gruppe zusammen und gab das Tempo vor. Eine recht gut harmonierende Truppe, die das Windschattenfahren gut beherrschte. Natürlich gab es unterschiedliche Leistungsstufen, was gerade zu Beginn der Saison beinahe selbstverständlich ist. Dies wurde dadurch ausgeglichen, dass mehr oder weniger lange im Wind gefahren wurde.

Es ist ein tolles Gefühl, wenn ein Team so fährt, dass auch Geschwindigkeiten um oder über 40 km/h ohne großen Kraftaufwand über längere Strecken gehalten werden können. Wenn es einfach “rollt”. Selbst, wenn es nicht vernünftig ist (ich glaube, etwas ähnliches hatte ich in einem älteren Beitrag schon angedeutet).
Mein Trainingsrückstand wurde dann spätestens nach 2/3 der Strecke deutlich: Nach dem Fahren im Wind bei einer leichten Steigung und 36 km/h ließ ich mich zurückfallen, um einen anderen in den Wind zu schicken. Dieser ging dann richtig ab: mit 40+ zog er den Treck über den Asphalt. Schnell wurde aus dem Windschatten vor mir ein großes Nichts, das ich überwinden musste, um mithalten zu können. Kurz bevor ich “platt” war, kam ich noch heran. Fuhr mit, ohne mich dabei wirklich erholen zu können. Erholung fand ich glücklicherweise etwas später, als das Tempo zwar weiterhin hoch war, dafür aber konstanter gehalten wurde.

Ich nehme mir jetzt vor, vernünftiger zu fahren. Bis zur nächsten Laktatrunde!

BikeBloggerBerlin
http://bikebloggerberlin.wordpress.com/

P.S.: Mehr zum philosophischen und trainingswissenschaftlichen Hintergrund der Laktatrunde findet man unter diesem Link.

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Geht doch …

Geschrieben von Alche-Mist am 25. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Seit gestern fehre ich wieder mit dem Bike zur Arbeit – sind genau 25 Km …
Da die Strecke teilweise durch Wälder führt fahre ich jedoch noch mit dem Mounti. Auf dem Asphalt liegt noch jede Menge Dreck der leider noch mit der nötigen Feuchte versorgt wird um einen genialen Schmierfilm zu erzeugen ;-)
Nach den ersten Kilometern hatte mich das alte Fieber wieder – nur leichte Sitzbeschwerden machen sich bemerkbar.
Hab’ ich davon wenn man den ganzen Winter bis auf ein paar Spinningstunden keinen Sattel sieht. getsren Abend noch meine neuen Speedplay am Rennrad montiert und dann hoffentlich bald “kilometerfressen”

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Kurze Premiere

Geschrieben von bbbaschtl am 24. März 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

15 Grad und Sonnenschein – da war zum ersten Mal in diesem Jahr kurze Hose angesagt. Nachdem mich noch eine leichte Erkältung wegen Zugluft auf der Rolle (!) plagt, ging es ausgesprochen flach über Ottobeueren Richtung Westerheim. Dort sorgte ein freilaufender Schäferhund für einen erstmaligen Adrenalinausstoß. Dummerweise endete kurz danach der ausgeschilderte Radweg nach Memmingen in einem Feldweg. Auf dem Rückweg konnte ich aber noch rechtzeitig abbiegen, bevor mir der Köter nochmal vors Rad lief.

2010-03-24b

Meine Freunde von der einheimischen Landbevölkerung waren auch wieder zuhauf mit bis zur Oberkante gefüllten Jauchefässern unterwegs und brachten offensichtlich die gesammelten Ausscheidungen der letzten 5 Monate aus. Ein leeres Exemplar überholte mich dann nach Ungerhausen und gab mir eine Viertelstunde mit Tempo 50 Windschatten bis nach Wolfertschwenden. Da ich vorher eh schon die entsprechende Duftmarke angenommen hatte, war das gar nicht so unangenehm wie es auf dem Video  (im eigenen Blog) aussieht. ;-)
3:49h 114km 744hm 133bpm Garmin Connect Daten

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 24. März 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Tag -68: Wieder Nightride oder: Spinnen Radsportler eigentlich?

6:30 Aufstehen

10 km Radweg zur Arbeit

9:00 – 18:00 Arbeit

10 km Radweg nach Hause

18:45 Rennrad warten, waschen, Trinkflasche füllen etc.

10 km Anfahrt zum Nightride

20:00 es geht los… 6 Nachtschwärmer, davon 2 Frauen (das ist doch mal eine akzeptable Frauenquote!) treffen sich in der City. Die Ixons erhellen die Nacht, los geht es. Mit einer für den Abend ordentlichen Reisegeschwindigkeit von 30 km/h umrunden wir die Innenstadt. Tiergarten, Moabit, Charlottenburg, Halensee, Grunewald, Dahlem, Friedenau, Wilmersdorf, Schöneberg. Eine 30 km-Heimat-Runde für den “alten Wessi”. Oder Sightseeing für den “Ossi”?

Ein paar Ampeln weniger auf dem Weg wären wünschenswert, sie behindern den Fluss, den “Ride” ein wenig.  Dennoch: Diese Route lässt den Mitfahrer die Stadt aus einer anderen Perspektive erleben. Mehr Genuss als Training.

21:30 Good Bye – und 10 km Heimweg.

22:00 Zuhause. Feierabend. Spinne ich eigentlich?

BikeBloggerBerlin
http://bikebloggerberlin.wordpress.com/

Die Route zum Nachfahren auf Bikemap.

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Die Vorbereitungen …

Geschrieben von Alche-Mist am 22. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein

… sind fast abgeschlossen …

Irgendwie habe ich den Startschuss in die neue Saison verpasst – aber jetzt bin ich fast soweit.
- neue Padale sind montiert
- Laufradsatz kommt heute

… dann fehlt ja nur noch det Startschuss …

Leider habe zur Zeit eine 6-Tage-Arbeitswoche und nutze diese auch als Ausrede zum rumchillen an den Wochenenden. Aber nachdem sich nun doch die Sonne gelegentlich sehen lässt kribbelt es in den Waden.
Wenn ich hier lese dass die ersten schon aktiv gegen Drachen kämpfen kriege ich ein schlechtes Gewissen wegen meiner Faulheit.
kann ja nur besser werden … ;-) )

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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 20. März 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Tag -71: Laktatrunde – der Kampf gegen den Drachen bei Berlin

oder, wie ein Mitfahrer es ausdrückte: “i survived the laktatrunde and all i got was this lousy t-shirt”.

14 stolze Recken, darunter eine Maid, die tapfer dem bösen Drachen die Stirne bieten wollten, gesellten sich in Kampfesmontur zu Berlin-Neukölln anno domini 2010. Der Drache, dem gemeinen Volke auch bekannt unter dem für Sterbliche fast nicht erklärlichen (und sicher heidnischen) Namen “Lakatrunde bei Regen” nahm die Herausforderung der tapferen Vierzehn hohnerfüllt auf. Dem Berichterstatter stockt auch jetzt noch der Odem bei der Erinnerung ob dieser historischen Herausforderung.

10 Uhr 15. Die Recken waren bereit. Der Drache auch. Er ließ die Arena zu einem Wassertrog werden, durch den unsere Tapferen ihre Stahlrösser bewegen mussten.(Der geneigte Leser mag entschuldigen, dass der bescheidene Schreiberling keine Worte für Rösser aus Kohle oder leichten Metallen finden konnte!)

Nach einer halben Stunde der erste Biss des Drachens: eines der Rösser zeigte sich huflahm. Gottlob war der Besitzer des Rosses ein begabter Hufschmied, so dass der Weg durch die Arena weiter befahren werden konnte. Aber unser Erzfeind verstand sein teuflisch Handwerk. Der Huf war nicht nur lahm, sondern so verwundet, dass unser unglücklicher Kampfesgenosse aufgeben und sein Ross zum heimischen Stall führen musste.

Der Drache wusste, was er tat: durch diese schmähliche Tat waren die Recken in zwei Gruppen gespalten. In Legenden, die das Volk sich zuraunte, wurden diesen Gruppen später die geheimnisvollen Namen A- und B-Gruppe gegeben. Die A-Gruppe zeigte dem Drachen mit ungestümen Antritten ihren Mut, während die B-Gruppe folgte und Bisse aus dem Hinterhalt abwehren wollte.

In der dem Volke wohlbekannten Stadt KaWe beschlossen zwei tapfere Reiter aus der B-Gruppe, zur A-Gruppe aufzuschließen, um deren trauriges Schicksal zu erkunden. Dieses gelang ihnen auch nach einem zermürbenden Ritt durch Gräben und über Hügel. Welch glücklicher Anblick: alle vorausgeeilten Reiter zeigten sich wohlauf. Schmutzig, nass, aber zufrieden.

Bis der Drache ein weiteres mal zustieß: ein weiteres Ross wurde getroffen. Und nach dem Beschlagen des Hufes gleich ein weiteres mal.

Gleiches geschah den Berichten zufolge auch der uns wohl bekannten B-Gruppe.

Auch diese unrühmlichen Attacken nutzten dem Untier nichts: der Drache musste mürrisch die vernichtende Niederlage eingestehend in seine Höhle zurückkehren, ohne an diesem Tage weiteres Unheil  über das brave Volk bringen zu können. Alle Drachenzähmer erreichten dann schlussendlich Hof und Stall mit schmutzigen und festen Waden, aber wohlbehalten und mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.

Leser seid also vor dem Orte KaWe gewarnt – und versorgt euch mit genug Eisen für die Hufe eurer getreuen Tiere!

Wer nun denkt, dass Er oder Sie bei einem erneuten Kampf mit dem Drachen seinen Mut beweisen soll, mag in den Annalen der Rennradliste zu Berlin vernehmen, wann das scheußliche Tier ein weiteres mal herausgefordert werde.

Als Berichterstatter zu Hofe verneigt sich ehrfurchtsvoll

BikeBloggerBerlin
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Mein Velothon-Tagebuch

Geschrieben von bikeblogger am 18. März 2010 | Abgelegt unter Jedermann-Rennen, Training und Fitness

Tag -73: Saisonstart!

Ich habe es ja bereits gestanden: bis auf den täglichen Arbeitsweg habe ich in diesem Jahr noch nicht viel sportliches zustande gebracht. Das musste sich ändern, und es hat sich geändert. Eine Ankündigung in der Berliner Rennradgruppe: “Nightride am Donnerstagabend” lieferte mir genau die Motivation, die ich benötigte, um mein Rennrad wieder auf die Piste zu schicken.

Frühlingsanfang in Berlin, 13 kilometerhungrige Rennradler, wenig Verkehr, rote Rückleuchten, sirrende Ketten. Rennradfahren kann auch in der Stadt Spaß machen! Angesagt war eine ruhige Abendrunde mit ca. 30 km Länge. Nicht viel, aber man möchte ja auch noch mal Feierabend haben. Und mit An- und Abreise kommen dann doch schnell 50 km zusammen.

Das Tempo war größtenteils – wie eingangs vereinbart – verhalten, so dass ein Mitfahrer irgendwann bemerkte, er bräuchte noch einen Grund zum Duschen. Bis zum Ende der Gruppenfahrt wurde aber diszipliniert gefahren. Erst auf dem Heimweg Richtung Norden vergaßen wir alles, was im Lehrbuch und in unseren virtuellen Trainingsplänen stand: GA 1, höchstens mal GA2? Egal. Mit Tempo 40+ auf die Siegessäule zurasen, als Limit nur die maximale Herzfrequenz und ein paar Autofahrer, die leider mal genau das machten, was wir Radfahrer sonst so gerne sehen: “verkehrsberuhigt” Autofahren.

Ich weiß, meine Waden werden sich morgen früh rächen. Sie werden mir bei jeder Kurbelumdrehung auf dem Weg zur Arbeit mitteilen, dass ich unvernünftig bin und bestraft gehöre. Sollen sie. Was wissen die schon von Spaß? Ich freue mich jedenfalls auf die nächste Ausfahrt.

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Plong-Schnarr

Geschrieben von bbbaschtl am 18. März 2010 | Abgelegt unter Rennrad-Werkstatt, Training und Fitness

Radfahrer, die dieses Geräusch noch nicht kennen, dürfen sich glücklich schätzen. Alle anderen wissen, was es bedeutet: Speichenbruch. Nach 30 km bei +8 Grad und stahlendem Sonnenschein trübte dieses Geräusch heute mein Fahrvergnügen. Zum zweiten Mal innerhalb von 11 Monaten riss am Easton Vista SL Hinterrad eine Speiche. Und wieder völlig unspektakulär: im Sitzen fahrend ohne Schlagloch ö. ä.. Also Speiche rauspfrimeln, Bremse öffnen und auf kürzestem Weg 45 min nach Hause eiern, Laufrad wechseln,  Neustart.

Bei MemhölzIn EttensbergNach Ettensberg

Ziel der Tour heute war Gunzesried, wo es etwas abzugeben galt. Nach Immenstadt nahm ich den direkten Weg über Altmummen, Ettensberg und durfte überrascht feststellen, dass die 15%ige Auffahrt im Waldstück stellenweise bis auf eine schmale Autoreifenspur noch schneebedeckt bzw. vereist war. Mit dem MTB wäre ich hier zwar besser aufgehoben gewesen, aber mit vorsichtiger, traktionsbedachter Fahrweise war das das Stück doch noch sturz- und schiebefrei passierbar.  4:17h 113km 1.193hm 128bpm Garmin Connect Daten

bbbaschtls Mountainbike und Rennradblog – Radfahren im Allgäu

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Kurzprogramm

Geschrieben von bbbaschtl am 17. März 2010 | Abgelegt unter Training und Fitness

Was macht man, wenn man nur zwei Stunden Zeit zum Radfahren hat und zwischendurch schnell zu Hause sein können muss? Man fährt den Hausberg rauf und runter. In meinem Fall ist das mit dem Rennrad die 4km lange Fahrstraße von Rothkreuz nach Buchenberg, der “Sonnenterasse des Allgäus”.

Am Wendekreisel vor Buchenberg

Sechs Auf- und Abfahrten waren drin. Abgesehen von den  zwei 180-Grad-Kehren pro  Fahrt nicht besonders spannend, aber bei den lange vermissten Sonnenstrahlen und Plusgraden war heute fast jede Strecke recht. Und das Stirnrunzeln des Fußgängers, den ich zwangsläufig mehrfach passierte, war mir auch egal.  2:01h 51km 936hm 130bpm Garmin Connect Daten

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