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Alt 19.01.2012, 17:04   #1 (permalink)
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Standard Grobe Trainingsrichtlinien für 3 relativ untrainierte Jungs mit großem Ziel!

Hey Leute,

und zwar habe ich zusammen mit meinen Freunden beschlossen, Anfang Juni eine Rennradtour, dessen Dauer nicht von Relevanz ist, von Oldenburg nach München zum Kloster Andechs zu unternehmen.
Der Rückweg wird auf jedenfall mit der Bahn bestritten.

Ich betreibe täglich Ausdauersport, im Sommer auch auf dem Rennrad, die anderen beiden betätigen sich nicht sooo sehr im Ausdauerbereich.
Auf dem Rennrad haben die bisher auch noch nicht so die Kilometer gefressen..^^

Ist so eine Reise demnach möglich, natürlich mit einer intensiven Vorbereitung?
Ich selbst erachte, ich muss gestehen dass es mir hier an Erfahrung mangelt, die schätzungsweise 800km als nicht soo das Problem, müsste bei einem 25er Schnitt über 4-5 Tage wohl zu schaffen sein...

Wie sollte der Trainingsplan, auf diese Tour vorbereitend, ungefähr aussehen, damit alle wohlbehalten das Kloster Andechs erreichen und sich das Maß mehr als verdient haben?

Ich bedanke mich!
nicbam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2012, 18:11   #2 (permalink)
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Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen
Auf dem Rennrad haben die bisher auch noch nicht so die Kilometer gefressen..^^
Dann raufs aufs Rad .. Grundlage sollte eigtl. fürne g'mütliche Tour reichen ( auch wennse über mehrere Tage geht ) - wichtiger sind dann schon fast andre dinge z.b. das man in der gruppe harmonisch windschatten fahren kann , das spart ne menge kraft ...
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Bornsche Wahrscheinlichkeitsinterpretation für Dummies : Die Broteigenschaften Käse und Schinken sind komplementär. Dementsprechend gilt sowohl Käse als auch Schinken, es sei denn, die aktuelle Broteigenschaft wird bestimmt. Dies würde zum Kollaps führen. Nicht gut für dein Toaster.

Geändert von AmokRider (19.01.2012 um 18:11 Uhr) Grund: schönheitskorrektur
AmokRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2012, 20:12   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen

Ist so eine Reise demnach möglich, natürlich mit einer intensiven Vorbereitung?
Ich selbst erachte, ich muss gestehen dass es mir hier an Erfahrung mangelt, die schätzungsweise 800km als nicht soo das Problem, müsste bei einem 25er Schnitt über 4-5 Tage wohl zu schaffen sein...
Natürlich ist sowas möglich.
Grundlage ist das A und O.Locker pedalieren und die Umfänge langsam steigern.Genauso wichtig regelmäßige Regenerationsphasen einlegen.
Während eurer Tour macht euch v.a keinen Stress.Macht den Weg zum Ziel.Legt regelmäßige Pausen ein.Tiefpunkte lassen sich in der Gruppe auch leichter ertragen.Vlt. seid ihr bis dahin so gut drauf,das ihr die Strecke wieder zurück fahrt.
Also dann gutes gelingen!


LG!
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Mi-Pa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2012, 22:10   #4 (permalink)
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Und ihr solltet , obwohl es jetzt vllt etwas trivial klingen mag, oft zusammen trainieren und nich jeder allein, da sonst zu beginnt der tour das böse erwachen durch drastische leistungsunterschiede ( hab ich selbst schon zu oft (3x) erleben müssen ) kommt - allerdings sollte man sich auch im vorfeld nicht unnötig auf den keks gehen - beim training fürn mtb urlaub mitn kumpel haben wirs so gemacht das wir an einem festen tag der woche ( bei uns sonntag ) etliche wochen vorher immer gemeinsam trainiert haben - ansonsten entweder jeder für sich oder nur mal spontan zusammen wenns grad passte oder das sonntagstraining ausfiel - dabei sollte man - falls möglich - auch mal touren vom anspruch einer der gepl. tagesetappen fahren , damit man das ganze simuliert hat - ansonsten während der tour noch der eigtl. selbstverständliche tipp : der leistungsstärkste nimmt mehr gepäck, und seis das er für die gesamte gruppe nur die schweren schlösser schleppt , dadurch werden die weniger trainierten etwas schneller und der andre etwas langsamer , im ideal fall sind dann alle gleich schnell und es gibt keine konflikte ...
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AmokRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2012, 14:29   #5 (permalink)
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Tach auch,

Ihr solltet auch mal ein langes Wochenende nutzen, um an mehreren Tagen hintereinander kilometer fressen. Dann merkt Ihr sehr schnell, wie `s um die Regeneration steht und wie ihr damit umgeht.

Ferner solltet Ihr Euch mal auf die Suche nach einer passenden Route machen.
Wenn Ihr immer gerade durch fahrt, fahrt Ihr auch alle Berge platt. Ob das so `ne gute Idee ist, sei mal dahingestellt.

Auch solltet Ihr bedenken, dasz es in deutschen Landen recht viele KFZ - Straszen gibt. Ist immer nett, wenn man das erst dann feststellt, wenn man dort ist.
Sich an ausgeschilderten Radroputen zu orientieren, ist auch nicht immer so prall, da diese zuweilen fuer Gelegenheitsradler gemacht wurden.

Habt Ihr schon `ne Idee, wo und wie Ihr uebernachtet?


Grusz

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Friedrich Nietzsche
Yeti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2012, 15:07   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Yeti Beitrag anzeigen
Sich an ausgeschilderten Radroputen zu orientieren, ist auch nicht immer so prall, da diese zuweilen fuer Gelegenheitsradler gemacht wurden.
Die sind für RR meiner Erfahrung nach der letzte mist - wie oft ich beim letzten urlaub pfingsten in schleswig-holstein- vor wald/ schotter und sandwegen mit meinen 23mm slicks stand konnt ich iwann nicht mehr zählen .. und das wird sicher nich nur dort so sein ..
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AmokRider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2012, 18:43   #7 (permalink)
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heyhey!

Tolles Forum, dankeschön für die Antworten =)

Ja ich denke dass ein Trainingsplan vorbereitend für diese Strecke mit hauptsächlich Traningseinheiten der Intensitätsstufe GA1 beinhalten sollte..

Das mit der Aufteilung des Gepäcks ist auf jedenfall eine gute Idee, wäre ja total unmotivierend, wenn starke Leistungsunterschiede bestehen würden..
Die genauere Planung steht in den nächsten Monaten noch an, doch denke ich, dass ein Mix aus Zelt- und Pansionaufenthalten entstehen wird.. (wobei Zelt mitschleppen ja auch ne ziemliche Belastung ist) ...
Zum Thema Ernährung, diese Gelriegel, die die ganzen Radsportler auf längeren Touren mitnehmen, sollen ziemlich hilfreich sein?
nicbam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2012, 18:56   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen
Zum Thema Ernährung, diese Gelriegel, die die ganzen Radsportler auf längeren Touren mitnehmen, sollen ziemlich hilfreich sein?
Hmmm . das ist sone sache - einige stehen da voll drauf - ich bekomm von dem zeug bauchschmerzen - ansonsten reicht auf tour auch das butterbrot oder andre verpflegung , chemie ist nicht unbedingt notwendig .. ich für allerdings auf langen touren immer als notreserve ne tafel schokolade .. die quadratisch , praktisch, gute mit - für den fall das der man mit dem hammer kommt ( wie läufer sagen ) - immer sommer halt sorten mit viel kakao anteil damit se nich flüssig wird - und was in die trinflasche kommt is ja auch sone wissenschaft für sich .. bei mir hat sich u.a mit wasser gestreckte cola im winter und son isodrink im sommer bewährt -.. in jedem fall sollte man da auch VOR der tour experimentieren und sich nich während unnötige probleme einhandeln ...
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Alt 20.01.2012, 19:39   #9 (permalink)
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Dieses Gelzeugs bringt sowieso nur kurzzeitig Power.Is eigentlich auch mehr für den Renneinsatz gedacht wo´s schnell gehen soll.Würe ich euch nicht empfehlen.Zudem is es für meinen Geschmack eklig süß und nur mit viel Wasser zu ertragen.
Ich nehme Müsli-oder Fruchtriegel und das bewährte Affenkotlett.
Aber vorher testen ob ihr alles so vertagt.Wenn ihr während eurer tour rumexperimentiert kann der Schuß schnell nach hinten losgehen.
In die Flaschen fülle ich in eine Wasser in die andere Apfelschorle in Verh. 1:3.Im sommer mit ner Priese Salz.
Aber wie gesagt,jeder machts anders.Eine allg. Empfehlung kann man da schwer abgeben.


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Mi-Pa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2012, 10:44   #10 (permalink)
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Tach auch

Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen
Tolles Forum, dankeschön für die Antworten =)
Yo, immer gerne


Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen
Ja ich denke dass ein Trainingsplan vorbereitend für diese Strecke mit hauptsächlich Traningseinheiten der Intensitätsstufe GA1 beinhalten sollte..
Ich weisz nicht, welchen Fahrstiel Ihr habt.
Auf langen Touren ist es sehr wichtig, sein eigenes Tempo zu finden und dies auch zu halten! Alles andere ist toedlich!
Wenn Ihr eher kraftvoll mit niederer Trittfrequenz fahrt, solltet Ihr vielleicht mal darueber nachdenken, ein, zwei Gaenge runterzuschalten und mit weniger kraft und hoeherer Frequenz das selbe Tempo zu fahren. Ihr seid dadurch nicht langsamer, spart aber Kraft.
Das mueszte aber auch trainiert werden, sonst paszt das nachher vorne und hinten nicht richtig. Probiert `s mal aus, vielleicht auf einer Euch bekannten Runde und schaut am Ende, was Ihr an Power ueber haltet.

Ansonsten bieten einige Krankenhaeuser oder als renomierte Einrichtung die Sporthochschule Koeln eine professionelle Leistungsdiagnostiok mit individuellen Trainings- und Ernaehrungsplaenen an.
Sowas gibt `s ab etwa 150 Euro aufwaerts.


Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen
Die genauere Planung steht in den nächsten Monaten noch an, doch denke ich, dass ein Mix aus Zelt- und Pansionaufenthalten entstehen wird.. (wobei Zelt mitschleppen ja auch ne ziemliche Belastung ist) ...
Leichte Zelte gibt es durchaus, aber offen stehende Raeder sind auch eine Einladung ...


Zitat:
Zitat von nicbam Beitrag anzeigen
Zum Thema Ernährung, diese Gelriegel, die die ganzen Radsportler auf längeren Touren mitnehmen, sollen ziemlich hilfreich sein?
Bringen, wie schon gesagt, kurzfristig power und nicht jeder vertraegt jedes Gel.
Als Notnagel, bevor der beruehmte Hungerast kommt, koennen sie aber sinnvoll sein.
Sehr wichtig ist, regelmaeszig ausreichend zu essen und auch zu trinken. Das kann kein Gel ersetzen!


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