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Alt 21.12.2009, 15:38   #1 (permalink)
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Standard Gewichts"wahn"

Seit nunmehr einigen Jahren geht es mehr und mehr um das und die Gewichte bei
Radkomponenten, Rahmen und Teilen. Aufgefallen ist mir , das nach lesen
diverser Radsportzeitschriften die Roadbike ein Vorreiter ist in Bezug "Gewicht" sparen.

Es wird um 20, 40 oder wegen mit 60 Gramm "gefeilscht" für dies oder jenes.....Aber 98 % der Hobbyradfahrer sind "massig" übergewichtig.
pinarello ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2009, 13:53   #2 (permalink)
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Tach auch,

sollte aber eigendlich klar sein, daß man massiges Übergewicht erst mal ablegt, bevor man sich mit Leichtbau beschäftigt

Sonst sind die Entwicklungen in diesem Bereich durchaus interessant.Ohne diesen wären wir heute wohl kaum mit Rädern unterwegs, wie sie heute sind.


Gruß

Yeti
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Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.

Friedrich Nietzsche
Yeti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2009, 07:20   #3 (permalink)
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Standard Moin Yeti

ja, ja---sich mit sich selber und seinem Gewicht beschäftigen--Lachkaputt

Was ich so ein wenig herausstellen wollte ist die "Technikhörigkeit" . Vielleicht
sollte die Roadbike mal einen Diätplan für "überfettete" Rennradler ins Heft bringen
als einen Vergleich von Nabenspannern und deren Gewichtsunterschied von 2o gramm

nix für ungut...ich werde mit meinem"Mickymaus" Beitrag die Welt auch nicht ändern....

Schöne Weihnachten
pinarello ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2009, 09:49   #4 (permalink)
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Tach auch

Zitat:
Zitat von pinarello Beitrag anzeigen
ja, ja---sich mit sich selber und seinem Gewicht beschäftigen--Lachkaputt
Yo was dachtest Du denn


Zitat:
Zitat von pinarello Beitrag anzeigen
Was ich so ein wenig herausstellen wollte ist die "Technikhörigkeit" . Vielleicht sollte die Roadbike mal einen Diätplan für "überfettete" Rennradler ins Heft bringen
Na klar doch. Fast mit Food - das wär´ in der Tat mal ´n Thema.
Sporternährung von Peter Konopka ist da ein sehr interessantes Buch zum Thema. Aber ein paar ernährungstipps wären in ´ner (Rad)Sportgazette nicht schlecht.


Zitat:
Zitat von pinarello Beitrag anzeigen
.. ein wenig herausstellen ... sollte [man] .. mal ... für "überfettete" Rennradler... einen Vergleich von Nabenspannern und deren Gewichtsunterschied von 2o gramm
... was etwas bringt, wenn Du dabei ausrechest, um wieviel einen Rennradler die um 20 Gramm erleichterten Schnellspanner weiterbringen, wenn er statt ´ner Curypommesrotweiß was anständiges ißt ...


Zitat:
Zitat von pinarello Beitrag anzeigen
nix für ungut...ich werde mit meinem"Mickymaus" Beitrag die Welt auch nicht ändern....
In der Sache hat Du ja recht!


Zitat:
Zitat von pinarello Beitrag anzeigen
Schöne Weihnachten
Yo, auch so.


Gruß

Yeti
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Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte.

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Yeti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2009, 20:22   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von pinarello Beitrag anzeigen
Seit nunmehr einigen Jahren geht es mehr und mehr um das und die Gewichte bei
Radkomponenten, Rahmen und Teilen. Aufgefallen ist mir , das nach lesen
diverser Radsportzeitschriften die Roadbike ein Vorreiter ist in Bezug "Gewicht" sparen.

Es wird um 20, 40 oder wegen mit 60 Gramm "gefeilscht" für dies oder jenes.....Aber 98 % der Hobbyradfahrer sind "massig" übergewichtig.
Wenn Fahrer und Rad zusammen 100 kg wiegen, macht ein halbes Kilo am Rad ("Welten!!!") lediglich ein halbes Prozent aus, kostet aber bestimmt vierstellig. Das halbe Kilo abzunehmen ist dagegen ein Klacks. Vielleicht sollte man öfters auf diese Art und Weise denken und handeln.

Gruß

Jan
Arthur007Engel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2009, 12:56   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Arthur007Engel Beitrag anzeigen
Wenn Fahrer und Rad zusammen 100 kg wiegen, macht ein halbes Kilo am Rad ("Welten!!!") lediglich ein halbes Prozent aus, kostet aber bestimmt vierstellig. Das halbe Kilo abzunehmen ist dagegen ein Klacks. Vielleicht sollte man öfters auf diese Art und Weise denken und handeln.

Gruß

Jan
Hallo,

sicherlich ist der Gedanke richtig, dort Gewicht zu reduzieren, wo es finanziell nicht weh tut, beim Fahrer.

Allerdings muss beim Gesamtgewicht mehr differenziert werden. Bei einem Gesamtgewicht von 100 Kg, wo das Rad nicht mal 1/10 der Gesamtmasse ausmacht, sind 0,5 Kg schon mal was. Das Rad bildet beim Vortrieb einen ganz anderen Schwerpunkt. Für mich macht es einen spürbaren Unterschied, ob das Rad über 9 Kg wiegt oder ca. 8 Kg. Das merkt man bei längeren Fahrten. Und wichtig ist, wo das Gewicht gespart wird. Wenn ich bei den Laufrädern evtl. 500 g reduzieren kann, ergibt dies einen ordentlichen Unterschied bei der routierenden Masse mit tiefem Schwerpunkt. Das ist für ambitionierte Vielfahrer durchaus sinnvoll und kommt auch nicht allzu oft vor.

Im Gegensatz dazu steht der Komponentenaustausch, der für mich den "Gewichtswahn" beschreibt:

Eine Standardschraube gegen eine Titanschraube austauschen - Gewichtsersparnis: 2 g.

Solche Tuningspielchen, um am Ende 500 g zu drücken, bringt die breite Masse der Leser wirklich nicht weiter. Erst mal, weil es für die meisten unerschwinglich ist und zweitens, der Aufwand ist viel zu hoch. Die Hersteller bringen schon gute Gewichte von Haus aus an den Mann/die Frau.

Um besser zu werden, sollte man sich doch mehr auf den sportlichen Teil konzentrieren und nicht auf das Material. Ich habe beim Lesen manchmal das Gefühl, dass die Rennradszene so langsam zur "Poserszene" verkommt:

Den sündhaft teueren Karbonboliden vor die Eisdiele fahren und mal sehen, ob die anderen da mithalten können (Gewicht/Baugruppe/Preisklasse).

Bei dem Thema fände ich es gut, wenn Roadbike einen Gang zurückschraubt. Die wenigsten wären bereit über 3000 EUR für ein Rad auszugeben.

Gruß Ares
Ares47 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2009, 06:11   #7 (permalink)
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Tach auch

Zitat:
Zitat von Ares47 Beitrag anzeigen
Allerdings muss beim Gesamtgewicht mehr differenziert werden. Wenn ich bei den Laufrädern evtl. 500 g reduzieren kann, ergibt dies einen ordentlichen Unterschied bei der routierenden Masse mit tiefem Schwerpunkt.
Die Laufräder beschleunigst Du auch zweimal: Einmal in der Waagerechten und einmal um die eigene Achse. Da macht ´s sogar ´n Unterschied, wo Du am Laufrad die 500 Gramm einsparst ...


Zitat:
Zitat von Ares47 Beitrag anzeigen
Bei einem Gesamtgewicht von 100 Kg, wo das Rad nicht mal 1/10 der Gesamtmasse ausmacht, sind 0,5 Kg schon mal was.
Zur Gewichtsersparnis kommt nicht selten ein Hammherharter Rahmen. Ob das sinnvoll ist? Naja, ein Hammerharter Rahmen bringt setzt zwar die Tretbewegung besser in Vortrieb um, allerdings erhöhen sich auch die Haltekräfte - was den Vorteil wieder zunichte macht. So hat alles zwei Seiten...


Gruß

Yeti
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Friedrich Nietzsche
Yeti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2010, 13:28   #8 (permalink)
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Halöchen,

jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu :P
Gerade um auf das Gewicht der Laufräder zu kommen.
In diversen Tests hat sich mitlerweile herausgestellt das eine gute Aerodynamik um einiges besser ist als ein geringes Gewicht.
Weil das Laufradgewicht beim Beschleunigen aufgrund der kombinierten Vorwärts und Rotationsbewegung doppelt wirksam ist wird meist als Argument genommen.
Fast in gleichem Maß wirkt das beschleunigte Rad nämlich als Schwungscheibe, die ihre Bewegungsenergie beibehält. Mit einem Top Aerolaufrad beträgt der Vorsprung gegenüber einem aerodynamisch schwachen Laufrad auf einer 40Kilometer Strecke weit über eine Minute(oder ca. 5% mehr Leistung bei gleicher Anstrengung). Ähnliche Gewinne lassen sich an Bergstrecken mit besonders leichten Rädern nicht erzielen. Demnach denke ich, lieber n paar Gramm mehr dafür dan aber gute Aerodynamik.

LG
CucumaFoia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2010, 14:16   #9 (permalink)
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natürlich macht es sinn, wenn zunächst der Fahrer Leichtbau an sich selber betreibt...

im grunde ist unser bike ne Art Arbeitsgerät...je leichter dies ist, desto mehr Spaß haben wir damit...halt immer in der gesunden Relation von Gewicht zur Belastung... so kann ich einem 55Kilo Jockey-Typ, ruhigen Gewissens ein Bike nahe der 5,0 Kilo Grenze aufbauen...vorrausgesetzt es stehen 10K+ Budget bereit

ein 120Kilo Fahrer wird froh sein, wenn er ein 8Kilo Bike bekommt, dass Ihn auf Dauer aushält...
Tevington ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2010, 14:41   #10 (permalink)
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Dem kann ich mich nur anschließen . Extremleichtbau macht erst dann richtig sinn wenn sich das fahrergewicht/-trainingszustand im nicht mehr extrem verbesserungswürdigen bereich befindet . denn zwei dinge sollte man nicht vergessen:
Radfahren soll nach wie vor spaß machen
und
es gewinnt nicht immer der mit dem teuersten und leichtesten rad
AmokRider ist gerade online   Mit Zitat antworten
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