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Alt 06.07.2012, 23:00   #1 (permalink)
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Standard Tour-Farce: Rote Karte für die Tour-Berichterstattung im ARD Morgenmagazin – machen Sie mit!

André Greipel feiert bei der Tour de France 2012 seinen zweiten Etappensieg - klasse. Und was macht die ARD? Die Berichterstattung des ARD Morgenmagazins wird dem nicht gerecht, sondern erinnert eher an eine respektlose und schlecht gemachte Sendung mit der Maus als an seriöse Berichterstattung. RoadBIKE und die Leser zeigen die Rote Karte – hier können Sie mitmachen!

Die folgende Diskussion bezieht sich auf den Artikel
Tour-Farce: Rote Karte für die Tour-Berichterstattung im ARD Morgenmagazin – machen Sie mit! bei www.roadbike.de
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Alt 06.07.2012, 23:00   #2 (permalink)
Max Sarbin
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Ich finde den Beitrag vom Morgenmagazin doch recht spaßig und nicht der Beschwerde wert
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Alt 07.07.2012, 08:48   #3 (permalink)
Max Malle
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Na ehrlich mal, ist doch nicht "ÜBEL DURCH DEN KAKAO GEZOGEN"!

War zwar der erste Bericht den ich gesehen habe, da ich ja die öffentlichen boykottiere was die Tour angeht, aber Voigte und Siebi mal im Interview zu hören (gerade weil sie auch mal nen Spaß machen und verstehen) ist es eigentlich wert doch mal früh den TV einzuschalten....
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Alt 07.07.2012, 09:08   #4 (permalink)
Barnie
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Aber die Herren sollten die Macher von der Maus fragen. Die sind in solcherart Berichterstattung erheblich besser und respektvoller. Da gibt es dann keine Moderation mit: "Ätsch, Bätsch..."
Das ist schlicht gequirlte Scheiße, und das auch "NUR" weil ein deutscher erfolgreich ist. Fährt der Andre als zweiter durchs Ziel berichte die gar nicht. Das ist so arm, dass mir die Worte fehlen.
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Alt 07.07.2012, 12:16   #5 (permalink)
DEMOKRATIEFAN
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Die Berichterstattung im Morgenmagazin ist angenehm unaufgeregt - Gegen zwanghaften Pathos

Werte Redaktion,

Sie glauben wohl, dass primär Pathos (Leidenschaft und Erdulden) zählt beim Sport, also es nur um die heldenhafte Überzeichnung seiner (möglichst Einheimischen) Sportler geht. Wenn ein Rechtlich-Öffentlicher-Sender versucht durch unverkrampfte Berichte den Profi-Radsport mit Humor zu begleiten, weil die Sender keine Lust mehr haben, weiter ihr Ansehen zu verlieren durch zwanghafte Stilisierung von Helden, ist das bemerkenswert modern. Das Vertrauen in den SAUBEREN SPORT ist weg. Sie sollten alle ihr Demokratieverständnis hinterfragen, wenn sie zum Boykott aufrufen durch einen VORDRUCK gegen harmlose Berichterstattung.

Pathos kommt von Leidenschaft, aber der größte Teil der Zuschauerschaft ist nicht mehr bereit das Märchen vom SAUBEREN SPORT zu ERDULDEN, sich für einheimische Helden stark zu machen und dann als Trottel darzustehen, wenn mal wieder Doping nachgewiesen wird und man selber naiv war. Seit 1998 ist bei der Tour de France kein Gewinner mehr OHNE Verdachtsmoment oder Nachweis von Doping geblieben. Beste Grüße an LANCE ARMSTRONG.

Wenn die Tour de France mal 3 Jahre in Folge keine (nachträglichen) Doping-Skandale hat, dann kann man langsam mal wieder anfangen, das Stereotyp des einheimischen Helden einzufordert. So wirkt ihre Redaktion einfach nur parteiisch und das kommerzielle Eigeninteresse ist da wohl leider ausschlaggebend bei ihrem Boykottaufruf.

Als Lehrkraft einer staatlichen Schule betreue ich 5te bis 10te Klassen und selbst da ist seit Jahren das Märchen eines SAUBEREN SPORTS einfach nur noch mit Humor zu vermitteln.

MfG
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Alt 07.07.2012, 17:31   #6 (permalink)
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Zitat:
Als Lehrkraft einer staatlichen Schule betreue ich 5te bis 10te Klassen und selbst da ist seit Jahren das Märchen eines SAUBEREN SPORTS einfach nur noch mit Humor zu vermitteln.
Angesichts der "seltsamen" Syntax des Beitrages sowie der nicht gerade wenigen Fehler in diesem doch recht kurzen Text dürfte die "Lehrkraft" ebenso ein Fake sein wie die Geschichte vom "sauberen Radsport".
Aframus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2012, 12:51   #7 (permalink)
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Hallo zusammen,
ich denke wir müssen uns alle nichts vormachen, es gibt keinen sauberen Sport. Immer wird es in jeder Sportart Leute geben, die mit unerlaubten Mitteln versuchen, sich den entscheidenden Vorteil zu ergattern. Dies ist generell zu verurteilen.

Allerdings gehört zum Sport, dass der Gegner respektiert wird, dass man ihm - besonders in der Niederlage - den entsprechenden Respekt zollt. Das mag man dem Morgenmagazin in diesem Falle absprechen, aber allzu empfindlich sollten wir auch nicht sein. Eine Gelbe Karte hätte es auch getan.

Von Verallgemeinerung halte ich gar nichts. Die öffentlich-rechtlichen Sender aber wohl, jedenfalls wenn es um Radsport geht. Warum werden weiter Veranstaltungen der Leichtathletik, des Triathlons, des Pferdesports live in stundenlangen Übertragungen gesendet, obwohl jeder weiß, dass Doping auch hier ein großes Thema ist? Obwohl der (begründete?) Verdacht besteht, dass die geforderten Leistungen der Pferde nur unter Mißachtung des Tierschutzes möglich sind?
Die Zeiten haben sich geändert, es wächst eine neue Generation von Radrennfahrern heran, die mit Doping nichts am Hut hat. Ein Rennstall wie NetApp sei hier als Beispiel genannt, oder auch Sky. Die großen Dopingzeiten sind vorbei, als noch die gesamte Elite quasi selbstverständlich gedopt war (Insofern hatte Ullrich Recht, wenn er sagte, er hätte niemanden betrogen!).

Meine Meinung: Weil der Radsport keine entsprechende Lobby in den entscheidenden Gremien hat.
Hieran ist zu arbeiten, das heißt, dass Herr Scharping sich als Präsi des BDR ruhig auch mal in der Öffentlichkeit sehen lassen und sich zu Wort melden könnte.

Um es klipp und klar zu sagen: Ich bin gegen alle Arten von Boykott, weil diese noch nie etwas bewirkt haben. An Sport besteht derzeit ein noch nie dagewesenes Interesse in der Öffentlichkeit.
ARD und ZDF sollten schnellstmöglich wieder in die Live-Übertragung der Tour und auch anderer Radsportgroßereignisse einsteigen. Solange sie aber den Radsport als Einzigen abstrafen, machen sie sich unglaubwürdig.

Wichtig für uns Normalos, die aus Spaß und Freude Rennrad fahren ist und bleibt, positiv Flagge zu zeigen. Fangen wir damit an - auf der Straße. Und so eine Aktion wie die "Rote Karte" von Roadbike ist da durchaus auch mal erlaubt. Damit zeigt man, dass nicht nur ein paar Versprengte etwas mit dem Radsport zu tun haben, sondern dass es sich hier mittlerweile um einen immer größer werdenden Breitensport handelt.

Es grüßt von der Nordseeküste

Steamer
Steamer ist offline   Mit Zitat antworten
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