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#1 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.12.2007
Beiträge: 35
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In Frankreich sind Warnwesten schon Pflicht: Dort müssen seit 2008 alle Verkehrsteilnehmer eine Weste mitführen – auch Radfahrer. Bei schlechten Sichtverhältnissen sind diese – im Gegensatz zu Motorradfahrern – dazu verpflichtet, die Westen zu tragen.
Sollte eine Warnwesten-Pflicht auch bei uns eingeführt werden? Teilen Sie uns Ihre Meinung im RoadBIKE-Forum mit!
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Holger Schwarz Online-Redakteur outdoorCHANNEL |
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#2 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 05.04.2011
Beiträge: 8
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zu unserem eigenen schutz (wenn ich radle), oder zum schutz der autofahrer (ich als autofahrer) gibt es doch manchmal bedingungen wo so eine weste sicher sehr hilfreich wäre, weil die leucht-, warnfläche einfach größer ist wie bei normalen lichtern die doch relativ klein daher kommen...
was ist eure meinung dazu? mfg |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 11.04.2011
Beiträge: 1
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Ich habe im März über den ADFC schon Kenntnis von dem Vorschlag Herrn Kochs gelesen und ihm daraufhin, leider bis heute ohne Antwort, folgende Mail gesendet:
Sehr geehrter Herr Koch, mit Belustigung, wahlweise Bestürzung, oder Verwunderung habe ich gelesen, dass Sie den Vorschlag gemacht haben, Fahrradfahrer zu verpflichten eine Warnweste zu tragen. Ob dieses unsinnigen Vorschlages gehe ich davon aus, dass Sie klimatisierte, chauffeurgesteuerte Luxuslimousinen präferieren und selber niemals auf die Idee kämen sich auf ein Fahrrad zu setzen. Sind Sie schon einmal bei schönen 30 Grad im Sommer mit einer Kunststoffweste am Leibe eine längere Strecke mit zügigem Tempo Rad gefahren? Übernehmen Sie die Verantwortung der vermehrten Kreislaufkollapse? Bitte verwenden Sie Ihre vom Steuerzahler finanzierte Arbeitskraft darauf sinnvolle Vorschläge zu unterbreiten, zum Beispiel den Bau von vernünftigen Radfahrbahnen anstelle der Schlagloch übersäten, oft von Autofahrern zugeparkten Radwege. Warum wollen Sie die Verantwortung und Sicherungspflicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer abwälzen? Alleine durch vernünftige Verkehrsführung könnten Sie den Radverkehr stärken, gleichzeitig viele Menschen dazu bringen, anstatt mit dem Auto Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu bewältigen. Das schont nebenbei die Umwelt und verbessert die CO2 Bilanz. Momentan ist das Radfahren in Deutschland ziemlich gefährlich. In den Niederlanden zum Beispiel fährt man viel entspannter, was ausnahmslos der wesentlich besseren Verkehrsplanung mit sicheren Radfahrbahnen und entsprechenden Ampelregelungen zu verdanken ist. Wenn es Ihnen allerdings um die optische Wahrnehmung geht, schlage ich vor, ab sofort alle Kraftfahrzeuge ausschließlich in Neongelb, bzw. -orange zuzulassen, damit sie von Fußgängern/Radfahrern besser wahrgenommen werden, wenn sie wieder einmal ohne nach rechts und links zu sehen quer über Fuß- und Radwege fahren. Auch zu schnell fahrende Autos könnten so besser von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt werden, außerdem sähe es bestimmt sehr lustig aus und sie würden den Lobbyisten der Automobilindustrie mal einen richtig schönen Happen hinwerfen. Damit könnten Sie bestimmt vom Erdbeben in Japan und den bewaffneten Konflikten in Nordafrika ablenken und nebenbei Ihren Bekanntheitsgrad schlagartig erhöhen. Falls Sie daraufhin in der Öffentlichkeit nicht mehr richtig ernst genommen werden, können Sie immer noch mit Herrn zu Guttenberg eine neue Spaßpartei ins Leben rufen. Mit freundlichen Grüßen Na ja, eine Antwort habe ich eigentlich auch nicht erwartet, Volksnähe ist man heutzutage von den meisten Politikern ja nicht mehr gewöhnt. Wir dürfen zwar die Bezüge finanzieren, einmal im Amt, walten und schalten sie dann wie sie wollen. Geändert von renuel2011 (12.10.2011 um 13:22 Uhr) |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 12.10.2011
Beiträge: 1
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Find ich auch einen eher fragwürdigen Vorschag. Um in der Dunkelheit aufzufallen, gibt es ja schon genug Sachen, wie z.B. ein Licht. Eine Warnweste würde nur hinderlich beim radfahren sein. Als Autofahrer hingegen macht es teilweise schon Sinn, eine Weste dabei zu haben.
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odltimerleben.de |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach ach,
dazu hatte ich anderer Stelle schon `n aehnlichen Thread aufgemcht. Was ich von `ner Warnweste halte? Fuer Radfahrer ist sowa schon dann zwecklos, wenn dieser `n Rucksack tgraegt. Mal abgesehen davon, dasz wir unsere Kettenfahzeuge in fahrende Discokugeln verwandeln sollen statt mit technisch aktueller Beleuchtungstechnik auszustatten, spricht fuer sich. Es entspricht der Aalogie des Gesetzgebers, technische entwicklungen genauso wie die Beduerfnisse von Zweiradfahrrn im allgemeinen wie Radlrn im speziellen auszublenden. Warum hat man beispielswise den Mopedfahrern den Sicherheitsvorteil des Tagfahrlichtes genommen, in dem man es allgemeinverbindlich vorgeschrieben hat? Andererseits: Fuszgaenger werden wohl auch witerhin als Gespenster durch die Naechte schreiten duerfen. dort waere mal etas passive Sicherheit sinnvoll. Grusz Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
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Tach auch,
kleiner Nachtrag: Ich bin sehr dafuer, dasz de Gesetzgeber einen Katalog an Mindestanforderungen stellt, die aber gerne durch bessers uebererfullt werden durfen! Hier in Belarus ist es bei der im verlinkten Thread angesprochenen Flikr - Regelung so, dasz kein Milizionaer darueber moniert, wenn man die Regel anders besser erfuellt. Hauptsache ich, man erfuellt sie. Grusz Yeti
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Irrtümer haben ihren Wert; jedoch nur hie und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika. Erich Kästner ---------------------------------------------------- Das Tragische an der Erfahrung ist, daß man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. Friedrich Nietzsche |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo in die Runde,
hallo Yeti, danke mal für den Tipp zum Thema... Zitat:
So nun mal zum Thema. Der Vorschlag ist Mist und zwar ganz großer Mist, weil er mal wieder um den heiißen Brei herumrudert.
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